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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Donnerstag, 30. Juli 2015, 09:08:28 
 
28.07.2015
Vermisster UN-Mitarbeiter (34) wird wieder gesucht

Letztes Update 29.07.2015 05:00

Hinweis-Suche fast acht Jahre nach dem Verschwinden: Aeryn Gillern gilt seit 29. Oktober 2007 als vermisst. Zeugen berichteten, dass der damals 34-Jährige um 19 Uhr nackt aus der "Kaiserbründl"-Sauna in der Weihburggasse (City) zum Donaukanal lief.

Die Polizei vermutete rasch Suizid, stellte die Ermittlungen ein. Das Bundeskriminalamt rollte den Fall neu auf, setzte die "Cold Case"-Spezialisten darauf an. Im Mai suchte die Exekutive sogar mit Tauchern am Grund des Donaukanals nach der Leiche - ohne Erfolg.

Jetzt endlich ist ein Bild des Vermissten online, die Ermittler hoffen auf neue Hinweise: Tel. 24 836-98 53 02.

http://www.heute.at/news/oesterreich/wi ... 52,1191371

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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Donnerstag, 30. Juli 2015, 12:15:24 
 
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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Freitag, 30. Oktober 2015, 20:34:24 
 
Vermisst, aber nie vergessen
Der mysteriöse Vermissten-Fall um ihren Sohn Aeryn beschäftigt Mutter Kathryn Gillern seit Jahren.
Birgit Seiser Birgit Seiser 30.10.2015, 18:00

Acht Jahre der quälenden Ungewissheit. Acht Jahre, in denen das Fragezeichen hinter einem Namen immer größer wurde: Aeryn Gillern. Der damals 34-jährige Amerikaner verschwand 2007 spurlos aus der Herrensauna Kaiserbründl in der Wiener Innenstadt. Laut Polizei sei der dreifache Magister und UNIDO-Mitarbeiter nach einem emotionalen Zusammenbruch nur mit einem Handtuch bekleidet am frühen Abend durch die Straßen gerannt und in den Donaukanal gesprungen.

Bis heute gibt es für dieses Szenario aber weder Zeugen, noch handfeste Beweise, die diese Version belegen. Von emotionalen Problemen wissen Mutter und Freundeskreis nichts. Fakten, die es Kathryn Gillern schwer machen, die Suche nach ihrem Sohn oder zumindest nach der Wahrheit aufzugeben.

Private Suche
Kathryn Gillern ist zum Jahrestag des Verschwindens am 29. Oktober aus den USA angereist, um vor dem Kaiserbründl eine Mahnwache abzuhalten. Einige Freunde von Aeryn sind ebenfalls gekommen. Immer wieder werden sie von Passanten auf die Schilder mit Fotos angesprochen und erzählen Aeryns Geschichte.

Kathryn Gillern hat auch Clemens Liehr zur Mahnwache eingeladen. Der Wiener betreibt seit rund einem Jahr die Facebook-Seite "Österreich findet Euch" und hat 4000 Fans. Aeryns Foto sieht man auf der Seite. Eine Personenfahndung läuft außerdem über das Bundeskriminalamt. Über private Initiativen hat die Suche aber oft mehr Erfolg. "Die Polizei muss gut abwägen, ob sie das Foto eines Vermissten veröffentlicht, weil viele Faktoren eine Rolle spielen. Auf der privaten Seite kann ich viel schneller einen Vermissten-Fall in die Öffentlichkeit bringen und so auch viele Menschen erreichen", erklärt Liehr.

Die Idee zu der Seite hatte der ehrenamtliche Rot-Kreuz-Mitarbeiter als er und seine Kollegen nach einem Abgängigen suchten. Mittlerweile ist er auch mit dem BK vernetzt. "Es gab schon Erfolge, wo sich Menschen dann bei ihren Angehörigen gemeldet haben", sagt Liehr. Die ehemalige Polizistin Kathryn Gillern vertraut den Behörden wenig, hofft über private Initiativen die Wahrheit herauszufinden. Gillern glaubt, dass nach ihrem Sohn unzulänglich gesucht wurde – wegen seiner Homosexualität und der Tatsache, dass er kein Österreicher ist.

Die Chronologie zum Vermissten-Fall Aeryn Gillern
Der 34-jährige Aeryn Michael John Gillern wird am 29.10.2007 zum letzten Mal gesehen. Zwei Tage später schlagen seine Arbeitskollegen in der UNIDO Alarm, weil der immer zuverlässige Mitarbeiter nicht der UNO-City erscheint. Sofort werden seine Mutter in Amerika, sein Lebensgefährte und seine Freunde informiert. Mit einem Zweitschlüssel verschaffen sie sich Zugang zur Wohnung, doch Aeryn bleibt verschwunden.

