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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Sonntag, 29. November 2015, 10:41:44 
 
Zwei Mühlviertler vermisst

Vor mittlerweile elf Wochen sind zwei junge Männer aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung verschwunden. Ihre Familien befürchten laut einem Bericht der Tageszeitung „Kurier“ (Sonntagausgabe) ein Verbrechen. Eine Polizeisuche mit Pkws und Hubschrauber blieb erfolglos.

Die Freunde, beide 27 Jahre alt, aus Waxenberg und Zwettl an der Rodl wurden zuletzt im Raum Bad Leonfelden gesichtet - nahe der Grenze zu Tschechien. Das Fahrzeug, mit dem die beiden unterwegs waren, wurde am 12. September gegen 2.30 Uhr auf der Leonfeldner Straße (B126) von einer Kamera bei einem Kreisverkehr erfasst. Der silbergraue Wagen war in Fahrtrichtung Tschechien unterwegs.

Familien befürchten Verbrechen
Danach verliert sich die Spur. Während die Familien der Vermissten ein Verbrechen befürchten, sprechen auch Ermittler beim Landeskriminalamt OÖ von einem schwierigen Fall. Es gebe keinen Ansatz, der das Verschwinden plausibel erscheinen lasse, hieß es. Suchaktionen nach dem Auto im Grenzgebiet mit einem Hubschrauber blieben erfolglos, ebenso Nachforschungen in tschechischen Spitälern und Gefängnissen.

Polizei ersucht um Hinweise
Die beiden hätten laut Polizei auch keine Freunde in Tschechien und galten nicht als Kunden im Rotlichtmilieu. Seit dem Verschwinden habe es auch keine Kontobewegungen gegeben. Das Handy eines Vermissten wurde abgeschaltet, der andere ließ seines zuhause zurück. Die Polizei ersucht weiter um Hinweise aus der Bevölkerung unter der Telefonnummer 059133-403602.

http://ooe.orf.at/news/stories/2744847/


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Sonntag, 29. November 2015, 11:08:46 
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Oberösterreich: Max & Andi spurlos verschwunden

Zwei 27-jährige Mühlviertler sind seit elf Wochen vermisst. Familien befürchten ein Verbrechen.

Jürgen Pachner 28.11.2015, 18:00

"Dass der Andi einfach verschwindet, ohne vorher etwas zu sagen, ist unvorstellbar – so etwas würde er mir nie antun", sagt Ernestine Leitner und ihre Stimme wird ganz leise: "Ich befürchte, dass er einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist."

Seit mehr als elf Wochen hofft die 56-Jährige auf ein Lebenszeichen des Sohnes. Die erfolglose Warterei setzt ihr nervlich stark zu, sie hat Schlafstörungen und ist auch in ärztlicher Behandlung. "Ich muss ständig an den Andi denken und daran, was ihm passiert sein könnte", sagt die Mühlviertlerin. Sie sehnt nur noch inständig den Tag herbei, an dem sie von der quälenden Ungewissheit befreit wird: "Ich wünsch’ mir endlich Klarheit über Andis Schicksal – und natürlich auch das vom Max."

Der 27-jährige Andreas Leitner aus Waxenberg und sein gleichaltriger Schulfreund Maximilian Baumgartner aus Zwettl an der Rodl kennen einander seit Kindertagen. Max arbeitet als Kfz-Mechaniker. Andi, der eine Tischler-Lehre absolviert hat, war zuletzt arbeitslos und lebte seit Kurzem wieder bei der Mutter. Am Freitag, den 11. September, brachte Ernestine Leitner den Sohn mit ihrem Auto zu Baumgartners Wohnung nach Zwettl/Rodl. "Ich hab’ ihn gefragt, ob er vielleicht Geld braucht, doch er hat gemeint, dass sie eh’ nicht fortgehen werden. Der Andi hat sich auch keine Jacke anziehen wollen, aber das war bei ihm nichts Ungewöhnliches."

Den Abend verbrachten die Freunde mit zwei Bekannten, die allerdings gegen Mitternacht die Wohnung wieder verließen. Leitner, der für eine Heimfahrt in der Nacht niemanden organisiert hatte, wollte bei Baumgartner übernachten – auch das ist ab und zu vorgekommen. Doch was im Anschluss passiert ist, erscheint rätselhaft.

Kein Pass, kein Handy
Gegen 2.30 Uhr sollen sich die beiden in Max’s silbergrauen Citroën BX (Baujahr 1987) mit dem Kennzeichen UU-883DP gesetzt und auf der B126 in Richtung Tschechien gefahren sein. Bei einem Kreisverkehr in Bad Leonfelden, rund fünf Minuten vom Grenzübergang Weigetschlag entfernt, wurde das Fahrzeug von einer Kamera erfasst – das war die letzte Spur, die sie hinterließen. Seit damals fehlt jegliches Lebenszeichen. Es gab keine Kontobewegungen und Baumgartners Handy wurde abgeschaltet. Sein Reisepass liegt zu Hause. Leitner hat sein Mobiltelefon sogar in der Wohnung zurückgelassen.

