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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Samstag, 25. Oktober 2014, 19:02:30 
 
Der «Kristallhöhle»-Mord als Krimi
Lebt der Mörder noch?

OBERRIET (SG) - SG - Dieser Krimi ist zu wahr. Der Berner Peter Beutler feiert mit seinem Buch «Kristallhöhle» einen Überraschungs-Hit. Er hat einen Mordfall aufgegriffen, der 1982 Schlagzeilen machte.

Die grössten Krimis schreibt das echte Leben. So 1982. Am 4. Oktober jenes Jahres titelte Blick: «Karin und Brigitte tot gefunden.» Gemeint waren Brigitte Meier (17) und Karin Gattiker (15), die zuvor neun Wochen lang im Rheintal vermisst worden waren. Gefunden wurden sei bei der Kristallhöhle ob Oberriet. Gemäss dem damaligen Blick waren der oder die Mörder «Bergsteiger. Ortskundig. Bärenstark. Kaltblütig.» Ein Täter wurde nie gefunden.

Seit wenigen Tagen ist diese Geschichte ein Bestseller. Der Berner Oberländer Peter Beutler (72) hat den Fall neu aufgerollt, von Grund auf recherchiert und damit einen literarischen Überraschungserfolg gelandet. In der Vorwoche war «Kristallhöhle» in der Deutschschweiz das bestverkaufte Taschenbuch, derzeit liegt es auf Rang 2 der Liste.

Doch der neueste Berner Top-Autor überrascht mit der Aussage: «Ich will nicht unterhalten.»
Das Vorgehen ist gefährlich

Nein, er will aufklären. Fünf Bücher sind von Beutler in den letzten zweieinhalb Jahren im emons-Verlag erschienen. Sämtliche Geschichten haben einen wahren Hintergrund, sind «true crimes». Beutler verwebt Fakt und Fiktion. Er verwendet Tatsachen, erfindet um sie herum aber Rahmengeschichten und Gespräche. Er schaut, dass niemand identifizierbar ist.

Das Vorgehen ist gefährlich: Fast bei jedem Werk gab es Drohungen von Leuten, die Vergangenes lieber ruhen lassen. Auch bei der «Kristallhöhle». Beutler spricht von «Warnungen». Der Chemiker lebte lange in Luzern, war dort SP-Grossrat, kämpfte gegen Rassismus und Polizeiwillkür: Beutler weiss wie es ist, Feinde zu haben.

Die Drohungen sind ernst zu nehmen, denn die Beteiligten könnten noch leben. Mehr noch. Beutler: «Ich vermute, dass einer der Täter von damals auch etwas mit dem Tod von Ylenia zu tun hatte.» Die Tötung der Fünfjährigen hatte 2007 das Land geschockt. Sie kam aus Appenzell, nur einen Bergzug von Oberriet und der Kristallhöhle entfernt.

http://www.blick.ch/news/schweiz/bern/d ... 21178.html

Bild

Aktenzeichen xy ungelöst Filmfall:

http://www.youtube.com/watch?v=YVo4j25vOqY

http://www.youtube.com/watch?v=OzpWIjYqz2o


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Samstag, 25. Oktober 2014, 19:04:05 
 
Kristallhöhlen-Mord ungeklärt

Der Doppelmord bei der Oberrieter Kristallhöhle jährt sich heute zum 30. Mal. Damals sind zwei Goldacherinnen verschwunden und erst Monate später tot aufgefunden worden. Der Fall bleibt ungeklärt.

DOMINIK BÄRLOCHER


GOLDACH. Was in den letzten Tagen des Juli 1982 als mehrtägige Velotour begann, endete in einem der aufsehenerregendsten Verbrechen der Ostschweiz. Der Doppelmord, dem die 17jährige Brigitte Meier und die 15jährige Karin Gattiker zum Opfer fielen, beschäftigt bis heute. Was genau mit den beiden Teenagern aus Goldach geschah, ist ungeklärt. Fest steht aber: Am Samstag, 31. Juli 1982, wurden Karin Gattiker und Brigitte Meier zum letzten Mal lebend gesehen.

Nach Velotour verschwunden
Karin Gattiker, damals 15 Jahre alt, und ihre 17jährige Freundin Brigitte Meier wollten auf einer dreitägigen Velotour die Ostschweiz erkunden. Am ersten Tag der Reise führte sie der Weg über St. Gallen nach Herisau, wo die beiden Teenager die Grossmutter von Karin Gattiker besuchten. Dieser berichten die Mädchen von einem Mann, der ein Foto von ihnen geschossen habe. Bis heute ist der Fotograf unbekannt, er hat nie auf Aufrufe der Polizei reagiert. Die Nacht verbrachten Gattiker und Meier in der Jugendherberge in Schwende.

Am nächsten Tag brachen sie zu einer Velotour durch das Appenzellerland auf. Sie wurden im Laufe des Tages dabei beobachtet, wie sie am Ufer der Sitter kochten und ihre Kleider wuschen. Tags darauf stand bereits die Rückreise auf dem Programm. Karin Gattiker und Brigitte Meier wollten über das Rheintal nach Goldach zurückkehren. Sie fragten in der Jugendherberge Schwende nach der besten Route und bekamen den Weg über Eggerstanden und Oberriet empfohlen.

Am Mittag werden sie zum letzten Mal von einem Autofahrer lebend gesehen. Sie seien an einer Kreuzung gestanden, schienen sich verirrt zu haben. Der Autofahrer nahm am Abend denselben Weg zurück. Er sah die Velos der beiden Goldacherinnen am Wegrand stehen. Von den Mädchen fehlte aber jede Spur. Am Abend – als die Mädchen nicht zu Hause in Goldach ankamen – wurden sie bei der Polizei als vermisst gemeldet.

Suchaktion ohne Erfolg
Zu Anfang ging die Polizei nicht von einem Verbrechen aus. Eine Theorie lautete, dass die Mädchen vor einem Gewitter Schutz gesucht hatten und dann verunfallt waren. Als eine Flugblattaktion in Oberriet keinen Erfolg brachte, wurde eine grossangelegte Suche eingeleitet. Etwa 50 Polizisten wurden mobilisiert; der Einsatz galt als bis anhin grösste Suchaktion in der Geschichte der St. Galler Polizei. Unweit der Fundstelle der Velos befindet sich die Kristallhöhle. Die gesamte Umgebung wurde durchsucht, die unmittelbare Umgebung der Höhle allerdings kaum. Doch die Mädchen blieben unauffindbar.