So könnte Aeryn acht Jahre nach seinem Verschwinde…Foto: /Bundeskriminalamt
Am 1. November reist Mutter Kathryn nach Wien. Die ehemalige Polizistin, die 20 Jahre im Dienst war, sucht auf eigene Faust nach ihrem Sohn. Sie hört zum ersten Mal die Version der Wiener Polizei, dass Aeryn von der Herrensauna weggerannt und anschließend in den Donaukanal gesprungen sein soll. Angeblich habe ein Fischer angegeben, den Körper eines glatzköpfigen Mannes vorbeischwimmen gesehen zu haben.

Die Polizei gibt an, man habe danach mit Tauchern nach dem Körper gesucht. Doch wie sich später herausstellt, ging an dem Abend kein Notnruf bei der Polizei im 1. Bezirk ein, wo Aeryn bei der Urania angeblich Selbstmord verübte.

Kathryn Gillern bleibt noch mehrere Wochen in Wien und wird schließlich mit neuen Ermittlungsergebnissen konfontiert. Angeblich sei Aeryn HIV-positiv gewesen und habe deshalb Suizid begangen. Sein Lebensgefährte erklärt aber, dass Aeryn einige Tage vor seinem Verschwinden einen Test gemacht habe. Als die Mutter Aeryns persönliche Sachen zurückbekommt, findet sie das Testergebnis, ausgestellt am 29. Oktober (dem Tag des Verschwindens). Es belegt, dass Aeryn Gillern HIV-negativ ist.

Gegen die Theorie eines Suizids spricht außerdem, dass der damals 34-Jährige Pläne hatte und seinen Freunden gegenüber nie von gravierenden seelischen Problemen sprach. Er hatte sogar seiner Mutter nahegelegt, ihr Haus in New York zu verkaufen um zu ihm nach Wien zu ziehen. Die Pläne waren schon konkret.

Im Mai 2015 kommt wieder Schwung in den Fall. Er wird von der Cold Case-Abteilung des Bundeskriminalamts neu aufgerollt. Zehn Taucher der Spezialeinheit Cobra suchen zwei Tage lang im Bereich der Urania nach Skelettresten oder sonstigen Hinweisen. Die Aktion bleibt aber erfolglos, Aeryn Gillerns Verbleiben ein Rätsel.

http://kurier.at/chronik/wien/vermisst- ... 61.303.552


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Samstag, 31. Oktober 2015, 16:02:19 
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Der Tag, an dem Aeryn verschwand
Vor einem Jahr lief ein Amerikaner nackt aus einer Wiener Schwulensauna und verschwand spurlos. Jetzt enthüllt seine Mutter einen Polizeiskandal

von Joseph Gepp | aus FALTER 47/08
Sie hätte nach Wien kommen wollen, für sechs Monate vielleicht, Europa kenne sie ohnehin kaum. Danach hätte sie übersiedeln wollen, weg von der zugigen Ostküste, nach Florida, ins sonnige Altenteil Amerikas. Doch zu all dem kam es nicht mehr.

Am 31. Oktober 2007, zwei Uhr nachmittags, bekam Kathy Gilleran einen Anruf, der alle ihre Pläne bedeutungslos werden ließ.

Gilleran ist heute 56 Jahre alt. Sie sitzt in einem braunen Lederfauteuil in der Lobby eines hübschen und nicht allzu teuren Wiener Innenstadthotels. Sie ist nach Wien gekommen, aber nicht mehr, weil Europa sie interessiert.

Bis zu ihrer Pensionierung habe sie als Polizistin gearbeitet, erzählt sie, in Cortland, US-Bundesstaat New York. Sie habe gedacht, von Polizist zu Polizist rede es sich leichter. Man würde einander verstehen, habe sie geglaubt, man würde ihr schon helfen, hier in Wien, bei der Suche nach ihrem verschwundenen Sohn.

Es kam anders. Ein Jahr nach seinem Verschwinden schickte Kathy Gilleran ein zwölfseitiges Dossier an US-Senatorin Hillary Clinton. „Ich habe niemals zuvor so viel Rohheit, Grobheit und Unprofessionalität erlebt“, schrieb sie. Und: „Wenn ich sage, dass das Verhalten der Polizei an Sadismus grenzt, dann übertreibe ich nicht.“

Am Abend des 29. Oktober 2007 rannte ihr Sohn Aeryn Michael John Gillern, US-Bürger, damals 34, nackt aus der Wiener Schwulensauna Kaiserbründl im ersten Bezirk. Seitdem hat ihn keiner mehr gesehen.

Er sei zum Donaukanal gelaufen, habe sich nahe der Urania ins Wasser gestürzt und Selbstmord begangen, sagt die Polizei.

Das sei ganz und gar unmöglich, sagt Kathy Gilleran. „Wenn ich etwas weiß, dann, dass mein Sohn sich nicht umgebracht hat.“ Und sie sei keine Mutter, die die Realität nicht anerkennen könne, keine mother in denial.