Helikoptersuche
"Das ist einer meiner schwierigsten Fälle – und ich mache das seit zehn Jahren", sagt Thomas Löfler, Vermissten-Fahnder im Landeskriminalamt. Es gebe einfach keinen Ansatz, der das Verschwinden plausibel erscheinen lasse. Baumgartner hatte einen Job, der ihm großen Spaß machte und sein Arbeitgeber war mit ihm zufrieden. Der 27-Jährige hatte auch sonst keine Probleme, weder familiär noch mit Freunden. Leitner war zwar arbeitslos, hatte aber sein Zimmer bei der Mutter gerade neu renoviert. "Es deutet nichts in Richtung Suizid." In Tschechien haben beide keine Freunde und sie galten nicht als Rotlicht-Kunden. "Ermittlungen in der Richtung brachten nichts."

Das Grenzgebiet wurde mit Helikoptern abgesucht, um eventuell ein unentdecktes Unfallwrack sichten zu können. Auch die Suche in tschechischen Spitälern und Gefängnissen blieb erfolglos. Löfler: "Nach den Vermissten und ihrem auffälligen alten Auto, bei dem alle Seitentüren ab der Zierleiste schwarz lackiert sind, wurde aber europaweit gesucht."

Monika Baumgartner, die Schwester von Maximilian, ist verzweifelt: "Wir befürchten das Schlimmste und kämpfen schwer mit dem Verlust. Am 4. Oktober hatte der Max Geburtstag – das war für alle ein furchtbar trauriger Tag."

Die Polizei ersucht um Hinweise unter 059133/403602.


http://kurier.at/chronik/oberoesterreic ... 66.684.601

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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Sonntag, 29. November 2015, 11:12:28 
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Mutter von Andreas Leitner mit Foto von Andreas


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Maximillian Baumgartner


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Sonntag, 29. November 2015, 16:50:39 
 
Weiterhin keine Spur von vermissten Mühlviertlern

WAXENBERG/ZWETTL. Seit 12. September sind zwei junge Männer aus dem Mühlviertel spurlos verschwunden - Für die Ermittler weiterhin ein Rätsel.

Wie bereits Anfang November von den OÖNachrichten berichtet fehlt von Max Baumgartner aus Zwettl an der Rodl und Andreas Leitner aus Waxenberg seit 12. September jede Spur. Das Verschwinden der beiden 27-Jährigen ist den Ermittlern weiterhin ein Rätsel, berichtet nun der "Kurier". Laut dem Bericht befürchten Angehörige ein Verbrechen. Denn alle Ermittlungen führten bisher ins Leere.

Es gab keinerlei Anzeichen dafür, dass der Kfz-Techniker und der gelernte Tischler ihr Verschwinden geplant haben könnten. Auch ein Suizid erscheint als unwahrscheinlich, galten doch beide Burschen als lebensfroh. Zuletzt wurde der silberne Citroen mit dem Kennzeichen UU-883DP am 12. September gegen drei Uhr früh zwischen Bad Leonfelden und Weigetschlag, dem Grenzübergang nach Tschechien, gesehen. Nach dem auffälligen Wagen, Baujahr 1987, dessen Seitentüren ab der Zierleiste schwarz lackiert sind, wird europaweit gefahndet.

Das Grenzgebiet war großräumig mit Helikoptern abgesucht worden, ohne Ergebnis. Bewegungen auf den Bankkonten der Vermissten habe es seit dem Verschwinden nicht gegeben, berichtete der Kurier. Während das Mobiltelefon von Baumgartner seit dem Tag des Verschwindens abgeschaltet ist, hatte Leitner seines überhaupt zu Hause gelassen. Auch in tschechischen Krankenhäusern und Gefängnissen fand man keine Hinweise auf die beiden, die seit dem Kindergartenalter befreundet waren.

http://www.nachrichten.at/oberoesterrei ... 64#ref=rss


Nach diesen beiden Burschen wird gesucht:

Andreas Leitner
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Maximilian Baumgartner
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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 26. Januar 2016, 10:01:31 
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Zwei Freunde sind seit vier Monaten vermisst

Vier ­Monate voller Hoffen und Bangen liegen bereits ­hinter den Familien der beiden vermissten Mühlviertler Maximilian Baumgartner und Andreas Leitner, die am 12. September 2015 spurlos verschwanden.

Suche
Und noch immer fehlt von den beiden 28-
Jährigen jegliches Lebenszeichen. Selbst die Ermittler sind ratlos: „Ich stehe bei dieser Geschichte komplett neben den Füßen“, sagt Thomas Löffler vom Landeskriminalamt.

Gegen 2.30 Uhr sollen die beiden am besagten Tag im silbergrauen Citroën von Max mit dem Kennzeichen UU-883DP in Richtung Tschechien gefahren sein.

Bei einem Kreisverkehr in Bad Leonfelden, knapp fünf Minuten vom Grenzübergang Weigetschlag entfernt, wurde das Auto von einer Verkehrskamera erfasst. Hier verliert sich die Spur.

Unfall?
Seither gab es ­weder Kontobewegungen noch waren die beiden jungen Männer online aktiv. „Ich gehe von einem Unfall aus“, sagt Löffler, der sich intensiv mit dem Fall befasst. Einen Suizid schließen sowohl der Kriminalist als auch die Familien der Männer aus.