Wanderer findet Tote
Am 9. August 1982 sprach der Goldacher Gemeindepräsident Hans Huber erstmals öffentlich davon, dass von einem Verbrechen ausgegangen werde und nicht mehr von einem Vermisstenfall. Die Suchaktion ging weiter, die Goldacher Feuerwehr wurde beigezogen, 150 Personen waren im Einsatz. Doch Brigitte Meier und Karin Gattiker blieben verschwunden. Die Suchaktion wurde erfolglos beendet.

Der 2. Oktober 1982 – neun Wochen nach dem Verschwinden der Mädchen – brachte Gewissheit: Brigitte Meiers Leiche wurde nahe der Kristallhöhle gefunden. Sie lag am Fusse eines steilen Abhangs. Karin Gattiker wurde in einer kleinen Höhle etwa 25 Meter vom Fundort Meiers entfernt gefunden. Gattikers Leiche lag auf Steinen und wirkte fast so, als ob sie aufgebahrt worden sei. Entdeckt hatte sie ein Wanderer, dem starker Verwesungsgeruch aufgefallen war. Die Todesursache bleibt unbekannt, zu weit war die Verwesung an beiden Körpern fortgeschritten. Fest steht, dass Brigitte Meiers Schädel eine Fraktur aufwies. Ob diese zum Tod geführt hat oder ob sie beim Sturz den Abhang hinunter entstanden ist, bleibt ungewiss. Von einem Gewaltverbrechen wird aber ausgegangen, da die Opfer sorgfältig bei der Kristallhöhle versteckt worden waren. Spuren gab es keine, Zeugen meldeten sich kaum. Der Mörder der beiden Mädchen wurde nie gefasst.

Fall «ad acta», aber unvergessen
Die Kantonspolizei St. Gallen hat den Fall laut Mediensprecher Hanspeter Krüsi zu den Akten gelegt. «Der Fall bleibt aber unvergessen», sagt er. Jede neue Spur, jeder Hinweis und jedes Indiz werde weiterhin aufgegriffen. «Dies auch wenn der Fall verjährt ist», fügt er an. Denn die Verjährung, das sei Sache der Staatsanwaltschaft. Die Polizei ermittle unabhängig davon.

http://www.google.de/imgres?imgurl=http ... CCIQrQMwAA

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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Sonntag, 26. Oktober 2014, 09:51:39 
 
Rätselhafter Einbruch in die Höhle

Nach der Ermordung von Brigitte Meier und Karin Gattiker tauchten unzählige Theorien und Spuren auf. Noch heute bewegt der Fall Medien, Private und die Polizei. Derweil bleiben die Umstände des Todes der Teenager mysteriös.

DOMINIK BÄRLOCHER

GOLDACH. Der Mord an Karin Gattiker und Brigitte Meier in Oberriet bewegt bis heute. Das Interesse von Zeitungen und Fernsehen ist ungebrochen. Privatpersonen beschäftigen sich weiterhin mit dem Fall und sammeln Indizien. In den vergangenen 30 Jahren sind Theorien und Spuren aufgetaucht, die alle nicht zur Ergreifung des Täters geführt haben.

Architekt freigesprochen
Zeugen berichteten wiederholt von zwei jungen Männern, einem merkwürdigen jungen Gast mit St. Galler Dialekt in einem Restaurant nahe der Kristallhöhle und einem silbergrauen Auto. Die Ermittlungen konzentrierten sich auf Personen aus dem oberen Rheintal. Kurz nach der Tat geriet ein Architekt ins Visier der Ermittler. Der Verdacht konnte aber nicht erhärtet werden. Der Mann hat in jüngster Vergangenheit einer Privatperson Einblick in die Ermittlungsakten gegeben. Gerüchte, dass er der Mörder sei, halten sich. Ein weiterer Verdächtiger sitzt wegen Sexualdelikten im Gefängnis. Ihm konnte die Tat ebenfalls nicht nachgewiesen werden.

Hinweise, aber keine Spuren
Der Fall bleibt mysteriös, denn nicht nur die Todesursache und der Täter bleiben unbekannt, sondern auch die Tatumstände. Am 31. Juli 1982 – dem vermutlichen Datum des Mordes – wurde in die Kristallhöhle eingebrochen. Auch der Einbruch ist nie aufgeklärt worden und ein Zusammenhang mit der Ermordung der beiden Goldacherinnen konnte nie hergestellt werden. Ob der See in der Kristallhöhle als temporäres Leichenversteck gedient hat, bleibt offen. Auch bleibt ungeklärt, wie und warum Karin Gattiker und Brigitte Meier in die Umgebung der Höhle gelangten.

Weitere Rätsel gibt Schreibwerkzeug auf, das auf und bei der Leiche von Brigitte Meier gefunden wurde. So soll ihr Kugelschreiber auf ihrer Leiche gelegen haben. Wäre die Leiche transportiert worden, hätte der Stift wohl woanders gelegen. Eine These besagt, dass der Täter den Stift auf der Leiche deponiert habe, um eine falsche Fährte zu legen. Ausserdem lagen Zentimeter von der Leiche entfernt drei Filzstifte und ein Bleistift. Diese Schreibgeräte gehörten keinem der Mädchen.

http://www.toggenburgertagblatt.ch/osts ... 89,3068751


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Sonntag, 26. Oktober 2014, 09:54:40 
 
«So könnte es gewesen sein!»

Peter Beutler schreibt einen Krimi über den Mord bei der Kristallhöhle – und verbindet ihn mit dem Fall Ylenia.

RICHARD CLAVADETSCHER


Herr Beutler, Sie wohnen fernab der Region. Weshalb handelt Ihr neuer Kriminalroman «Kristallhöhle» denn gerade in der Ostschweiz?

Peter Beutler: Eine Person aus der Ostschweiz, die seit dreissig Jahren über den so genannten Kristallhöhlen-Mord Material sammelt, hat mir vorgeschlagen, ein Buch über dieses Verbrechen zu schreiben. Nach längerem Überlegen stieg ich darauf ein.

Was hatten Sie über den Fall aus dem Jahr 1982 beim Schreiben zur Verfügung?

Beutler: Einen Teil des Archivs dieser Person, Presseartikel, die damals über dieses Verbrechen geschrieben wurden, und Rückmeldungen nach mehreren Medienbeiträgen, die im Herbst 2013 über das Buchprojekt erschienen. Gerade diese Rückmeldungen haben aber dazu geführt, dass mein Roman weit über den Kristallhöhlen-Mord hinausgeht.

Im Gegensatz zum wirklichen Fall klären Sie den Doppelmord im Buch auf. Könnte es auch in der Realität so gewesen sein?

Beutler: Ja.