Psychologen sagen, dass acht von zehn Selbstmördern in irgendeiner Form auf ihren bevorstehenden Suizid hinweisen. Bei Aeryn Gillern lag der Fall anders: An dem Tag, als er verschwand, drehte sich noch die Schmutzwäsche in der Waschtrommel seiner penibel aufgeräumten Wohnung am Leopoldstädter Handelskai. Er hatte Flugtickets gekauft, zwei Monate später wollte er seinen Freund, einen Schweizer, in Zürich besuchen. Er hatte mit seiner Mutter sorgfältig ihre vorübergehende Übersiedlung nach Wien durchbesprochen. Mit dem Nachbarn hatte er über seinen bevorstehenden Geburtstag getratscht. Als Aeryn Gillern am Morgen des 29. Oktober seine Wohnung verließ, um ins Büro zu fahren, lag eine Packung Rice Krispies am Küchentisch. Er hatte sie am Vorabend für seine Arbeitskollegen gebacken und sie dann in der Wohnung vergessen. Nichts, rein gar nichts, deutet darauf hin, dass er am Abend desselben Tages seinem Leben ein Ende setzen wollte.

Kathy Gilleran erzählt über ihren Sohn. Er habe Comics von Goofy und Scherze des englischen Slapstickstars Benny Hill gemocht, sagt sie, er habe Bücher über Biologie und Philosophie gelesen, er habe für sein Leben gern Kekse gebacken und mit seiner Homosexualität nie ein großes Problem gehabt.

Es ist einer der merkwürdigsten Fälle der vergangenen Jahre. Aeryn Gillern war Stammgast im Kaiserbründl, der bekanntesten Schwulensauna der Stadt. An diesem Abend war er dort, wie so oft, fast jede Woche kam er hierher. Er deponierte den Sportrucksack mit seinen Sachen in Kabine Nummer fünf. Dann stieg er die Treppe hinunter und ging in den Saunabereich.

Danach muss etwas Entscheidendes passiert sein. Gegen 19 Uhr kommt Gillern herauf zur Bar, nackt, nur mit Badeschlapfen an den Füßen. Der Kellner denkt, er brauche nur ein frisches Handtuch. Doch Gillern geht an der Bar vorbei. Er eilt durch den Gang des Gründerzeithauses, öffnet die Eingangstür, läuft ins Freie, es ist schon dunkel an diesem Abend, kalt, leicht windig. Dass er das Gebäude verlässt, sieht der Barkeeper am Schirm der Überwachungskamera, und er springt auf, läuft hinterher, in den Gang, durch die Eingangstür ins Freie. Doch Aeryn Gillern ist schon in den verwinkelten Gassen rund um den Franziskanerplatz verschwunden. Vor dem Portal der Franziskanerkirche, 15 Meter von der Sauna entfernt, liegen seine nassen Badeschlapfen.

Niemand kennt den Grund seines plötzlichen Verschwindens. Gerüchten zufolge soll es in der Sauna zu einem Streit gekommen sein zwischen einheimischen Gästen und Touristen. Der Chef der Sauna behauptet jedoch, dass an jenem Abend nichts vorgefallen sei. Aeryn sei einfach über die Treppe zur Bar heraufgekommen, einfach so, er sei verschwunden, aus heiterem Himmel.

Wenn er tatsächlich Selbstmord begangen hat, muss er danach zum Donaukanal gelaufen sein, durch die Singerstraße und über die Ringstraße. Er muss dabei das Palais Coburg, das übervolle Café Prückl, das Mak, das abendlich hellerleuchtete Uraniakino passiert haben. Es war am frühen Abend, doch niemand hat den nackten Mann – 1,85 Meter groß, muskulös, rasierte Glatze – gesehen. Nur dass er die Sauna verlassen hat, bestätigen Augenzeugen. Der einzige Zeuge, der danach etwas beobachtet haben will, ist ein Mann, der an jenem Abend unterhalb der Urania im Donaukanal fischte. Er erzählte der Polizei, er habe jemanden mit Glatze im Fluss treiben sehen.

Später relativierte der Angler seine Aussage: Er habe eigentlich nur einen Mann im Kanal gesehen, sagte er, mit oder ohne Glatze. Und dann änderte er sie nochmals: Er habe eigentlich nur ein Platschen gehört.

Im dem Dossier, das Kathy Gilleran für Hillary Clinton geschrieben hat, finden sich Ortsangaben, Zeitabläufe, auf Minuten genau, widersprüchliche Aussagen, minutiös dokumentiert. Die Namen der beteiligten österreichischen Polizisten hat Kathy Gilleran mit amerikanischen Titeln versehen, Investigator Weiss, Lieutenant Haimeder.

Sie sagt, die Wiener Polizei habe roh und unkooperativ gehandelt, weil ihr Sohn schwul gewesen sei. Sie sagt, sie habe Aeryn verloren und wisse nicht, was ihm zugestoßen sei. Jetzt wolle sie zumindest seine Würde wiederherstellen.