Löffler wird jedoch weiter nach den beiden Vermissten suchen: „Die Angehörigen müssen wissen, was passiert ist.“

erstellt am 25. Jänner 2016, 11:55


http://www.xn--sterreich-z7a.at/chronik ... /221378609

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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 26. Januar 2016, 10:08:39 
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Wenn ich so etwas lese, fallen mir immer die beiden jungen Männer ein, die man auch gesucht hat mit allem was ging.

Nur durch Zufall hat man ihr Fahrzeug unterhalb eines Abhanges gefunden. Vielleicht hatten die beiden auch einen Unfall und man sieht das Fahrzeug von der Straße nicht?

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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Mittwoch, 08. Juni 2016, 22:39:19 
 
Der Fall Baumgartner und Leitner
Die beiden 27-Jährigen spielen im Herbst 2015 mit Freunden Karten. Es ist ein feucht-fröhlicher Abend. Am Ende steigen die beiden Kumpels in ein Auto. Ihr Ziel - bis heute ein großes Rätsel.

AKTENZEICHEN XY... UNGELÖST | SENDUNG VOM 29.06.2016
Aktenzeichen XY... ungelöst - Spezial - Wo ist mein Kind?

http://www.zdf.de/ZDF/zdfportal/program ... Dispatch=2


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Montag, 13. Juni 2016, 12:11:07 
 
Krimi geht weiter
Vermisste Mühlviertler: Spur führt zu Casinos in Tschechien

Neue Hoffnung im Fall der vermissten Mühlviertler! Seit neun Monaten sind Maximilian Baumgartner und Andreas Leitner (beide 27) spurlos verschwunden. Nach einem TV-Bericht meldete sich jetzt ein Zeuge: Er will das Auto der beiden im September in Vyšší Brod in Tschechien gesehen haben…

In der Nacht auf 12. September 2014 verschwanden die beiden aus Maximilians Heimatort Zwettl/Rodl (Bez. Urfahr-Umgebung). Was die beiden Freunde vorgehabt haben, ist unklar. Fest steht: Die zwei sind mit Maximilians silbergrauen Citröen BX in Richtung Tschechien gefahren.

Bei einem Kreisverkehr in Bad Leonfelden (Bez. Urfahr-Umgebung) verlor sich die Spur der beiden – bis jetzt: Nach einer "Thema"-Sendung im ORF meldete sich laut Nachrichtenmagazin "News" nun ein Zeuge, dem das Auto der beiden in dem für seine zahlreichen Casinos bekannten Vyšší Brod aufgefallen ist – vor allem wegen der vielen Aufkleber am Wagen. Die beiden Männer konnte der Zeuge nicht sehen, aber will jemanden mit oberösterreichischem Dialekt sprechen gehört haben.

Polizei ermittelt
Während die österreichischen Beamten im Umfeld der beiden Mühlviertler ermitteln, kümmert sich die tschechische Polizei um die Ermittlungen vor Ort und hofft auf Hinweise durch die Casino-Betreiber in Vyšší Brod. Außerdem wird der Fall am 29. Juni in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY ungelöst … Spezial" behandelt – um mögliche weitere Zeugen zu finden.

http://www.heute.at/news/oesterreich/oo ... 53,1299743


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Donnerstag, 16. Juni 2016, 10:11:40 
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Der Fall bei XY Ungelöst

Aktenzeichen XY... ungelöst - Spezial - Wo ist mein Kind?


Mittwoch 29.06.2016, 20:15 - 21:45 Uhr

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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Freitag, 24. Juni 2016, 22:07:35 
 
Grenzgänger zwischen Kitsch und Kokain

VYSSI BROD. Überall Schnee. Nicht aber im Sinne von Kokain. Denn das einzige „Joint-Venture” das es an der tschechisch-österreichischen Grenze gibt, ist ein Abkommen zwischen den Polizeibeamten zur gemeinsamen Kontrolle von drogenaffinen Grenzgängern.


Ein stupides Grinsen empfängt den Besucher kurz nach der Grenze. Psychedelische Farben, ein seltsam irres Glitzern in den Augen. Und man spürt einen Hauch von Wahnsinn. Nein, nicht etwa der lokale Drogendealer schaut da so vernebelt drein, es ist Guido der Gartenzwerg. Gleich nebenan steht Bambi, die Mutter Maria und ein Vogelhäuschen aus Holz. Hier, in Vyssi Brod, bei den vietnamesischen Verkaufsständen ist die Welt noch heil. Eine Märchenidylle, in der das Gute siegt und das Böse noch keinen Platz gefunden hat. Hier schnäuzt man höchstens Zwergerl und kein Kokain. Und das soll auch so bleiben.

Trung Hang zeigt stolz sein Sortiment: Plastikspielzeug, Porzellanfiguren für den Garten und gefälschte Markenbekleidung. Wer sich jetzt Raubkopien von Kinofilmen erhofft, wird herb enttäuscht. Und von Drogen hat der kleine, sympathische Vietnamese bisher nur im Fernsehen gehört. Obwohl er auch seinen Gartenzwergen unter Sammlern ein hohes Suchtpotenzial bestätigt.

