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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 15. Mai 2018, 21:49:27 
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Mord an siebenjährigem Mädchen in Wien: Mutmaßlicher Täter ist erst 16 Jahre alt

Video

Markus Rohrhofer, Vanessa Gaigg

15. Mai 2018, 17:32

Der Jugendliche, der ebenfalls in dem Gemeindebau in Döbling wohnte, hat die Tat gestanden. Sein Motiv soll "allgemeine Wut" gewesen sein

Wien – Er hätte sich, wenn er gekonnt hätte, einen anderen Anlass für seine erste Pressekonferenz in neuer Funktion ausgesucht. Michael Lepuschitz, Vizepräsident der Landespolizei Wien, wirkte Montagvormittag sichtlich betroffen. Obwohl der Termin aus polizeilicher Sicht durchaus als Erfolg zu werten war: Drei Tage nachdem in einem Müllcontainer in Wien-Döbling die Leiche eines siebenjährigen Mädchens entdeckt worden war, konnte der mutmaßliche Täter in der Nacht von Sonntag auf Montag verhaftet werden.

Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen erst 16-jährigen Nachbarn, dessen Familie vor 14 Jahren aus Tschetschenien nach Österreich geflüchtet war. Der Bursch hat längst die österreichische Staatsbürgerschaft.

Die Bluttat an einem siebenjährigen Mädchen im Ditteshof in Wien-Döbling dürfte geklärt sein: Die Polizei hat einen erst 16-jährigen Nachbarn der Volksschülerin festgenommen, der die Tat bereits gestanden an.

300 Wohnungen befinden sich im Ditteshof, aufgeteilt auf 16 Stiegen mit etwa 520 Bewohnern – alle "ein potenzieller Tatort", sagte Oberst Gerhard Mimra. Aufgrund von Blutspuren vor der Tür sei man schließlich auf die Wohnung des Jugendlichen gestoßen. Spürhunde hatten angeschlagen.

Nachdem der 16-Jährige anfangs noch behauptet hätte, sich in der Schule geschnitten zu haben, soll er in Anwesenheit von mehreren Polizeibeamten und seinen Eltern ein Geständnis abgelegt haben. Demnach soll das Kind von sich aus zu ihm in die Wohnung gekommen sein. Der Bursch dürfte das Mädchen dann ins Badezimmer gelockt haben. "Sie hat nicht bemerkt, dass er da bereits ein Küchenmesser bei sich trug", so Oberst Gerhard Haimeder, der stellvertretende Leiter des Ermittlungsdiensts. Dann habe der 16-Jährige das Mädchen in die Duschwanne gestoßen und erstochen. Die Leiche soll er dann in Plastiksäcke gesteckt und sie zum Müllraum im Gemeindebau gebracht haben. Auch in der Wohnung wurden trotz einer oberflächlichen Reinigung Blutspuren sichergestellt.

Kein Mitleid

Der junge Gymnasiast war zuvor nicht polizeilich bekannt, er sei ein guter Schüler gewesen, hieß es. Als Motiv soll er eine "allgemeine Wut" angegeben haben, die er nicht näher habe erklären können. Das Mädchen sei "zur falschen Zeit am falschen Ort" gewesen. Mitleid habe er mit der Mutter, nicht aber mit dem Opfer.

Die Linzer Psychiaterin und Gerichtsgutachterin Heidi Kastner geht im STANDARD-Gespräch davon aus, dass sich in dem mutmaßlichen Täter "sehr lang sehr viel aufgestaut haben muss". Es sei bei solchen Fällen "nicht ungewöhnlich", dass das Umfeld vorher nichts bemerkt. Kastner: "Solche Taten passieren leider immer wieder. Das Motiv liegt allein beim Täter. Es kann Wut, Kränkung oder eben eine psychiatrische Erkrankung sein. Ein Vulkan bricht auch nicht plötzlich aus – da staut sich vorher viel an."

Leiche im Plastiksack

Gerade bei psychotischen Tätern gebe es oft sogenannte Zufallsopfer. Kastner: "Es sind Taten ohne längere Vorgeschichte. Es gibt ein reines Täterbedürfnis, da gibt es keine Auseinandersetzung, keinen Streit. Und letztlich ist es auch genau das, was uns so schockiert. Jeder sagt dann, 'der war doch immer so nett' und 'der hat doch immer so freundlich gegrüßt'." Die Brutalität der Tat zeuge von einem "hohen Maß an Aggression". Kastner: "Immer dann, wenn der Täter mehr tut, als er tun muss, um sein Opfer zu töten, entleert sich eine ungemein große Wut."

Die siebenjährige Volksschülerin war am Nachmittag des 11. Mai aus dem Hof des Döblinger Gemeindebaus verschwunden. Die polizeiliche Suche startete noch an diesem Tag. Am 12. Mai wurden die Mitarbeiter der MA 48, die für die Müllentsorgung zuständig sind, von der Polizei auf besondere Vorsicht beim Entleeren der Tonnen hingewiesen. Tatsächlich fanden die Mitarbeiter die Leiche der Siebenjährigen, verpackt in einen Plastiksack.