Am 31. Oktober 2007, nachmittags, zwei Tage nach seinem Verschwinden, telefoniert Kathy in Cortland mit Gillerns Freund, dem Schweizer, der seit acht Monaten mit Aeryn Gillern liiert ist. Dem Falter sagt der Freund, er habe am Tag des Verschwindens, 29. Oktober, kurz nach 19 Uhr, noch eine SMS von Aeryn bekommen: Will be home soon, er rufe ihn dann gleich an. Der Mutter erklärte der Freund am 31. Oktober, sie solle schnellstmöglich nach Wien fliegen. Er sei auch schon hergekommen, komme aber hier mit der Polizei nicht zurecht.

Seit Tagen war Aeryn Gillern nicht in seinem Büro aufgetaucht, bei der Unido, der UN-Organisation für industrielle Entwicklung, wo er seit fünf Jahren arbeitete. Er, der pflichtbewusste Forschungsmitarbeiter, der Dreifachmagister, der noch nie zuvor einen Tag grundlos gefehlt hatte. Die besorgten Arbeitskollegen alarmierten seinen Nachbar, seinen Freund, seine Mutter.

Zwei Tage später stand Kathy Gilleran am Wiener Flughafen. Sie zog vorläufig in die Wohnung ihres Sohnes. In den folgenden fünfeinhalb Wochen sprach sie mit allen Beteiligten, mit Aeryn Gillerns Freunden, seinen Kollegen, seinen Nachbarn, der Polizei, der Saunaverwaltung, dem Hausarzt. Sie protokollierte jedes Gespräch, jedes Indiz, jeden Hinweis.

Heute sagt sie, diese Zeitspanne laufe wie ein Film an ihr vorbei, sie erinnere sich an jede Kleinigkeit. Um die komplizierte Geschichte zu vereinfachen, hat sie die Visitenkarten, die sie in den fünfeinhalb Wochen bekommen hat, vor sich auf den Hoteltisch gelegt, aneinandergereiht wie Memorykärtchen. Ihr Finger rast von Name zu Name. Kathy Gilleran erzählt präzise, chronologisch exakt. Wenn sie zu entscheidenden Stellen kommt, dann listet sie auf, was passiert ist, Minute für Minute.

Sie sagt, dass die Polizisten sie gefragt hätten, ob sie eigentlich stolz darauf sei, einen schwulen Sohn zu haben. Sie sagt, die Ermittler hätten sich geweigert, Englisch zu sprechen, und gleichzeitig durchblicken lassen, dass sie die Sprache beherrschen. Mit höhnischem Unterton habe man sie nach der Art ihrer Polizeiarbeit gefragt, ob sie denn Parksheriff gewesen sei in Amerika. Sie erzählt, dass die Dolmetscherin – eine Unido-Mitarbeiterin – die Polizisten gebeten habe, Sprechpausen einzulegen, damit sie für Kathy Gilleran übersetzen kann. Und die Polizisten hätten verweigert.

Gilleran behauptet, die Polizei habe weder Aeryns Wohnung durchsucht noch den Donaukanal, in den er angeblich gesprungen sein soll.

Zwei Ermittler seien gekommen, um in der Wohnung in der Leopoldstadt nach Spuren eines möglichen Verbrechens zu suchen, erzählt sie. „Einer der beiden ist durch die Zimmer gegangen. Er hat unter das Bett geschaut. Er hat die ausziehbare Couch auf- und wieder zugeklappt. Er hat kein einziges Beweisstück mitgenommen. Das war die ganze Wohnungsdurchsuchung.“ Zwei weitere Personen, die ebenfalls bei dem Polizeibesuch anwesend waren und ungenannt bleiben möchten, schildern den Ablauf genauso.

Die Polizei sagt, man habe die Wohnung von Aeryn Gillern vorschriftsmäßig durchsucht und Beweisstücke mitgenommen.

Kathy Gilleran behauptet, die Polizisten hätten im Donaukanal nicht nach der möglichen Leiche von Aeryn Gillern gesucht. Nach einer halben Stunde seien sie unverrichteter Dinge wieder abgefahren. „Sie haben mir später erzählt, dass sie dort waren, mit Taucherteams, Booten und der Feuerwehr. Aber wie soll das möglich sein in einer halben Stunde?“

Die Polizei sagt, man habe den Donaukanal ordnungsgemäß durchsucht. Am 29. Oktober 2007, dem Abend des Verschwindens, zwischen 20.23 und 20.50 Uhr – 27 Minuten lang. „Manchmal hat es keinen Sinn, genauer zu suchen“, sagt Friedrich Kovar, Menschenrechtskoordinator am Wiener Landespolizeikommando. „Am nächsten Tag kann die Leiche schon in Ungarn sein. Oder eine Strömung drückt den Körper auf den Grund. Dann findet man ihn unter Umständen erst nach Jahren. Oder gar nicht mehr.“

Am 6. November 2007, eine Woche nach dem Verschwinden, erklärten die Polizisten Kathy Gilleran, dass ihr Sohn sich umgebracht habe, er sei HIV-positiv gewesen und emotional instabil.

