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Foren-Übersicht » Österreich + Schweiz * Kriminalfälle, Fahndungen, Sexualdelikte




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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Samstag, 09. Dezember 2017, 15:55:59 
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Registriert: Dienstag, 13. November 2012, 14:49:09
Beiträge: 14155
Da sind einem aber leider die Hände gebunden.

Wenn die Polizei den Fall nicht wieder aufnimmt, ist das leider so.

_________________
Admin und Foren Moderatorin
Hinweise zu den eingestellten Fällen bitte an die zuständige Polizeidienststelle


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Sonntag, 04. März 2018, 00:14:21 
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Registriert: Dienstag, 19. Mai 2015, 22:37:53
Beiträge: 6593
Die schon geposteten Videos funktionieren nicht mehr.

(157) Aktenzeichen XY vom 08.07.1983

22.10.2017 veröffentlicht

ab: Min. 04:30

VIDEO:

https://youtu.be/niB2zPjSo48


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Freitag, 01. Juni 2018, 08:59:32 
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Registriert: Donnerstag, 04. Januar 2018, 18:43:55
Beiträge: 1865
«Es kann nicht sein, dass Mord verjährt»
Der Kristallhöhlenmord von 1982 ist inzwischen verjährt. Der Mörder zweier Mädchen wird nie belangt. Ein Politiker will nun gegen die Verjährung von Schwerstverbrechen vorgehen.

«Dieser Fall ist noch bei so vielen Menschen präsent, vor allem im Rheintal. Und er wird auch nicht vergessen», sagt der St. Galler SVP-Kantonsrat Mike Egger (25). Gemeint ist der Doppelmord 1982 bei der Kristallhöhle bei Oberriet SG (siehe Box). Egger selbst stammt aus dem St. Galler Rheintal, auch er diskutiere noch oft über den tragischen Tod der beiden Mädchen und bedauert, dass die Morde nie aufgeklärt wurden. Inzwischen ist die Tat verjährt.

SVP-Kantonsrat Mike Egger. SVP-Kantonsrat Mike Egger.
Kristallhöhlenmord von 1982

Karin Gattiker (15) und Brigitte Meier (17) verschwanden am 31. Juli 1982 auf einer Velotour durch die Ostschweiz. Ihr Spur verlor sich an einer Wegkreuzung in Oberriet, wo ihre Velos zurückblieben. Ihre Leichen wurden neun Wochen später bei der Kristallhöhle entdeckt. Der oder die Täter wurden nie gefasst.

Es ist ein Fall, der europaweit für Aufsehen sorgte und noch heute weit über die Region die Menschen bewegt. Für Polizei und Staatsanwaltschaft ist der Fall abgeschlossen und verjährt. Im Zuge dessen hat die Justiz alle Asservate vernichtet.
Gemäss Artikel 97 StGB verjährt die Strafverfolgung bei Straftaten nach 30 Jahren, wenn die für die Tat angedrohte Höchststrafe lebenslänglich ist. Bei einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Jahren nach 15 Jahren und bei einer Freiheitsstrafe von drei Jahren nach 10 Jahren. Sieben Jahre sind es, wenn die Tat mit einer anderen Strafe bedroht ist. Nicht verjähren in der Schweiz können sexuelle Handlungen mit Kindern unter 12 Jahren, Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Kriegsverbrechen und qualifizierte terroristische Handlungen. In den Nachbarländern Deutschland und Österreich verjährt Mord nicht.

Für Egger ist klar: «Es kann auch nicht sein, dass Mord verjährt.» So wie er sehen es auch viele 20-Minuten-Leser. Wenn über den Kristallhöhlenmord berichtet wird, heisst es in den Kommentaren etwa: «Mord darf doch nicht verjähren! Manchmal sind wir Schweizer schon rückständig» oder «Ein neues Gesetz über die Verjährung muss dringend her». Bei einer Umfrage hatten sich rund 6000 Personen beteiligt – für 94 Prozent ist klar, dass Mord nicht verjähren darf.

So berichtete «Aktenzeichen XY ungelöst» am 8.7.1983 über den Fall:



Geplante Standesinitiative

Deshalb reicht Egger nun in der Junisession 2018 im St. Galler Kantonsrat ein Standesbegehren für die Abschaffung von Verjährungsfristen bei Schwerstverbrechen ein. «Mit der Entwicklung von DNA-Analysen stehen den Ermittlungs- und Fahndungsbehörden technische Möglichkeiten zur Aufklärung von Straftaten zur Verfügung, die teilweise zu spektakulären Fahndungserfolgen geführt haben», so Egger. Das könne man doch nicht ausser Acht lassen. Denn so liessen sich lange nach der Straftat Beweise erbringen, die zur Überführung von Tätern führen könnten.

Zudem entwickle sich die Technik auch immer weiter. Er fordert deshalb, dass das Strafgesetzbuch an die zeitgemässen Gegebenheiten angepasst werden müsse. «Das würde auch das Vertrauen der Bevölkerung in die Justiz fördern», ist sich der Politiker sicher.

Motion gescheitert

Es ist nicht der erste Versuch eines Politikers in jüngster Zeit, die Verjährungsfristen im Schweizer Strafgesetzbuch zu ändern. Der Zürcher SVP-Nationalrat Alfred Heer hat bereits eine entsprechende Motion eingereicht, die in der Herbstsession 2017 behandelt wurde. Auch er verwies damals auf neuere wissenschaftliche Methoden, die eine Aufklärung eines Verbrechens auch nach vielen Jahren möglich macht.