„Die Kontrollen werden nicht extra verschärft“, sagt Oberösterreichs Sicherheitsdirektor Alois Lißl. Denn auch wenn die Verlockungen an der österreichisch-tschechischen Grenze schier grenzenlos seien, hielte sich der sündige Grenzverkehr in Grenzen. „Die tschechischen Kollegen erwarten zwar, dass sich ein Drogenhandel entwickeln wird – aber die Tschechen sind gut aufgestellt und gerüstet.“ Und der Chef aller oberösterreichischen Beamten lobt vor allem die Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern.

Helena Tomova kennt sich jedenfalls mit weißem Pulver aus. Sie betreibt die Zuckerbäckerei in Vyssi Brod – sechs Kilometer entfernt von der österreichischen Grenze. Von Kokain hat sie noch nie etwas gehört. Auch wenn die Regierung in Prag nun neue Höchstgrenzen festgelegt hat: So ist beispielsweise der Besitz von 15 Gramm Marihuana, von vier Ecstasy-Pillen oder einem Gramm Kokain seit heuer legal (die OÖN haben berichtet). Die seit 1. Jänner gültigen Bestimmungen orientieren sich an Gerichtsentscheidungen und einer Empfehlung des Justizministeriums.

Kein Sündenpfuhl mehr

Der Grenzkontrollposten ist jedenfalls verwaist. Nur einmal in der Woche schauen die Beamten von Bad Leonfelden hier herauf ins verschneite Beinahe-Niemandsland (siehe Interview unten). Und sowieso ist der Verkehr ziemlich überschaubar. Gartenzwerg-Verkäufer Trung Hang hat schon bessere Tage gesehen: „Die Österreicher bleiben aus – nur vor Weihnachten ist das Geschäft gut gegangen“, sagt der junge Mann. Auch das Casino, die Herna-Bar, gleich nach der Grenze ist verwaist. Nicht einmal ein Gast ist drinnen. Es riecht nach abgestandenem Rauch, der sich hartnäckig in dem graubraunen Teppichboden hält. Der Kellner zeigt nur wie die Automaten funktionieren, indem er immer wieder auf einen Knopf drückt.

Der Heimweg führt wieder vorbei an den offenen, vietnamesischen Verkaufsständen. Die Polizei winkt herüber – und auch wenn so mancher der Zwergerlsucht nachgegeben hat, strafbar macht sich damit jedenfalls niemand…

http://www.nachrichten.at/oberoesterrei ... rt4,318864


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 28. Juni 2016, 11:27:03 
 
Mühlviertler seit 291 Tagen vermisst - Aufruf in ZDF

LINZ. Seit 291 Tagen werden zwei Mühlviertler Freunde vermisst. Die Polizei ließ nichts unversucht, die beiden zu finden. Am Mittwoch wird Gottfried Mitterlehner, Leiter des Landeskriminalamtes OÖ, in der Sendung ZDF-Aktenzeichen XY einen neuerlichen Fahndungsaufruf machen.

Vor mehr als 41 Wochen verschwanden die zwei Freunde aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung. Am 11. September 2015 trafen sich die beiden 27-Jährigen aus Waxenberg und Zwettl an der Rodl. Was dann in der Nacht geschehen ist ist bislang unklar. In den frühen Morgenstunden des 12. September wurde das Auto mit dem sie unterwegs waren, von einer Kamera bei einem Kreisverkehr in Bad Leonfelden erfasst. Sie waren Richtung Tschechien unterwegs. Danach verliert sich ihre Spur - nachrichten.at berichtete.

Seitdem gibt es kein Lebenszeichen der beiden. Sowohl Suchaktionen mit Hubschraubern als auch Nachforschungen in Spitälern und Gefängnissen blieben bislang ohne Erfolg. Es gab auch keine Kontobewegungen seit ihrem Verschwinden. Das Handy eines Vermissten blieb abgeschaltet, das andere wurde zuhause zurückgelassen.

Die Polizei ließ bzw. lässt nichts unversucht um die beiden Mühlviertler zu finden. Aus diesem Grund wird Gottfried Mitterlehner, Leiter des Landeskriminalamtes Oberösterreich, am 29. Juni 2016 live in der Sendung "Aktenzeichen XY Spezial - Wo ist mein Kind" (ZDF) einen neuerlichen Fahndungsaufruf starten.

http://www.nachrichten.at/oberoesterrei ... 85#ref=rss


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Donnerstag, 30. Juni 2016, 09:52:55 
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Aktenzeichen XY Ungelöst HD Spezial Nr. 507a

Wo ist mein Kind? vom 29.06.2016


https://www.youtube.com/watch?v=kv3MSX16xdU

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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Donnerstag, 30. Juni 2016, 12:55:48 
 
Ein freiwilliges Abtauchen um in Tschechien unerkannt zu leben,
halte ich persönlich für völlig unrealistisch.

In Tschechien liegt das Durchschnittsgehalt bei etwa 1.000 Euro brutto.

Und das Armutsrisiko ist in Tschechien so niedrig wie sonst fast nirgendwo in der EU.