An diesem Tag bekam sie den Sportrucksack ihres Sohnes überreicht. Aeryn hatte ihn in der Sauna liegen lassen, in Kabine Nummer fünf. Die Polizisten hatten ihn dort konfisziert. Nun wurde er der Mutter überreicht. Sie weinte, nahm die Kleidung aus dem Rucksack, drückte sie an ihr Gesicht, sog den Geruch des Sohnes ein.

In dem Rucksack, den Kathy Gilleran zuhause durchsuchte, lagen neben der Kleidung Gillerns Reisepass, sein Uno-Ausweis, sein Handy. Und ein negativer Aidstest.

„Ich hatte die Tasche doch gerade vorher von der Polizei bekommen. Und sie haben mir erzählt, dass mein Sohn HIV-positiv gewesen sei“, sagt sie. „Entweder sie haben nicht hineingeschaut – oder sie haben mich belogen.“

Sofort faxte sie den Befund an die Polizei. Tage später jedoch, erzählt sie, sei sie bei einem weiteren Termin bei der Kriminalpolizei erneut angeherrscht worden: Der Fall sei doch klar, ihr Sohn habe wegen Aids Selbstmord begangen. „Obwohl sie es da schon besser gewusst haben müssen, dass mein Sohn kein HIV hatte.“

Die Polizei will zu all diesen Vorwürfen keine Stellung nehmen. Sie seien allesamt an die interne Beschwerdekommission weitergeleitet worden, sagt Friedrich Kovar. Man werde jetzt alles untersuchen und danach möglicherweise Sanktionen aussprechen.

Rund 700 Menschen verschwinden in Österreich pro Jahr. 90 Prozent davon sind Jugendliche, die ein paar Tage ausreißen, oder Asylwerber, die samt ihren Familien untertauchen. Beim Rest, jährlich etwa 70 Personen, handelt es sich um die Ehemänner, die Zigaretten holen und nicht mehr zurückkehren. Oder um die Selbstmorde. Oder um die Kriminalfälle.

Das Wiener Kaiserbründl ist kein Ort von Traurigkeit. „Viele Gäste kommen, um zu saunieren und zu entspannen, die meisten kommen aber, um Sex zu haben“, steht in einem Wiener Erotikführer. Vor 120 Jahren ließ der persische Botschafter in Wien die prächtigen Badehallen im Stil eines orientalischen Hamam errichten, um seinem Sohn ein Geschenk zu machen. In den 80ern posierte Mickey Rourke vor dem pompösen Hintergrund für Erotikfilme. Heute kommen Beamte aus den umliegenden Ministerien und gesetzte ältere Innenstadtbewohner. Sie legen ihre Kleider ab, binden sich weiße Handtücher um die Hüften und tauchen in eine Welt ein, in der ihre sexuelle Orientierung jener der Mehrheit entspricht.

Aeryn Gillern war unter ihnen beliebt. Er war großgewachsen und muskulös, er achtete penibel auf sein Aussehen. 2005 wählte man ihn zum „Mister Gay Austria“. Sponsor der Veranstaltung war das Kaiserbründl. Da habe es durchaus Neid und Eifersucht unter den Saunagästen gegeben, erzählt Gillerns Schweizer Freund.

Gleichzeitig war Gillern tiefreligiös. Er habe immer ein abgegriffenes katholisches Liederbuch bei sich getragen, sagt seine Mutter. In verschiedenen Wiener Kirchen half er als Messdiener aus. Sein Bekanntenkreis musste sich oft scherzhafte Vorwürfe von ihm gefallen lassen, wenn sonntägliche Kirchenbesuche ausblieben. Eine Zeitlang verbrachte er probehalber im Priesterseminar im niederösterreichischen Gaming. „Während dieser Zeit war er auch Mitglied einer Burschenschaft. Da war Homosexualität natürlich tabu“, sagt ein Bekannter. „Jenen Menschen, denen er nicht nahestand, erzählte er dann von einer erfundenen Freundin, ,meiner großen Liebe in München‘, wie er sagte. Er lebte in einer Scheinwelt. Wie in der Truman-Show. Alles musste perfekt sein.“

Trotz der vergessenen Rice Krispies am Küchentisch, trotz der gebuchten Flüge, trotz der erfolgreichen Karriere und der Zukunftspläne – vielleicht verbarg sich ein Problem tief in Aeryn Gillerns Psyche. Vielleicht quälte es ihn, fräste sich langsam durch sein Gehirn. Vielleicht suchte er die Lösung im Schoß von Kirche und konservativer Burschenschaft. Und irgendwann kollabierte das System – und Aeryn beging in einer Anwandlung von Panik Selbstmord. Und zufällig sah ihn niemand dabei.