Erstaunt hat uns das Nachwort zum Roman. Dort stellen Sie einen Zusammenhang zwischen dem Doppelmord im Jahr 1982 und dem Fall Ylenia aus dem Jahr 2007 her. Wie kommen Sie dazu?

Beutler: Eben, das ist eine Folge der Rückmeldungen nach meinen Medienauftritten von 2013. Mehrere, die mir danach schrieben, behaupteten oder deuteten an, es gebe einen Zusammenhang zwischen dem Fall Ylenia und dem Doppelmord von 1982. Ich nahm diese Berichte zunächst nicht ernst. Bis mich eine Frau in einem langen Telefongespräch davon überzeugte, dass das nicht als Hirngespinst abzutun sei.

Der Vorwurf an die Kantonspolizei St. Gallen lautet, sie habe diese Frau als Zeugin nicht gebührend ernst genommen. Was heisst das konkret?

Beutler: Genau so, wie Sie es mir in Ihrer Frage in den Mund legen. Ich habe die zahlreichen Medienbeiträge über diese Zeugenaussage gründlich studiert. Ich konnte danach diese Frau ausfindig machen, was nicht ganz einfach war. Ich konnte mit ihr sprechen. Sie machte auf mich einen sehr glaubwürdigen Eindruck. Ich habe mich auch mit Menschen unterhalten, die diese Frau aus Herisau gut kennen. Sie bestätigten meinen Eindruck: «Diese Frau sagt die Wahrheit», bekam ich immer wieder zu hören.

Die Frau sagt, ein anderer Mann als der mutmassliche Mörder Ylenias habe dessen Kastenwagen gesteuert. Aufgrund ihrer Angaben ist ein Phantombild erstellt worden. Nun sagen Sie, dieses habe verblüffende Übereinstimmungen mit einem Mann, der im Zusammenhang mit der Tat von 1982 als verdächtig galt. Richtig?

Beutler: Bei der Polizei galt dieser Mann nicht als verdächtig. Er wurde mir aber von Leuten als möglicher Mitwisser des Verbrechens vom 31. Juli 1982 und Mittäter der Entführung Ylenias am 31. Juli 2007 genannt. Als ich von diesen Verdächtigungen erfuhr, hatte ich das Phantombild noch nicht gesehen. Auch diejenigen, die mir den Namen dieses Mannes preisgaben, wussten nichts vom Phantombild. Ich lud Fotos von diesem Mann aus Facebook herunter. Es war ein Zufall: Ich stiess auf den «Blick»-Artikel mit dem Phantombild. Da fiel mir sofort die Ähnlichkeit mit den heruntergeladenen Bildern auf. Ich zeigte denjenigen, die mir diesen Mann als Verdächtigen genannt hatten, das Phantombild. Für sie stand sofort fest: Das Phantombild passt genau auf den von ihnen genannten Verdächtigen.

Worauf beziehen sich diese Übereinstimmungen denn konkret?

Beutler: Bilder sagen mehr als tausend Worte. Die Ähnlichkeit lässt sich nicht in ein, zwei Sätzen beschreiben. Man müsste das Foto neben das Phantombild legen. Das ist in der Öffentlichkeit aus rechtlichen Gründen aber nicht erlaubt. Nur so viel: Ich habe das Phantombild und das ihm auffallend gleichende Foto einem bekannten Gerichtszeichner vorgelegt. Für ihn besteht kein Zweifel: Es handelt sich um ein und dieselbe Person.

Sie haben die Kantonspolizei St. Gallen inzwischen über diese Übereinstimmung informiert. Mit welchem Ergebnis?

Beutler: Ich habe die Kripo St. Gallen sofort informiert, als mir die Ähnlichkeit der beiden Bilder auffiel. Dort hat man mir ebenfalls bestätigt, dass die Bilder einander sehr ähnlich seien. Das sei aber noch kein Beweis, dass es sich um ein und dieselbe Person handle. Dagegen habe ich nichts einzuwenden. Was die Polizei mit diesen Bilder gemacht hat oder allenfalls noch zu machen gedenkt, entzieht sich meiner Kenntnis.

Nun legen Sie in Ihrem Nachwort zum Roman nochmals nach. Was genau erwarten Sie denn nun von der St. Galler Kantonspolizei?

Beutler: Vorläufig nichts. Der Ball liegt in diesem Falle bei der Staatsanwaltschaft, also bei der Justiz. Ich erwarte von der Justiz, dass sie die Polizei beauftragt, die Ermittlungen im Todesfall Ylenia wieder aufzunehmen. Beim so genannten Kristallhöhlen-Mord geht das nicht mehr, da dieses Verbrechen verjährt ist.

Es gab und gibt auf der Welt viele Geschehnisse, die – aufgeklärt oder nicht – die Phantasie der Leute anregen. Darauf stürzen sich dann zuverlässig die Verschwörungstheoretiker. Haben Sie denn keine Sorge, dass man Sie nun auch in diese Ecke stellen wird?

Beutler: Verschwörungstheorien? Dieser Eindruck könnte tatsächlich entstehen. Die Menge Indizien, auf die meine Informanten und ich gestossen sind, ist einfach überwältigend. Ich habe die Polizei über die Recherchen detailliert informiert. Diese Recherchen fliessen zwar in das Buch ein, aber sie kommen nicht als Beweise daher. Das wäre gar nicht möglich, weil der Krimi «Kristallhöhle» als fiktiv zu gelten hat. Nun ist es so eine Sache mit der Fiktion. Eine gelungene Fiktion kann durchaus viel Wahres enthalten.

http://www.tagblatt.ch/ostschweiz/ostsc ... 94,3979176


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Sonntag, 26. Oktober 2014, 09:55:48 
 
«Dieser Mordfall hat mein Leben geprägt»

Soeben ist der Krimi zum Kristallhöhlen-Mord erschienen. Treibende Kraft dahinter ist Thomas Benz (39). Der St. Galler Bestatter widmete dem Fall sein halbes Leben.

Stolz hält Thomas Benz eine Ausgabe des Krimis «Kristallhöhle» des Berner Autors Peter Beutler in den Händen: «Das ist meine Geschichte, da steckt meine Arbeit drin», sagt er.

In der Tat: Benz ist nicht nur die treibende Kraft hinter dem Buch, das Buch erzählt auch seine Geschichte. Die Romanfigur Bruno Bänziger ist Thomas Benz.

Benz war sieben Jahre alt, als im Juli 1982 in Oberriet die beiden Mädchen Karin Gattiker (15) und Brigitte Meier (17) verschwanden. Neun Wochen später wurden ihre Leichen bei der Oberrieter Kristallhöhle gefunden. Der Fall sorgte weit über die Landesgrenze hinaus für Aufsehen, die Region stand unter Schock.