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Donnerstag, 30. Juni 2016, 14:10:42 
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Ein freiwilliges Verschwinden halte ich auch für ausgeschlossen.

Es machte den Anschein, also wären sie nach Tschechien um sich noch ein wenig zu amüsieren.

Was ich mir vorstellen könnte, ist folgendes:

Den beiden wurden irgendwo dort in einem Club oder Bar Drogen angeboten.

Da sie jedoch schon vorher mit dem Alkohol zulangt haben, könnte das eine teuflische Mischung gewesen sein, an der beide dann verstorben sind.

Damit niemand merkt, von wem sie die Drogen haben, hat man die Leichen verschwinden lassen.

Wäre das im Bereich des möglichen?

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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Donnerstag, 30. Juni 2016, 17:15:44 
 
Oberösterreich
Vermisste Mühlviertler: 20 Hinweise nach TV-Show

LINZ/MAINZ. Rund 20 Reaktionen hat es auf den Fahndungsaufruf nach den seit über 41 Wochen vermissten Mühlviertler Freunden in der Sendung "Aktenzeichen XY Spezial" am Mittwochabend im ZDF gegeben.


Der Leiter des Landeskriminalamtes (LKA) Oberösterreich Gottfried Mitterlehner warnt aber vor zu großen "Erwartungshaltungen".

Einer ersten Einschätzung nach seien "wertvolle Hinweise" eher unwahrscheinlich. Die genaue Sichtung der eingegangenen Anrufe stehe aber noch aus. So habe Mitterlehner von den bayerischen Kollegen die Mitschnitte der Telefonate auf USB-Stick erhalten. Die Auswertung erfolge in Oberösterreich.

"Aktenzeichen XY Spezial - Wo ist mein Kind" in der ZDF-Mediathek

Bereits vor der Sendung hatte die Polizei die Angehörigen der Vermissten darauf vorbereitet, dass erfahrungsgemäß bei Fernsehaufrufen auch "viele Falschmeldungen" eingehen. Etwa dass die Vermissten zu einem bestimmten Zeitpunkt irgendwo lebend gesehen worden sein sollen. Oder aber Anrufer hätten Tipps zu den Ermittlungen gegeben, erklärte der LKA-Chef.

Die beiden 27-Jährigen aus Waxenberg und Zwettl an der Rodl (Bezirk Urfahr Umgebung) waren in der Nacht auf den 12. September 2015 spurlos verschwunden - nachrichten.at berichtete. Am frühen Morgen wurde das Auto, mit dem sie unterwegs waren, von einer Kamera bei einem Kreisverkehr in Bad Leonfelden geblitzt.

Offenbar waren die Männer Richtung Tschechien unterwegs. Danach verlor sich die Spur. Um nichts unversucht zu lassen, hatte das Landeskriminalamt entschieden, den Fall in der Sendung "Aktenzeichen XY Spezial - Wo ist mein Kind" vorzustellen.

http://www.nachrichten.at/oberoesterrei ... 00#ref=rss


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Donnerstag, 30. Juni 2016, 18:04:24 
 
Name: Andreas Leitner
Alter: 28 Jahre
Geschlecht: männlich
Wohnort: Zwettl an der Rodl
Vermisst seit: 12.09.2015

Seit 12.09.2015 wird der 28-jährige Andreas Leitner aus Zwettl an der Rodl vermisst
Andreas ist 28 Jahre alt und wurde zuletzt gesehen am 12.09.2015 um 02:30 in Bad Leonfelden, Bundesland: Oberösterreich, Bezirk: Urfahr-Umgebung. Er hat braune Haare und ist 160 - 180 cm groß. Es gibt keine besonderen Merkmale.
J
eder Hinweis ist wichtig und hilft uns eine vermisste Person wieder zu finden!

Weitere Details:
Maximilian Baumgartner & Andreas Leitner

(beide 27 Jahre zum Zeitpunkt der Abgängigkeit)

Abgängig seit 12. September 2015 aus Zwettl an der Rodl/Oberösterreich

Chronologie, Erkenntnisse und Rekonstruktion über deren mysteriöse Abgängigkeit.

HINWEISE ZUR VORLIEGNENDEN ABGÄNGIGKEIT BITTE AN DAS LANDESKRIMINALAMT OBERÖSTERREICH UNTER 059133/40/0 oder an jeder andere Polizeidienststelle!

Zu den Fakten

Mit Stichtag 26. Juni 2016 werden die beiden nunmehr 28 jährigen Abgängigen seit 289 Tagen vermisst! Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen laufen ununterbrochen. Die Familien der Abgängigen suchen ebenfalls verzweifelt und auch unser Verein „Österreich findet euch“ versucht, bei der Auffindung von Maximilian Baumgartner und Andreas Leitner hilfreich mitzuwirken.

Nun folgend wollen wir den uns bekannten Sachverhalt nochmals darlegen:

Freitag, 11. September 2015 – 17.00 Uhr: Die beiden Abgängigen bekommen Besuch von Freunden, die sie wahrscheinlich gegen Mitternacht verabschieden.

Samstag, 12. September 2015 – 0.57 Uhr: Maximilian Baumgartner ruft eine Freundin an und lädt sie ein, auf ein Getränk vorbei zu schauen. Diese lehnt ab.