Das ist jedoch nur Spekulation. Alle, die ihn kannten und zu einem Gespräch bereit waren, schließen den Selbstmord aus oder glauben zumindest nicht daran. Und die Polizei, die vom Suizid ausgeht, sieht sich mit drei schweren Zweifeln konfrontiert: Erstens sah niemand den großen nackten Mann, der abends durch die stark frequentierte Innenstadt gelaufen sein soll. Zweitens änderte der einzige Zeuge des Selbstmords, der Angler am Donaukanal, mehrmals seine Aussage. Und drittens – wohl das Schwerwiegendste – werfen alle Beteiligten den Polizisten Desinteresse und Homophobie vor. Sogar ein Polizist bestätigt im informellen Gespräch mit dem Falter die „Aufklärungswürdigkeit“ des Falls Nummer DOB 4/28/73, der verschwundene Aeryn Gillern.

Seit mehr als einem Jahr tingelt Kathy Gilleran nun durch amerikanische Talkshows auf Provinzkanälen, sie gibt Journalisten Interviews, sie redet mit Schwulenvertretern und Politikern. Sie erzählt ihnen, dass ein Selbstmord ihres Sohnes ganz und gar unmöglich und dass sie keine mother in denial sei. Sie wollte im Kaiserbründl eine Gedenktafel anbringen lassen, der Chef aber lehnte ab, er müsse auch an die anderen Gäste denken. Am Abend des 29. Oktober 2008, ein Jahr nach dem Verschwinden ihres Sohnes, stand sie mit einigen Kerzen und Fotos von Aeryn Gillern vor dem Kaiserbründl. Sie hielt eine Mahnwache, alleine, vor der Eingangstür, aus der ihr Sohn gerannt war, es war schon dunkel an diesem Abend, kalt, leicht windig.

Sie sagt, Medien und Polizei in Österreich würden sie nicht unterstützen, man arbeite gegen sie. Die Polizei sei unwillig, die Medien schlampig. Einer amerikanischen Journalistin erzählte sie, ihr Schicksal erinnere sie an einen ähnlichen Fall, jenem von Nathalie Holloway im Jahr 2005. Die 19-jährige amerikanische Schülerin verschwand damals spurlos bei einem Klassenausflug auf die Karibikinsel Aruba. Der Fall erregte in den USA Aufsehen, weil sich die Behörden von Aruba an der Suche nach dem Mädchen kaum interessiert zeigten. Genauso wie die österreichischen Behörden im Fall Aeryn Gillern, sagt Kathy. „Nur dass ich nicht die Mutter eines Cheerleader-Mädchens bin, sondern die Mutter eines schwulen Sohnes.“

Dann sucht sie nach einem Beleg für ihre Aussagen und kramt nach einem kurzen Zeitungsartikel. Er erschien vor wenigen Monaten im Gratisblatt Heute. Dort steht, dass Kathy Gilleran der österreichischen Polizei schlampige Ermittlungen vorwerfe. Und dann, im letzten Satz, heißt es plötzlich, Kathy Gilleran wäre die Mutter des verschwundenen Mädchens gewesen: „Die Verzweiflung der Mutter ist verständlich: 2005 verschwand bereits Tochter Nathalie – nie gefunden.“

Ein Fall voller Widersprüche

Geht man von einem Selbstmord aus, dann muss Aeryn Gillern in etwa diesen Weg zurückgelegt haben. Er führte direkt über die Ringstraße und durch die stark frequentierte Innenstadt

29. Oktober 2007

19 Uhr: Laut Sauna und Polizei läuft Gillern etwa um diese Zeit aus dem Kaiserbründl

19.20 Uhr: Gillern telefoniert mit einem Unido-Kollegen. Das Gespräch soll normal, er selbst guter Laune gewesen sein

19.27 Uhr: Gillerns Schweizer Freund bekommt die letzte SMS: Er sei bald zuhause, er rufe ihn dann an

20.23–20.50 Uhr: Die Polizei durchsucht den Donaukanal

Quelle: http://www.falter.at/falter/2008/11/18/ ... erschwand/

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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Samstag, 31. Oktober 2015, 16:03:25 
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Vermisst: 34-Jähriger lief nackt aus Sauna
19.11.2007 | 16:23 | (DiePresse.com)
Der amerikanische Staatsbürger lief aus einem Sauna-Lokal in der Wiener City nackt auf die Straße. Seitdem fehlt von ihm jede Spur.

Seit drei Wochen ist der 34-Jähriger in Wien lebender Amerikaner schon vermisst. Zuletzt wurde Aery Michael John G. aus Leopoldstadt am 29. Oktober in einem Sauna-Lokal für Homosexuelle in der Wiener Innenstadt gesehen. Die Gründe über das plötzliche Davonlaufen des Mannes liegen laut Polizei völlig im Dunkeln. Der Mann dürfte öfter Stimmungsschwankungen gehabt haben, ergaben Befragungen der Polizei. Auch sein Auftritt in dem Saunalokal sorgt für Irritationen.