Thomas Benz sollte der Fall nicht mehr loslassen. «Als Kind verbrachte ich die Ferien jeweils bei meinen Grosseltern, die in der Gegend lebten», erzählt er. «Da machte ich mich immer wieder auf Spurensuche.» Die freien Nachmittage verbrachte er in der St. Galler Kantonsbibliothek, wo er jeden Artikel zum Fall las, kopierte und archivierte.

Später weitete er seine Ermittlungen aus, suchte Augenzeugen auf und auch Leute, die selbst unter Tatverdacht geraten waren. So erlangte er Einblick in die Polizeiakten. Tausende Stunden und Tausende Franken wendete Privatermittler Benz auf. Immer wieder gelangte er mit seinen Ergebnissen an die Kantonspolizei. «Doch dort liess man mich abblitzen», sagt er.

Hellseher beigezogen

Benz ist überzeugt: «Die Polizei hat nachlässig ermittelt, sonst wäre der Fall gelöst worden.» Bei der Kantonspolizei St. Gallen will man das nicht kommentieren. «Der Fall ist verjährt und abgeschlossen», sagt Polizeisprecher Gian Andrea Rezzoli.

Bestatter Benz liess nicht locker: Er zog einen Hellseher bei und schliesslich den Berner Buchautor Peter Beutler (72). Gestützt auf Benz' Materieal machte sich dieser letztes Jahr an die Arbeit. Nun liegt «Kristallhöhle» vor, ein 316-seitiger Kriminalroman. Benz ist mit dem Ergebnis zufrieden, auch wenn für ihn die Verknüpfung mit dem Fall Ylenia, die Autor Beutler macht, «zu weit hergeholt ist».

Und was hat sich im Sommer 1982 tatsächlich zugetragen? Thomas Benz: «Ich bin überzeugt, dass der Täter aus der Gegend stammt und noch lebt.»

http://www.20min.ch/schweiz/ostschweiz/ ... --17678226


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Sonntag, 26. Oktober 2014, 09:56:39 
 
«Kristallhöhle» avanciert zum Bestseller

Der neue Kriminalroman von Peter Beutler ist ein riesiger Erfolg. Die Startauflage ist bereits weg, das Buch musste in den Nachdruck. Der Autor ist überwältigt.

Nach nur einer Woche sind bereits 3000 Stück des Werks «Kristallhöhle» verkauft. «Das ist ein wirklich sehr guter Start. Die Resonanz ist überwältigend, Buchläden mussten das Buch sogar nachbestellen», heisst es auf Anfrage beim Emons-Verlag.

Der Autor Peter Beutler. Der Autor Peter Beutler.
Autor Peter Beutler ist überwältigt: «Das freut mich wirklich sehr. Obwohl es nicht mein erstes Buch ist, kam der schnelle Erfolg doch überraschend.» Offenbar hab er sich eines Themas angenommen, das den Menschen unter den Nägeln brennt.

Lange Recherchearbeit
Bis zur Vollendung des Romans war allerdings viel Recherchearbeit nötig. Thomas Benz habe Beutler im Sommer 2012 in einem Brief angeregt, über den unaufgeklärten Doppelmord bei der Kristallhöhle am 31. Juli 1982 ein Buch zu schreiben. «Richtig Fahrt nahm die Sache auf, als die Medien über das Buchprojekt informiert wurden», so Beutler. Daraus resultierten zahlreiche Rückmeldungen, darunter auch solche von Informanten mit «hellseherischen Erkenntnissen». «Diese habe ich sofort aussortiert, andere weckten mein Interesse», so Beutler.

Man dürfe aber laut dem Autor nicht vergessen, dass es ein fiktiver Krimi ist. «Mein Roman ist kein Dokumentarbericht, der die Lebensgeschichte von einem oder mehreren Menschen eins zu eins wiedergibt.»

http://www.20min.ch/schweiz/ostschweiz/ ... r-28513487


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Montag, 22. Februar 2016, 08:08:35 
 
Zeugin packt nach 34 Jahren aus
Irene Haltinner war eine Hauptzeugin zum Mord an zwei Mädchen von 1982. Erstmals äussert sie sich gegenüber der Presse – und belastet einen Architekten.
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Irene Haltinner erinnert sich noch genau an die beiden Mädchen, die mit ihren Velos an der Wegkreuzung unweit der Oberrieter Kristallhöhle standen. Es war der 31. Juli 1982 und Haltiner zusammen mit ihrer Familie im Auto unterwegs nach Hause. «Wir mussten abbremsen und einen Bogen um die Mädchen machen», sagt Haltinner gegenüber dem «SonntagsBlick».

Die zwei Mädchen am Wegrand waren Karin Gattiker (†15) und Brigitte Meier (†17). Es war eines der letzten Male, dass die beiden Schülerinnen aus Goldach SG lebend gesehen wurden. Ihre Leichen wurden rund neun Wochen später gut versteckt in der Kristallhöhle entdeckt. Die Mädchen waren Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Ein Täter wurde bis heute nicht gefasst. Der Fall, der europaweit für Aufsehen sorgte, lässt die Menschen in der Region bis heute nicht los.

Architekt droht mit rechtlichen Schritten

So auch Irene Haltinner, die damals mehrmals polizeilich einvernommen wurde: «Es wurden zwei Mädchen ermordet, da kann man nicht einfach schweigen», sagt die 75-Jährige gegenüber 20 Minuten. Und sie glaubt auch zu wissen, wer mehr zu den Geschehnissen von damals zu sagen hätte: ein Architekt, der damals mit seiner Familie ganz in der Nähe der Höhle wohnte. Nicht nur hatte der Mann ein silbergraues Auto, wie es laut einem Zeugen zur fraglichen Zeit an der Wegkreuzung stand, er musste sich auch auskennen in der Kristallhöhle, da er zwischen Frühling und Herbst 1982 eine Wasserleitung von der Höhle zu seinem Grundstück verlegt hatte.

Als er später von der Polizei zu dem Verbrechen befragt wurde, gab der Mann keine konkreten Antworten, vielmehr machte er einen Gedächtnisverlust als Folge eines Reitunfalls geltend. Das silbergraue Auto verschwand unter ungeklärten Umständen. «Auch wenn er die Tat nicht begangen hat: Er weiss bestimmt mehr, als er zu Protokoll gab», so Haltinner im «SonntagsBlick».