Samstag, 12. September 2015 – 1.41 Uhr: Maximilian Baumgartner versucht ein zweites Mal, die Freundin auf einen Drink zu überreden. Dies schläft aber bereits.

Samstag, 12. September 2015 – kurz vor 02.00 Uhr: Die Abgängigen versuchen telefonisch, ein Taxi zu ordern – jedoch ist keines verfügbar.

Samstag, 12. September 2015 – etwa 02.30 Uhr: Die Abgängigen fahren mit dem Fahrzeug des Maximilian Baumgartner, einem silbergrauen Citroën BX (Baujahr 1987) mit dem Kennzeichen UU-883DP auf der Böhmerwald-Bundesstraße in Bad Leonfelden in Richtung Tschechien.

Die bislang letzte tatsächlich verlässliche Spur:

Samstag, 12. September 2015 – 04.00 Uhr: Laut einer verlässlichen Zeugenaussage aufgrund der ORF-Sendung „Thema“ stand das Fahrzeug der beiden zu diesem Zeitpunkt auf dem Parkplatz mitten in Vyšší Brod/Tschechien. In dieser Kleinstadt direkt zur österreichischen Grenze liegend, befinden sich zahlreiche Glücksspiellokale

Resümee der bislang geführten Ermittlungen

Der bislang letzte bekannte Aufenthaltsort der beiden Abgängigen darf mit Vyšší Brod festgestellt werden (Samstag, 12. September 2015 – 04.00 Uhr)
Nunmehrige Fragestellungen

Gibt es weitere Zeugen, welche die Beiden oder das Fahrzeug auf besagten Parkplatz gesehen haben?
Gibt es Zeugen, welche die Beiden in Spiellokalen oder sonstigen Lokalitäten beobachtet haben?
Gibt es Zeugen, die etwaige Streitigkeiten oder Raufereien beobachtet haben`?

Gibt es Zeugen, die das Fahrzeug der Abgängigen nach 04.00 Uhr des 12. September 2015 an anderen Örtlichkeiten gesehen haben?

Gibt es Zeugen, die das Fahrzeug der Abgängigen nach 04.00 Uhr des 12. September 2015 in Tschechien auf Straßen in Richtung oder in der Nähe des Lipno Stausees beobachtet haben?
Gibt es Zeugen, die das Fahrzeug der Abgängigen nach 04.00 Uhr des 12. September 2015 auf österreichischen Straßen/Örtlichkeiten oder sonst wo beobachtet haben?


Örtlichkeiten: abgängig aus Zwettl an der Rodl / letzter bekannter Aufenthaltsort Vyšší Brod/Tschechien

Maximilian Baumgartner ist zirka 1,80 m groß, mittlerer Statur, braune kurze Haare und ist vermutlich mit Jeans und einem Hemd bekleidet. Andreas Leitner ist um eine Spur kleiner, korpulent, hat dunkelbraune kurze Haare und hat vermutlich eine schwarze Hose und ein schwarzes T-Shirt an.

Hinweise bitte an das Landeskriminalamt Oberösterreich unter 059133/40/0 bzw. LPD-O@polizei.gv.at oder jede andere Polizeidienststelle.

http://www.oesterreichfindeteuch.at/170 ... 9-09-2015/

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Örtlichkeiten: abgängig aus Zwettl an der Rodl / letzter bekannter Aufenthaltsort Vyšší Brod/Tschechien

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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Freitag, 01. Juli 2016, 09:15:10 
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30. Juni 2016

Mysteriöser Vermisstenfall
Zwei Freunde und ihr Auto verschwinden spurlos

Im September 2015 verschwinden zwei Freunde aus Österreich mit ihrem Auto plötzlich. Sie waren nach einer Feier offenbar auf dem Weg nach Tschechien. Ermittler stehen vor einem großen Rätsel.


Max Baumgartner und Andreas Leitner waren beste Freunde. Aufgewachsen im Mühlviertel in Oberösterreich kannten sie sich seit der Schulzeit. Beide galten als ruhige Typen, waren gerne zu Hause und hatten gute Beziehungen zu ihren Familien. Seit rund neun Monaten ist alles anders.
Max und Andreas trafen sich am 12. September 2015 mit zwei weiteren Freunden zum Kartenspielen - seit dieser Nacht sind die zum damaligen Zeitpunkt 26 Jahre alten Männer spurlos verschwunden. Erfahrene Ermittler stehen vor einem Rätsel. "Es ist wirklich ein sehr außergewöhnlicher, mysteriöser Fall", sagte Gottfried Mitterlehner vom LKA Linz in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY".
Der besagte Samstagabend im vergangenen September: Max hat Andreas und zwei weitere Freunde zu sich nach Hause eingeladen, in Zwettl an der Rodl, rund 20 Kilometer nördlich von Linz. Es ist ein ausgelassener Abend, die Stimmung gut. Gegen 23 Uhr verabschieden sich zwei der Männer, Max und Andreas bleiben alleine zurück. Knappe zwei Stunden später, um 0.56 Uhr, rufen die beiden eine gemeinsame Freundin an. Wieder eine Stunde später, um 1.50 Uhr, versuchen Max und Andreas, ein Taxi zu rufen. Doch es kommt keine Verbindung zustande. Das alles konnten die Ermittler rekonstruieren.
Mit Plakaten wird nach der vermissten Inga im Bahnhof in Stendal gesucht
FÜNFJÄHRIGE AUS SCHÖNBECK
Inga wird seit einem Jahr vermisst - lebt sie noch?
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Citroen von Max wird kurz vor Tschechien gesehen