Der Vermisste hat am 29. Oktober wie so oft ein Sauna-Lokal in der Wiener City besucht. Aus bisher unerfindlichen Gründen war er plötzlich aufgesprungen und ist nur mit einem Saunamantel und Pantoffeln bekleidet auf die Straße gelaufen. Der Kellner ist dem Besucher nach draußen gefolgt, nach etwa 50 Metern aber wieder umgekehrt. Der Abgängige dürfte dann seine letzten Kleidungsstücke im Freien verloren haben.

Vor Verschwinden noch Treffen ausgemacht

Erst einige Tage später fiel das Verschwinden auf. Der in der Schweiz wohnhafte Lebensgefährte von Aery G. machte sich Sorgen um seinen Partner, weil er einige Tage nichts von ihm gehört hatte. Er bat einen Nachbarn, in seiner Wohnung nachzusehen. Der Nachbar, der im Besitz eines Wohnungsschlüssels ist, fand niemanden in der Wohnung vor und erstattete am 1. November eine Vermisstenanzeige bei der Polizei.

Noch eine Stunde vor dem plötzlichen Aufbruch des Mannes hat er laut Polizei mit einem Bekannten telefoniert. Diesem hatte er erzählt, dass er am Abend seine Arbeitskollegen beim Heurigen treffen wollte. Tatsächlich hatte er für 21.00 Uhr eine solche Verabredung in Wien-Döbling.

Verschiedene Namen

Überdies hätte er in der Sauna manchmal verschiedene Namen verwendet, weil er offenbar seine Identität nicht preisgeben wollte. Die Ermittler haben auch in Erfahrung gebracht, dass der Mann angedeutet haben soll, in ein Kloster gehen zu wollen. Die Polizei glaubt nicht, dass Aery G. Opfer eines Gewaltverbrechens geworden sein könnte. Es gibt bisher jedoch noch keine Hinweise über den Aufenthaltsort des Mannes.

Auch ein Suizid könne nicht ausgeschlossen werden.
Der Vermisste ist US-amerikanischer Staatsbürger, 185 Zentimeter groß, von athletischer Statur und kahlköpfig rasiert. Das Kriminalkommissariat Zentrum-Ost bittet unter der Telefonnummer (01) 31310-62141 um Hinweise.

(APA)


http://diepresse.com/home/panorama/oest ... aus-Sauna-

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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Samstag, 31. Oktober 2015, 16:04:15 
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Petitioned Senator Kirsten Gillibrand

Senator Kirsten Gillibrand: Assist the family of Aeryn M. J. Gillern, Missing US Citizen Abroad

Petition by

Kathryn Gilleran



Aeryn Gillern, a U.S. citizen from Groton, NY, has been missing in Vienna, Austria since October 29, 2007. He was working for the United Nations there when he disappeared.

Aeryn has now been missing for over four years. Despite repeated requests, his family has still not received a copy of the police report/case file from the Austrian police department, which Aeryn's family believes might contain vital information that could help solve this case. We are asking you to please help Aeryn Gillern's family get the information they need to find him.

For more information regarding this case please refer to http://www.aeryngillern.com/

Aeryn's story and his mother's search for him have been chronicled in the feature documentary, "'GONE: The Disappearance of Aeryn Gillern". The film premiered at the Tribeca Film Festival in New York, at the Viennale in Austria and was recently broadcast nationally in the United States on the Investigation Discovery network.

We are asking you to please help this family.

__________________________________________________________________

Aeryn Gillern, ein U.S. Staatsbürger aus Groton, New York, wird seit 29. Oktober 2007 in Wien vermisst. Zum Zeitpunkt seines Verschwindens war er bei der Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung (UNIDO) tätig.

Aeryn wird seit über vier Jahren vermisst! Seine Familie hat wiederholt eine Kopie der kompletten Polizeiakten, die im Zusammenhang mit den Ermittlungen seines Verschwindens stehen, beantragt – stets ohne Erfolg. Aeryn's Familie ist überzeugt, dass die Ermittlungsakten wichtige Informationen enthalten, die zur Auffindung des Vermissten führen. Wir bitten Sie um Ihre Hilfe, um die Ermittlungsakten und die benötigten Informationen, die zur Aufklärung über Aeryn's Verbleib beitragen könnten, von der Wiener Polizei zu erhalten.

Weitere Informationen zu diesem Fall können Sie auf http://www.aeryngillern.com/ nachlesen.

Die Geschichte von Aeryn's Verschwinden und die Suche seiner Mutter nach ihm wurden im Dokumentarfilm “GONE: The Disappearance of Aeryn Gillern” gezeigt. Der Film wurde während des Tribeca Film Festivals in New York uraufgeführt und auch im Rahmen der Viennale in Österreich vorgestellt. Vor kurzem lief der Film national in den USA auf dem TV-Sender Investigation Discovery.