Juristisch ist der Fall verjährt. Der Architekt lebt heute mit seiner Frau am Luganersee. Von 20 Minuten auf die Aussagen von Irene Haltinner angesprochen, reagiert der 72-Jährige verärgert: Er werde rechtliche Schritte prüfen, so der Architekt. Er habe nun über 30 Jahre lang als Quasi-Täter herhalten müssen, nun sei es genug: «Hätte die Polizei damals sauber gearbeitet, wäre der Fall gelöst und ich hätte meine Ruhe», so der Mann.

http://www.20min.ch/schweiz/ostschweiz/story/19055128


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 23. Februar 2016, 10:35:38 
 
Behörden verweigern Autoren Akteneinsicht
Vor bald 34 Jahren wurden Karin Gattiker (15) und Brigitte Meier (17) ermordet. Ein Täter wurde nie gefasst. Recherchen zum Fall gestalten sich schwierig, Akteneinsicht wird verweigert.

Der Glarner Journalist und Buchautor Walter Hauser rollte am Wochenende den Kristallhöhlen-Mord wieder auf. Der ungeklärte Mord an zwei Mädchen aus Goldach von 1982 bewegt die Menschen aus der Region bis heute.


Strenge Voraussetzungen für Akteneinsicht

Ein förmliches Akteneinsichtsgesuch wurde von Hauser laut Staatsanwaltschaft nicht gestellt, lediglich ein Akteneinsichtbegehren. Dies auch nicht, nachdem die Staatsanwaltschaft mitgeteilt hatte, welche Voraussetzungen gemäss einer «Weisung der Anklagekammer über die Herausgabe von Strafakten und die Erteilung von Auskünften nach rechtskräftigem Abschluss des Strafverfahrens» dafür erfüllt sein müssen.

Demnach müssen Personen, die nicht Verfahrensparteien waren, ein besonderes Interesse nachweisen, wobei Neugier nicht als schützenswertes Interesse gilt. Ferner muss den seinerzeitigen Verfahrensbeteiligten vor der Auskunftserteilung bzw. Akteneinsicht in das abgeschlossene Verfahren das rechtliche Gehör gewährt werden. Erst danach kann die Staatsanwaltschaft über das Gesuch entscheiden. Den Betroffenen steht gegen den Entscheid der Rechtsweg offen, so die St. Galler Staatsanwaltschaft.

Bei seinen Recherchen biss er bei der St. Galler Justiz jedoch auf Granit. Gern hätte der Jurist und ehemalige Kantonsrichter Hauser nachgelesen, welche Aussagen verschiedene Verdächtige in den Untersuchungsakten zu Protokoll gaben.

Doch sein Akteneinsichtsbegehren wurde von der St. Galler Staatsanwaltschaft abgelehnt (siehe Box). Im Fall der Kristallhöhlen-Morde seien alle Verfahren eingestellt: «Rechtlich ist alles abgeschlossen. Wenn sich heute ein Täter melden würde, könnte er strafrechtlich nicht mehr belangt werden», so die Staatsanwaltschaft.

Verfahren endeten mit Freisprüchen

Die Staatsanwaltschaft betont, dass gegen verschiedene Verdächtige seinerzeit ermittelt wurde und zahlreiche Verfahren eröffnet wurden. «Alle Strafverfahren endeten mit Freisprüchen.» Somit sei es nicht seriös, wenn nun ein Architekt oder ein mittlerweile verstorbener Höhlenwart oder andere Personen in Zeitungsartikeln erwähnt würden, ohne dass neue Fakten vorliegen würden oder ihnen vorgängig die Möglichkeit eingeräumt würde, sich rechtlich gegen allfällige Verdächtigungen zur Wehr zu setzen, schreibt die Staatsanwaltschaft.

Das sieht der Journalist und Jurist Hauser anders: «Der Architekt wurde x-fach öffentlich erwähnt. Nur weil ein Verfahren eingestellt wurde, heisst das noch nicht, dass sich die Öffentlichkeit dafür nicht mehr interessieren darf.»

Mit Fragen gelöchert

In seinem Artikel werde auch niemand beschuldigt. Es gebe einzig die Aufforderung, der oder die Täter sollen sich stellen.

«Mir leuchtet es nicht ein, wieso die Akten zur journalistischen Recherche nicht freigegeben werden. Schliesslich ist die Öffentlichkeit nach wie vor sehr an der Aufklärung einer der bekanntesten ungelösten Mordfälle der Schweiz interessiert», so der Journalist.

Das zeigen auch Reaktionen, die der Buchautor Peter Beutler erhält. Er hat einen Krimi verfasst, der sich eng an den Kristallhöhlen-Mord anlehnt. «Vergangenen Freitag wurde ich nach einer Lesung in Rorschach mit Fragen der Zuhörer regelrecht gelöchert», so Beutler. Das zeige, wie sehr das Thema der lokalen Bevölkerung auch über dreissig Jahre nach dem Mord noch unter den Nägel brennt.

http://www.20min.ch/schweiz/ostschweiz/story/20105947


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 22. März 2016, 19:13:02 
 
Kristallhöhlen-Mord im Rheintal
Oberriet kommt nicht zur Ruhe
OBERRIET SG - Der ungelöste Kristallhöhlenmord von 1982 in Oberriet SG sorgt im Rheintal für Gesprächsstoff. Ein Architekt, der damals zu den Verdächtigen gehörte, nimmt nun gegen die neu erhobenen Vorwürfe Stellung.


Der Mörder ist mitten unter uns



Walter Hauser
Der ungelöste Kristallhöhlenmord von 1982 in Oberriet SG erregt auch 34 Jahre nach der Tat die Gemüter. Grund ist ein Artikel im SonntagsBlick. Darin meldet sich die wichtige Zeugin Irene Haltinner (75) erstmals ausführlich zu Wort – und sie rückt einen damals verdächtigten Architekten erneut in den Fokus.

Rückblick: Im Sommer 1982 machen sich die beiden Mädchen Karin Gattiker (†15) und Brigitte Meier (†17) zu einer mehr­tägigen Velotour auf. Sie kommen nicht mehr heim. Ihre Leichen werden erst neun Wochen nach dem Verschwinden unterhalb der bekannten Kristall­höhle von Oberriet entdeckt. Der oder die Täter hatten die Teenager erschlagen und im felsigen Gelände raffiniert versteckt.

Im SonntagsBlick spricht Zeugin Irene Haltinner (75) erstmals über ihre damaligen Beobachtungen.
Zeugin Irene Haltinner hatte die beiden Mädchen mit ihren Velos kurz vor ihrem Verschwinden gesehen: an einer Wegkreuzung. Nun fordert sie den damals verdächtigten Architekten auf, endlich alles zu sagen, was er weiss. Denn während seiner Untersuchungshaft hatte sich der Mann wegen eines Reit­unfalls geistig verwirrt gezeigt und zum Mord nicht konkret Stellung genommen.
BLICK erreicht Architekt P. K.* (76) in seinem Altersruhesitz am Luganersee. Der Mann wohnte damals direkt unterhalb der Kristallhöhle. Er und seine Ehefrau G.* zeigen sich entrüstet über die neuerlichen Anschuldigungen: «Dagegen werden wir uns rechtlich wehren und gegen die Zeugin Straf­anzeige einreichen.»