Was im weiteren Verlauf der Nacht passierte, bleibt ein großes Rätsel - bis heute. Fest steht, dass das Auto von Max in dieser Nacht gefahren wurde. Auf der B126, kurz vor der tschechischen Grenze, wurde der Citroen von der österreichischen Polizei zweifelsfrei identifiziert, es gibt Aufnahmen von dem Wagen auf dieser Straße. Es ist die letzte Spur von den beiden Männern. Waren sie auf dem Weg ins tschechische Grenzgebiet? Viele junge Menschen zieht es dorthin. Die Gegend ist bekannt für Kasinos, Prostitution und Drogenhandel.
Die Polizei hat den gesamten Bereich des Grenzübergangs abgesucht, auch aus der Luft mit Hubschraubern. Freunde und Verwandte organisierten eine private Suche, drehten und wendeten jeden Stein. Aber keine Spur.

Ermittler halten zwei Szenarien für möglich

Die Hoffnungen schwinden, je mehr Zeit verstreicht. Doch Mitte April kommt wieder Bewegung in den Fall. Ein Zeuge meldet sich, er will Max und Andreas in der besagten Nacht in der tschechischen Stadt Vyšší Brod gesehen haben, nahe der Grenze zu Österreich. Er sei um zwei Uhr nachts aus einem Lokal gekommen, erzählte er bei "XY", und habe die Männer vor ihrem Auto stehen sehen. Sie seien gut drauf gewesen. Die Ermittler halten die Aussagen des Mannes für sehr glaubwürdig.
Seitdem konzentrieren sich die Ermittlungen auf die Region um Vyšší Brod, auch die tschechische Polizei hilft bei der Suche. Doch die wenigen Anhaltspunkte erschweren die Arbeit der Beamten. "Wir haben bislang nur ganz wenige Hinweise bekommen", sagte Gottfried Mitterlehner vom LKA Linz.

Die Frage, die alle Beteiligten in diesem Fall umtreibt: Wie ist es möglich, dass zwei erwachsene Männer mit ihrem Auto spurlos verschwinden? Die Ermittler schließen einen Unfall aus: "Dann hätte man das Fahrzeug vermutlich gefunden", so Mitterlehner. Es gebe auch keinen Hinweis auf einen Suizid.
Stattdessen geht er von zwei möglichen Szenarien aus: ein Verbrechen oder ein freiwilliges Verschwinden. Dass die beiden Männer noch leben, ist nicht ausgeschlossen. Aber die Angehörigen müssen mit dem Schlimmsten rechnen. "Man will einfach Gewissheit haben, um zur Ruhe kommen zu können", sagte Ernestine Leitner, Andreas' Mutter.

Wer Max Baumgartner und Andreas Leitner nach dem 12. September 2015 noch gesehen hat oder wem der silberne Citroen BX aufgefallen ist, kann sich mit Hinweisen an das Landeskriminalamt Oberösterreich/Linz unter der Nummer 0043 59133403333 wenden.


http://www.stern.de/panorama/stern-crim ... 27848.html

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Hinweise zu den eingestellten Fällen bitte an die zuständige Polizeidienststelle


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Freitag, 01. Juli 2016, 20:33:59 
 
Christine hat geschrieben:
Ein freiwilliges Verschwinden halte ich auch für ausgeschlossen.

Es machte den Anschein, also wären sie nach Tschechien um sich noch ein wenig zu amüsieren.

Was ich mir vorstellen könnte, ist folgendes:

Den beiden wurden irgendwo dort in einem Club oder Bar Drogen angeboten.

Da sie jedoch schon vorher mit dem Alkohol zulangt haben, könnte das eine teuflische Mischung gewesen sein, an der beide dann verstorben sind.

Damit niemand merkt, von wem sie die Drogen haben, hat man die Leichen verschwinden lassen.

Wäre das im Bereich des möglichen?



Seltsamerweise sind sie offenbar zu keiner Zeit von Augenzeugen in irgendwelchen Bars oder Clubs
in Bad Leonfelden oder selbst in VYSSI BROD/Tschechien gesehen worden.

Ein Verstoß gegen das absolute Alkoholverbot(0,0 Promille) beim Führen eines Fahrzeuges
wird in Tschechien mit einer hohen Geldstrafe geahndet.

Wären die beiden Freunde bedenkenlos dieses Risiko eingegangen,
zumal sie hinterher noch eine "Rückreise" zu ihrem Heimatort vor sich hatten?

Rund fünf Minuten vom Grenzübergang Weigetschlag entfernt,
wurde das Fahrzeug von einer Kamera erfasst – das war die letzte Spur, die sie hinterließen.

Bei einem Unfall unter Alkoholeinfluss hätte man in dieser Region sehr wahrscheinlich
ihren PKW unverzüglich aufgefunden.