Bundesrätin Simonetta Sommaruga hielt es damals für fraglich, dass mit der Abschaffung der Verjährungsfristen tatsächlich mehr Fälle aufgeklärt würden, und sprach sich im Namen des Bundesrates für die Ablehnung der Motion aus. Für die Annahme der Motion sprachen sich schliesslich 67 Parlamentarier aus, 117 stimmten dagegen. Enthaltungen gab es keine.

http://www.20min.ch/schweiz/ostschweiz/ ... --29146868


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Freitag, 13. Juli 2018, 11:56:49 
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Registriert: Donnerstag, 04. Januar 2018, 18:43:55
Beiträge: 1865
Wie kann man für die Verjährung von Mord sein.

Der St. Galler SVP-Kantonsrat Mike Egger setzt sich gegen die Verjährung von Schwerstverbrechen ein.


http://www.20min.ch/schweiz/ostschweiz/ ... --27757189


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 25. September 2018, 10:12:25 
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Registriert: Donnerstag, 04. Januar 2018, 18:43:55
Beiträge: 1865
Ungelöste Morde zwischen Verfolgung und Verjährung
Im Anna-Göldi-Museum in Ennenda fand am vergangenen Freitagabend die Vernissage zum neuen Buch «Hoffen auf Aufklärung» von Erfolgsbuchautor Walter Hauser statt. Nach einem musikalischen Auftakt blieb es Museumsleiter Fridolin Elmer vorbehalten, die zahlreich anwesenden Gäste herzlich zu begrüssen. Nach der Vorstellung von Walter Hauser durch den Museumsleiter stellte der Autor sichtlich mit Stolz im Beisein von Freunden und Bekannten sein neuestes Werk gleich selbst vor.


Von: Hans SpeckMo. 24. Sep. 2018 – 18:20
Ennenda Hans Speck


Jahrelange Arbeit bis zur druckreifen Vorlage stecke dahinter, wie Hauser selbst erklärte. Aufwendige Recherchen und viele Einzelgespräche mit Zeugen, Opfern und Tatverdächtigen hätten ihm geholfen, dieses Buch zu realisieren.

Recherchieren war schwierig

Wer den Walter Hauser kennt, weiss genau, dass dieser sich nie mit halben Sachen abgibt. Exaktes Recherchieren ist bei ihm das A und O und gehört zu seinen Berichterstattungen. In seinem neuesten Buch hat es der Autor mit vielen verschiedenen Menschen zu tun. Darunter sind Tatverdächtige, Angehörige und Zeugen, die ihn bei seinen Recherchen grossartig unterstützt hatten. Hauser hat ihre Aussagen und Informationen, aber auch ihre Gefühle und Emotionen in seinem Buch mit viel Fingerspitzengefühl einfliessen lassen. Deshalb oder gerade deswegen ist Walter Hausers Buch «Hoffen auf Aufklärung» ein Musterbeispiel für hartnäckige Journalistenarbeit. Es ist deshalb nicht übertrieben, zu behaupten, dass dieses Buch das Potenzial zu einem Bestseller hat!

Aufklärung und Wahrheitsfindung

Wenn Buchautor Walter Hauser anfängt zu recherchieren, darf man ihn, ohne deswegen gleich despektierlich zu sein, durchaus mit einem Schweisshund vergleichen. Genauso wie ein Schweisshund folgt Hauser einer Fährte, die er mit seinem guten Riecher aufgenommen hat, unbeirrt, zielorientiert und hartnäckig. So auch bei seinen Recherchen für sein neuestes Buch. Entstanden sind wahre Geschichten und Begebenheiten über ungelöste Morde in der Schweiz, alle zwischen Verfolgung und Verjährung. Unter anderem der fünffache Mord in Seewen, der Kristallhöhlen-Mord von Oberriet oder in der Region, die bis heute ungeklärten Morde im glarnerischen Braunwald oder im Heidiland. Mit seinem Buch möchte Hauser Licht ins Dunkel dieser ungelösten Fälle bringen. Dabei prangert er die fragwürdige Gesetzgebung mit der Verjährung einer Mordtat nach 30 Jahren an. So sind beispielsweise der Kristallhöhlen-Mord von Oberriet SG, bei dem zwei Mädchen auf einer Velotour verschwanden, die Entführung von Rebecca Bieri in Gettnau LU und der Fünffachmord von Seewen nicht nur ungelöst, sondern auch verjährt und können nicht mehr verfolgt werden.

Seine Schlussfolgerung lautet: Die in der Schweiz bei Mord geltende Verjährungsfrist von 30 Jahren ist ungerecht und stossend. Während die Täter sich sicher fühlen können und nicht mehr befürchten müssen, zur Rechenschaft gezogen zu werden, leiden die Betroffenen weiter, vermutlich bis an ihr Lebensende. Mit seinem spannenden Buch mit hochbrisantem Inhalt möchte Walter Hauser dazu beitragen, dass diese Ungerechtigkeit rasch möglichst ein Ende hat. Das aufklärende, spannende Buch «Hoffen auf Aufklärung» kann bei allen Buchhandlungen, unter anderem auch in der Buchhandlung Baeschlin an der Hauptstrasse in Glarus bezogen werden.

https://www.glarus24.ch/artikel/ungeloe ... g-2427978/


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Bei Helios hat sich 1 Benutzer für diesen Beitrag bedankt: MissMill
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 25. September 2018, 22:15:14 
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Registriert: Dienstag, 07. Februar 2017, 17:19:53
Beiträge: 2013
Auch bei Amazon mit 'Blick ins Buch':

https://www.amazon.de/Hoffen-auf-Aufklärung-Verfolgung-Verjährung/dp/3857918624


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