Die Ehefrau verteidigt ihren Gatten: «Mein Mann hat ein ­gutes Gewissen und mit der Tat nichts zu tun.» Sie wiederholt sein Alibi: «Er war am Tag des Verbrechens über Mittag daheim und am Nachmittag die ganze Zeit mit einem Bekannten auf dem Pferd unterwegs.»
Der Architekt spricht von Rufmord. Die Staatsanwaltschaft betont, dass gegen verschiedene Verdächtige damals ermittelt wurde und auch zahlreiche Verfahren eröffnet wurden. Aber alle endeten mit Freisprüchen.

Die Dossiers zum Kristall­höhlenmord sind bis heute nicht ­einzusehen. Auf ein entsprechendes Akteneinsichtsbegehren des BLICK-Reporters wurde bis dato nicht eingegangen.
Fakt ist: Der oder die Täter müssen nach Ansicht der Ermittler ortskundig gewesen sein. «Für uns», sagen die Eheleute, «ist das auch ein Rätsel. Bis heute.»

* Namen der Red. bekannt

Publiziert am 25.02.2016 | Aktualisiert am 05.03.2016

http://www.blick.ch/news/schweiz/ostsch ... 30371.html

Im SonntagsBlick spricht Zeugin Irene Haltinner (75) erstmals über ihre damaligen Beobachtungen.
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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Samstag, 02. April 2016, 23:06:50 
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Die Opfer: Brigitte Meier († 17) und ihre Freundin Karin Gattiker († 15)
machten eine Velotour. Sie kamen nie zurück.

http://www.blick.ch/news/schweiz/ostsch ... 30371.html


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Samstag, 02. April 2016, 23:46:09 
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Leider ist der Fall schon verjährt. Der Täter wird nicht mehr seine gerechte Strafe bekommen.

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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Sonntag, 03. April 2016, 00:10:00 
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@ populous

Mord verjährt nie.


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Sonntag, 03. April 2016, 00:18:28 
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@Wetterfrosch
In der Schweiz nach 30 Jahren.

Anders als nach dem Recht Deutschlands und Österreichs unterliegt nach dem Recht der Schweiz Mord der Verjährung; die Verjährungsfrist beträgt nach Art. 97 StGB 30 Jahre. Lediglich Völkermord im Sinne von Art. 264 verjährt nicht, da dies völkerrechtswidrig wäre.

Auszug Wikipedia
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Mord_(Schweiz)

Ist leider noch immer so.

LG Populous

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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Sonntag, 03. April 2016, 00:23:08 
 
In der Schweiz verjährt Mord
Wer deutsche Krimis schaut, hört immer wieder den Satz: Mord verjährt nie. So ist das in Deutschland auch und im Nachbarland Österreich.

Aber in der Schweiz gibt es auch für Mörder eine Verjährungsfrist (30 Jahre).

Und, anders als in Deutschland geht es in der Schweiz nicht nur um «Mord und Totschlag», denn im Schweizer Strafrecht ist die «Vorsätzliche Tötung» das Grunddelikt mit einer Strafandrohung von fünf bis 20 Jahren Gefängnis.In Abgrenzung dazu wird deutlich milder bestraft, wer wegen Totschlags verurteilt wird. Aber das, was in der Schweiz einen Täter zum Mörder macht (lebenslänglich oder mindestens zehn Jahre Freiheitsstrafe), bereitet Richtern oft Kopfzerbrechen, weil die Abgrenzung zu einer Vorsätzlichen Tötung unscharf sind, was auch immer wieder zu schwammig begründeten Urteilen führt. Wegen Mordes verurteilt wird in der Schweiz, wer «besonders skrupellos» handelte, und/oder wessen Art der Tatausführung als «besonders verwerflich» beurteilt wird. Etwa, wenn ein Täter absolut egoistisch ein Leben auslöschte (Beispiel Raubmord), oder auch, wenn ein Opfer gequält wurde oder «unnötig» leiden musste. Kein Mord-Merkmal ist in der Schweiz aber die «Heimtücke», die in Deutschland ein wichtiger Anstoss war für die jetzt angestossene Strafrechtsreform. (fd)

http://www.suedostschweiz.ch/zeitung/de ... aehrt-mord


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Sonntag, 03. April 2016, 00:28:18 
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populous und RogerMortimer

Danke für die Aufklärung :)

Das habe ich nicht gewusst.


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Sonntag, 27. November 2016, 17:09:29 
 
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Kristallhöhlen-Mord 27.November 2016 15:24; Akt: 27.11.2016 15:24 Print
«Täter kannte das Gelände in- und auswendig»

Der Mord an zwei Mädchen im Jahr 1982 ist nach schweizerischem Gesetz verjährt. Trotzdem sieht ein Profiler eine Chance, diesen noch aufzuklären.

Der deutsche Tatortanalytiker Axel Petermann (64) erstellt schon seit Jahrzehnten Persönlichkeitsprofile von Straftätern, hauptsächlich von Mördern. Nun will er dazu beitragen, dass das Rätsel um den «Kristallhöhlen-Mord» aufgeklärt wird, berichtet der «Sonntagsblick». Der Mord ist zwar 34 Jahre her, trotzdem ist er sicher: «Dieser Fall kann gelöst werden.» Auch wenn die Tat bereits verjährt sei, hätten die Menschen das Bedürfnis, die Wahrheit zu erfahren. «Dieses Bedürfnis kennt keine gesetzlichen Grenzen», so Petermann.

Die beiden Mädchen Birgitte Meier (17) und Karin Gattiker (15) aus Goldach SG waren 1982 bei einer Velotour verschwunden. Nach rund neun Wochen fand ein Spaziergänger ihre Leichen: Birgitte Meier lag in einem Wurzelloch, zugedeckt mit einer 100 Kilogramm schweren Steinplatte, Karin Gattiker wurde 50 Meter davon in einer Felshöhle entdeckt.

Laut Petermann führt die entscheidende Spur über den Fundort von Karin Gattiker: Sie sei höchst raffiniert und professionell versteckt worden. «Dieses Versteck sagt viel über den Täter aus», folgert Petermann. Der Mann sei ein enormes Risiko eingegangen. «Er muss das Gelände in- und auswendig gekannt haben und ein Kletterer gewesen sein», so Petermann. Ohne ein Seil oder Kletterwerkzeug hätte er den Abstieg mit der Leiche nie geschafft.