Möglicherweise erkannte die Kamera in diesem Zeitraum nur ihr Fahrzeug,
aber nicht den Fahrzeugführer sowie weitere mögliche Personen im KFZ-Innenraum.

Daher wäre es auch denkbar, dass sie nicht zu zweit in Richtung Tschechien unterwegs waren.

Kam es vielleicht plötzlich miteinander zu einem verbalen Disput,
der danach gewaltsam eskalierte?


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Samstag, 02. Juli 2016, 08:35:08 
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RogerMortimer hat geschrieben:
Seltsamerweise sind sie offenbar zu keiner Zeit von Augenzeugen in irgendwelchen Bars oder Clubs
in Bad Leonfelden oder selbst in VYSSI BROD/Tschechien gesehen worden.



Ein Zeuge hat doch den PKW dort im Ort gesehen und konnte sich anhand der Aufkleber daran erinnern.

Da brachte mich in dem Beitrag die Uhrzeit aber ein wenig durcheinander.


RogerMortimer hat geschrieben:
Möglicherweise erkannte die Kamera in diesem Zeitraum nur ihr Fahrzeug,
aber nicht den Fahrzeugführer sowie weitere mögliche Personen im KFZ-Innenraum.

Daher wäre es auch denkbar, dass sie nicht zu zweit in Richtung Tschechien unterwegs waren.



Kann ich mir nicht so wirklich vorstellen.

Dann hätte ja zumindest einer von den beiden wieder auftauchen müssen. Das passt nicht.

Und warum findet man auch den PKW nicht?

Ich vermute, das der irgendwie in´s Ausland verkauft wurde.

Ein freiwlliges Abtauchen ist unwahrscheinlich. Sie hatten ja sicher keine Unmengen an Geld dabei.


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Sonntag, 03. Juli 2016, 13:41:15 
 
"Herna-Bars": Die allgegenwärtigen Automatencafes
23-08-2006 15:27 | Gerald Schubert

Wie die meisten Formen von Abhängigkeit geht auch die Spielsucht ganz schön ins Geld. Und das, obwohl Automaten in Gaststätten und Casinos nicht nur mit der Aufforderung zum Spiel locken, sondern auch mit realen Gewinnen. Aber gerade dies kann eben teuer werden. Zum Beispiel für die Besucher der so genannten "Herna-Bars" in Tschechien, die vor allem in der Hauptstadt Prag nahezu an jeder Ecke zu finden sind.


Eine Prager Herna-Bar - wörtlich übersetzt einfach Spiel-Bar: Zwischen Zigarettenqualm und Bierdunst blinken und klimpern die so genannten Gewinnautomaten, die allzu oft zu Verlustautomaten werden. Und zwar gerade für die, die es sich ohnehin am wenigsten leisten können. Zdenek Horvath ist Projektkoordinator bei der Bürgerinitiative Athinganoi, die sich für die Integration von Roma in die Gesellschaft einsetzt. Seine Klientel sei zwar überdurchschnittlich stark von der Spielsucht betroffen, jedoch bei weitem nicht die einzige Risikogruppe, meint Horvath:
"Ich glaube, das ist ganz allgemein ein Problem derer, die sich am unteren Rand der Gesellschaft befinden. Menschen, die zum Beispiel ihre Arbeit verloren haben oder aus anderen Gründen Schwierigkeiten haben, sich am normalen Erwerbsleben zu beteiligen, und sozial ausgegrenzt sind. Gerade diese Leute sind es, die an den Automaten das meiste Geld verlieren."

50 Milliarden Kronen, das sind fast 1,8 Milliarden Euro, haben die Tschechinnen und Tschechen voriges Jahr in die Spielautomaten geworfen. Über 50.000 davon gibt es im Land. Auf 200 Einwohner kommt ein Automat - zweieinhalb Mal so viele, wie im benachbarten Deutschland. Unter den Spiel-Bars, die oft rund um die Uhr geöffnet haben, gibt es also jede Menge Konkurrenz. Bekämpft wird diese zum Beispiel mit Freibier:

"Die Eigentümer der Spiel-Bars versuchen, die Leute mit verschiedensten Mitteln anzulocken. Einfach gesagt: Wenn Sie jemandem etwas umsonst geben, dann ist das schon ein ziemlich gutes Lockmittel. Und wenn es sich dabei noch dazu um Alkohol handelt, dann ist es sogar ein sehr gutes Lockmittel. Spielen und Trinken - das gehört in gewisser Weise also zusammen", sagt Zdenek Horvath.

Mittlerweile sehen Experten nicht einmal die hohen Steuereinnahmen aus den Spielautomaten positiv. Herna-Bars, so heißt es, begünstigen die Entstehung eines kriminellen Milieus und können ein ruhiges Stadtviertel rasch in eine Problemzone verwandeln. Viele Kommunalpolitiker bemühen sich daher, die Zahl der Zockerkneipen zu reduzieren. Denn in letzter Konsequenz können die Automaten nicht nur für die Spieler, sondern auch für den Staat und die Gemeinden richtig teuer werden.

http://www.radio.cz/de/rubrik/tagesecho ... matencafes


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