Wir bitten Sie der Familie zu helfen, um den Fall doch noch aufzuklären.

http://www.change.org/petitions/us-senator-ny-assist-the-family-of-aeryn-m-j-gillern-missing-us-citizen-abroad

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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Samstag, 31. Oktober 2015, 16:06:04 
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Parlamentarische Anfrage an Innenministerin:

http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXI ... 145897.pdf

Beantwortung der damaligen Innenministerin

http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXI ... 149414.pdf

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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Samstag, 31. Oktober 2015, 16:08:26 
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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Samstag, 31. Oktober 2015, 16:11:37 
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Homepage der Mutter



http://www.aeryngillern.com/Aeryn_Gillern/Home.html

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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Donnerstag, 27. Oktober 2016, 10:48:17 
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Österreich findet euch

Liebe Leute! Am Samstag, 29.10. findet eine Mahnwache für Aeryn Gillern statt, der seit 2007 vermisst wird. Wir freuen uns über viele Gäste, um auf den Fall Aeryn Gillern aufmerksam zu machen. Bei ausreichender Zahl von Anmeldungen planen wir eine zusätzliche Veranstaltung! DANKE

https://www.facebook.com/oesterreichfindeteuch/?ref=nf

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Hinweise zu den eingestellten Fällen bitte an die zuständige Polizeidienststelle


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Montag, 25. September 2017, 22:08:39 
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http://www.aeryngillern.com/Aeryn_Gillern/Home.html


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Montag, 25. September 2017, 22:11:52 
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Thema Spezial

Ungelöst - mysteriöse Kriminalfälle

Fünf Prozent der Morde in Österreich sind ungeklärt, manche seit Jahrzehnten. Die Sendung begibt sich in vier Spezialausgaben auf die Spuren solcher Kriminalfälle. Beleuchtet werden auch Vermisstenfälle, hinter denen oft ein Gewaltverbrechen steckt. THEMA Spezial spricht mit Angehörigen und Freunden der Opfer, die enorm darunter leiden, nicht abschließen zu können und trifft Ermittler, die alte Fälle mit neuen Methoden zu lösen versuchen. Und durch die Sendung auf Hinweise hoffen.
(Wh. im Nachtprogramm, ORF2)

http://tvthek.orf.at/profile/Additional ... l/13946873


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Montag, 02. Oktober 2017, 20:44:32 
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Thema Spezial

Ungelöst – mysteriöse Kriminalfälle

Nur fünf Prozent der Morde in Österreich sind ungeklärt, doch manche seit Jahrzehnten. Das Team von „Thema Spezial“ schaut in die Cold-Case-Akten der österreichischen Kriminalgeschichte und begibt sich in vier Ausgaben jeweils am Freitag auf die Spuren mysteriöser Kriminalfälle. In der zweiten Sendung geht es um zwei Männer, die auf unerklärliche Weise verschwunden sind. Die Wiener Polizei steht in beiden Fällen vor einem Rätsel.

Nackt durch die Wiener Innenstadt - keine Spur von Aeryn Gillern

Vor zehn Jahren ist der 34-jährige UNO-Mitarbeiter und „Mr. Gay Austria“ Aeryn Gillern verschwunden. Am 29. Oktober 2007 läuft der US-Amerikaner nackt aus der Herrensauna „Kaiserbründl“ in der Wiener Innenstadt und wird zuletzt beim nahen Donaukanal gesehen. Für die Polizei ist Selbstmord am wahrscheinlichsten. Doch viele Fragen sind unbeantwortet. Was ist in der Sauna vorgefallen, dass Aeryn Gillern sie nackt und fluchtartig verlassen hat?

Und falls es wirklich Suizid war, warum ist seine Leiche nie aufgetaucht? Und so steht Aeryn Gillerns Mutter jeden 29. Oktober mit einer Kerze in der Hand vor der Sauna, hält Mahnwache für ihren Sohn und hofft auf Klärung. „Die Ermittler machen einen guten Job“, sagt sie. „Aber auch sie sind seit zehn Jahren mit Schweigen konfrontiert.“ Chefinspektor Kurt Linzer leitet das Cold-Case-Referat im Bundeskriminalamt. Er glaubt, dass das Rätsel um Aeryn Gillerns Verschwinden auch nach so langer Zeit noch gelöst werden kann: „Cold-Case-Verfahren brauchen Geduld. Wir geben die Hoffnung nicht auf, dass wir noch Antworten auf die Fragen finden.“ Andrea Poschmaier berichtet.

http://tv.orf.at/program/orf2/20170929/822962801/story


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 16. Oktober 2018, 23:27:38 
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https://cloud.orf.at/index.php/s/3Nx9gBYLo7UdX4p


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