Drei Männer kommen für Petermann in Frage

Die Polizei hatte viele Verdächtige: Ein Chauffeur, der bereits früher mit Sexualdelikten auffällig wurde, wurde verhaftet und wird heute noch in der Strafanstalt Pöschwies verwahrt. Für den Profiler scheidet der Mann allerdings als Täter aus. Ebenfalls entlastet Petermann einen Lehrer und einen Architekten, die im Laufe der Ermittlungen ins Visier der Polizei geraten waren.

Dafür stehen für den Profiler drei Männer im Zentrum, die als Höhlenführer tätig waren. Einer von ihnen ist mittlerweile verstorben. Ein weiterer war damals 23 Jahre alt und arbeitete auch in einem nahen Hotel als Wirt. Am 31. Juli, als die Mädchen verschwanden, hatte dieser Dienst in der Höhle. Auf dem Weg fuhr er an der Kreuzung vorbei, bei der die zwei Mädchen ihre Fahrräder abgestellt hatten. Nur: Der Mann war kein Kletterer und wog damals 150 Kilogramm. Felsenfest behauptet dieser, weder die Mädchen noch die Velos am Strassenrand gesehen zu haben.

Ein Dritter bleibt für Petermnann übrig. Dieser meldete am Tag des Verschwindes der Mädchen einen Einbruch, der nur vorgetäuscht war. Zudem wurde ein Kugelschreiber der Firma Suhner in Herisau, bei der der junge Mann arbeitete, auf einer der Leichen gefunden.

Tatverlauf ist für Profiler rätselhaft

Petermann geht davon aus, dass die Mädchen freiwillig in ein Auto gestiegen sind. Dass sie gewaltsam in ein Fahrzeug gezerrt wurden, schliesst er aus: Sonst wären die Velos nicht parallel zueinander am Strassenrand gestanden.

Weiter glaubt der Profiler, dass sich irgendetwas im Bereich der Höhle abspielte – vielleicht ein versuchter sexueller Übergriff mit Todesfolge. Der Tatverlauf ist für den Profiler rätselhaft, ebenso, ob es sich beim Mörder und beim Verstecker der Leichen um dieselbe Person handelt. Fest steht für ihn aber: «Es war kein Profikiller, aber ein mit dem Gelände Vertrauter, ein Kletterer und Höhlenkenner.»

http://www.20min.ch/schweiz/ostschweiz/story/23287839


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 05. Dezember 2017, 13:17:26 
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Kristallhöhlenmord

16. November 2017 05:49; Akt: 16.11.2017 12:23 Print

«Wir sind überzeugt, dass wir diese Morde aufklären»

Um den Mordfall von 1982, bei dem bei der Kristallhöhle bei Oberriet SG zwei Mädchen ermordet wurden, zu lösen, wurde eine IG gegründet. Das Echo ist enorm.

Was wir tun, ist wichtig und richtig. Das grosse Echo ist für uns ein Zeichen, dass wir auf dem richtigen Weg sind, und auch ein Ansporn», so der Gründer der IG Kristallhöhlenmord am Mittwoch zu 20 Minuten. Anfang November wurde die Interessengemeinschaft von dem pensionierten Justizbeamten gegründet. Bisher seien sehr viele Rückmeldungen eingegangen. «Zum einen von Personen, die aktiv mitmischen wollen, aber auch von Menschen, die einfach froh sind, dass der Fall nicht vergessen wird und wir etwas tun», so der Mann.

Derzeit würden alle Anfragen gesichtet und genau geprüft. «Das benötigt eine gewisse Zeit», so der Gründer. Sehr erfreulich sei, dass sich weitere in der Kriminologie fachspezifisch ausgebildete Personen mit praktischer Erfahrung für eine aktive Mitarbeit gemeldet hätten. Darunter auch ein bekannter deutscher Kriminalist und Profiler. Zudem seien wertvolle Hinweise zum Fall eingegangen, denen nun auch nachgegangen werde.

In Schweigen gehüllt

«Der Täter- und Mitwisserkreis ist weitgehend bekannt», so der IG-Gründer. Die Krux an der Sache sei, dass die Protagonisten nicht sprechen wollten und sich teilweise anwaltschaftlich schützen lassen würden. «Um hier einen weiteren Durchbruch zu schaffen, wird nun auf das Mitwirken der IG grosse Hoffnung gelegt.»

Aus taktischen Gründen werde die IG in keinen öffentlichen Registern geführt oder in elektronischen Plattformen erscheinen. Zudem bleiben alle Mitglieder, insbesondere der Vorstand, bis auf weiteres unter dem Schutz der Anonymität. «Sobald sich Ermittlungserfolge einstellen, entscheidet der Vorstand über öffentliche Informationen», so der pensionierte Justizbeamte.

Er betont, dass es oberstes Gebot sei, alle Erhebungen und Nachforschungen unter Wahrung des Personenschutzes und Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften sowie äusserst diskret durchzuführen. «Wir sind keine staatliche, sondern eine rein private Organisation, die auf Informationen aus der Bevölkerung angewiesen ist.»

Glauben an Erfolg

Zwar sagte Thomas Hansjakob, Erster St. Galler Staatsanwalt, zur Gründung der IG: «Selbst wenn sich der Mörder bei uns meldet, werden wir nichts tun.» Ausserdem glaube er nicht, dass der Fall nun von Privaten gelöst werden könne. Das sieht der Gründer der IG aber anders: «Wir sind überzeugt von unserer Sache und dass wir diese Morde noch aufklären werden. Ansonsten würden wir das nicht machen.»

Wer sich für die IG interessiert, kann sich unter folgender E-Mail-Adresse melden: kristallhoehlenmord@gmx.ch

(taw)

http://www.20min.ch/schweiz/ostschweiz/story/22923896


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 05. Dezember 2017, 13:21:10 
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Kristallhöhle Oberriet SG

15. September 2017 05:59

Justiz vernichtet Beweismittel in Mordfall

1982 wurden bei der Kristallhöhle bei Oberriet zwei Mädchen ermordet. Der Fall ist bis heute ungeklärt. Das wird wohl so bleiben: Alle Asservate des Falls sind vernichtet worden.

«Zum Kristallhöhlenmord haben wir gar nichts mehr in der Asservatenkammer», sagt Gian Andrea Rezzoli, Sprecher der Kapo SG. Es ist ein Fall, der europaweit für Aufsehen sorgte und noch heute weit über die Region die Menschen bewegt. Karin Gattiker (†15) und Brigitte Meier (†17) verschwanden am 31. Juli 1982 bei einer Velotour durch die Ostschweiz. Ihr Spur verlor sich an einer Wegkreuzung in Oberriet SG, wo ihre Velos zurückblieben. Ihre Leichen wurden neun Wochen später in der Kristallhöhle entdeckt. Sie fielen einem Gewaltverbrechen zum Opfer. Der Täter wurde nie gefasst. Inzwischen ist der Fall abgeschlossen und verjährt. Laut Rezzoli ging zudem 2015 der letzte Sachbearbeiter in Pension.

Hinweise nützen nichts

Asservate werden jeweils auf Verfügung der Staatsanwaltschaft nach rechtskräftigem Abschluss einer Untersuchung vernichtet, so auch im Fall des Kristallhöhlenmords. In die Asservatenkammer gelangen Spurenträger, die im Rahmen einer Untersuchung gesichert wurden. «Bei einem Delikt mit bekannter Täterschaft werden die Asservate meist aufbewahrt, bis ein rechtskräftiges Urteil oder eine Einstellung vorliegt. Dann können sie auf Weisung der Staatsanwaltschaft vernichtet werden», so Rezzoli. Bei Fällen, in denen die Täterschaft nicht bekannt ist, werden Asservate grundsätzlich bis zur Verjährung des entsprechenden Tatbestandes aufbewahrt. Bei richtiger Lagerung können diese auch zu einem späteren Zeitpunkt – aber nur bis zur Verjährung – nach neusten Methoden untersucht werden.

Obwohl der Kristallhöhlenmord verjährt ist, betonte die Polizei stets, man nehme immer noch Hinweise entgegen. Allerdings nützen diese laut Roman Dobler, Sprecher der St. Galler Staatsanwaltschaft, nichts mehr: «Der Fall ist verjährt. Es wird nie zu einer erneuten Untersuchung, einer Anklage oder einem Urteil kommen.» Selbst wenn die Kantonspolizei St. Gallen entsprechende Hinweise auf einen mutmasslichen Täter in diesem Fall rapportiert, erlässt die Staatsanwaltschaft eine sogenannte Nichtanhandnahmeverfügung, das heisst, dass keine Strafuntersuchung eingeleitet wird, weil der Fall verjährt ist und dies das Gesetz so vorsieht.

Vorgehen fraglich

Für Personen, denen der Fall vertraut ist, ist das Ganze stossend. Laut Peter Beutler, der die Thematik in einem Krimi verarbeitet hat, hätten die Asservate immerhin Platz in einem Kriminalmuseum finden können. Es sei ja auch ein Stück Zeitgeschichte. Bei Lesungen erlebe er stets, wie sehr der Doppelmord die Menschen auch nach über 30 Jahren noch beschäftige. «Gerade bei so einem Fall, der die Menschen immer noch so bewegt, kann es doch nicht sein, dass die Staatsanwaltschaft alles vernichtet und man Hinweisen nicht mehr richtig nachgeht», so Beutler.

Auch Kriminologen haben kein Verständnis. Für den deutschen Tatortanalytiker Axel Petermann, der den Fall studiert hat, ist klar: «Hier gibt es zwei Opfer und Angehörige, die ein Recht haben, zu erfahren, wer der Täter ist.» Er verstehe deshalb nicht, warum alles vernichtet worden sei.

Strafrechtsprofessor Martin Killias weist noch auf einen anderen Punkt hin: «Ich finde die Vernichtung von Spuren generell fragwürdig, auch weil man so ein Fehlurteil nie entdecken kann.» Dass in den USA viele Fehlurteile noch nach etlichen Jahren aufgedeckt werden, liege eben auch daran, dass man dort die Spuren generell viel länger aufbewahre als in Europa.

(taw)

http://www.20min.ch/schweiz/ostschweiz/story/24582946


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 05. Dezember 2017, 13:25:14 
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18.09.2017

Nicht alles Beweismaterial ist verloren

Der Kristallhöhlen-Doppelmord ist verjährt, das Beweismaterial von der Staatsanwaltschaft vernichtet – diese Nachricht schreckte letzte Woche auf. Peter Beutler, Schriftsteller des Kriminalromans Kristallhöhle, ist entsetzt.

«Ich kann das Vorgehen der St.Galler Staatsanwaltschaft nicht verstehen», sagt Schriftsteller Peter Beutler. Sein Roman «Kristallhöhle» zum Doppelmord der beiden Mädchen im Jahr 1982 im Kobelwald erschien 2014. Letzte Woche wurde bekannt, dass der Fall definitiv als verjährt gilt und das Beweismaterial von der Staatsanwaltschaft vernichtet wurde.

«Ich weiss, dass ich nicht der einzige bin, der das nicht versteht», sagt Beutler. Tatsächlich gab es unzählige Kommentare auf Facebook und in den Onlinemedien. Der Fall beschäftigt und fasziniert nach wie vor. Viele zeigen Unverständnis: «Mord verjährt doch nie. Das hätte man heutzutage noch aufdecken können», schreibt ein FM1Today-Leser.

«Die Zerstörung der Beweismittel öffnet Tür und Tor für Verschwörungstheorien», sagt Beutler. Denn heutzutage gebe es Möglichkeiten, um die Beweismittel auszuwerten – zum Beispiel DNA-Tests. Beutler geht tatsächlich, in einem gewissen Sinn, von einer Verschwörungstheorie aus, denn er sagt: Bei dem Fall ist etwas passiert, dass nicht an die Öffentlichkeit kommen sollte».

Der Berner Schriftsteller hatte sein Beweis- und Recherechematerial der St.Galler Polizei zur Verfügung gestellt. ««Ich habe nie Rückmeldung bekommen.» Doch das Material ist nicht verloren. «Ich habe von allem Kopien gemacht, man könnte den Fall wieder aufrollen.»

Doch bei der Staatsanwaltschaft St.Gallen winkt man ab: «Der Fall ist definitiv verjährt und er wird auf keinen Fall je wieder aufgenommen werden können», sagt Mediensprecher Roman Dobler.

(agm)

http://www.fm1today.ch/nicht-alles-bewe ... ren/588490


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 05. Dezember 2017, 20:25:18 
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Registriert: Sonntag, 25. November 2012, 16:09:05
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[Doch bei der Staatsanwaltschaft St.Gallen winkt man ab: «Der Fall ist definitiv verjährt und er wird auf keinen Fall je wieder aufgenommen werden können», sagt Mediensprecher Roman Dobler.]


Dann kann man getrost davon ausgehen das etwas stinkt.

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