Familie will wegziehen

Laut Opferanwalt der betroffenen Familie und laut Polizei sind keine Streitigkeiten zwischen den benachbarten Familien, auch nicht unter deren Kindern, bekannt. Man pflegte ein nachbarschaftliches Verhältnis. Auch der Täter und das Opfer kannten sich. Mitglieder der tschetschenischen Community, die sich während der Ermittlungen im Hof aufhielten, hätten in "keiner Weise" die polizeiliche Arbeit behindert, wurde betont. Ob davon auszugehen sei, dass die Familie des Täters nun in Gefahr sei, könne man nicht sagen. Sie wohne jedenfalls nicht mehr an der Adresse.

Auch die Familie des Opfers wünscht sich, nicht mehr in der Wohnung im Ditteshof untergebracht zu sein, sagt Opferanwalt Nikolaus Rast. Sie wollen nicht täglich an das Verbrechen erinnert werden. Wiener Wohnen bestätigt, dass eine Lösung bereits in Arbeit ist. "Auch uns ist wichtig, dass die Familie schnellstmöglich vom Ort des Geschehens wegkommt", sagt eine Sprecherin gegenüber dem STANDARD. (Markus Rohrhofer, Vanessa Gaigg, 15.5.2018)

Wissen: Polizei registriert immer öfter Messer als Tatwaffen

Die Polizei wies bei der Pressekonferenz zu den Ermittlungen im Döblinger Mädchenmord einmal mehr darauf hin, dass immer häufiger Messer als Tatwaffen registriert würden. "Nicht nur bei Tötungen, sondern auch bei Körperverletzungen, Raubüberfällen und anderen Taten", betonte Landesvizepolizeipräsident Michael Lepuschitz.

Diese Angaben lassen sich auch mit konkreten Zahlen des Bundeskriminalamtes belegen: Im Jahr 2007 wurde bei 189 angezeigten Tötungsdelikten, Körperverletzungen und Raufereien Messer als Tatwaffen vermerkt, 2016 ergab die Auswertung der Tatmittel schon 743 Messerattacken – ein Plus von 293 Prozent. Bei Hiebwaffen (wie Stangen oder Baseballschlägern) beträgt der Anstieg im gleichen Zeitraum 454 Prozent (von 74 auf 410 Fälle).

Ob, wie manche Medien insinuieren, Straftäter aus Afghanistan oder Tschetschenien überdurchschnittlich oft zu Hieb- und Stichwaffen greifen, wird statistisch nicht ausgewertet. Der Anteil von Afghanen an ausländischen Tatverdächtigen liegt bei 5,7 Prozent. Tschetschenen werden als Staatsangehörige der Russischen Föderation erfasst, ihr Anteil bei ausländischen Tatverdächtigen beträgt 3,1 Prozent. Die höchsten Anteile an der sogenannten Fremdenkriminalität machen mit jeweils rund zehn Prozent Verdächtige aus Rumänien, Deutschland und Serbien aus. (van, simo)

https://derstandard.at/2000079764212/Ta ... stgenommen


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 15. Mai 2018, 21:53:43 
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16-Jähriger gestand alles

15. Mai 2018 10:18; Akt: 15.05.2018 13:52 Print

"Sie war zur falschen Zeit am falschen Ort"

In einer Pressekonferenz am Dienstag äußerten sich die Ermittler zu dem Mordfall der kleinen Hadishat. Selbst hartgesottene Fahnder schocken die Details.

Bei einer Pressekonferenz hat die Polizei am Dienstag weitere Details zu dem Mordfall der kleinen Hadishat bekannt gegeben. So äußerten sich unter anderem Landespolizeivizepräsident Dr. Michael Lepuschitz, der stellvertretende Leiter des Landeskriminalamtes, Oberst Michael Mimra und der stellvertretende Leiter des Ermittlungsdienstes, Oberst Gerhard Haimeder zu den umfangreichen Ermittlungstätigkeiten sowie zur Festnahme des 16-jährigen Verdächtigen.

So hatte der Killer Robert K. die kleine Hadishat in die Wohnung in Wien-Döbling gelockt und dort getötet. Das Mädchen kam öfters zu Besuch und kannte die Familie K. gut.

Mit Küchenmesser auf Hadishat eingestochen

Die Tat soll nicht geplant gewesen sein, doch als die 7-Jährige das Bad betrat, hatte der Gymnasiast bereits ein Küchenmesser in der Hand. Dort stach er dann so brutal auf das Kind ein, dass er Hadishat fast den Kopf abtrennte.

Nach der grausamen Tat versuchte er das Blut zu beseitigen, doch dabei verstopfte er den Abfluss. Die Polizei konnte darin dann Blutspuren sicherstellen. Er packte die Leiche des Mädchens in einen Plastiksack und warf ihn in einen Müllcontainer. K. hoffte, dass die Müllabfuhr den Sack vorher wegbringt, bevor ihn die Polizei findet.

Füße ragten aus Plastiksack

Doch die Beamten hatten die Müllmänner zuvor gebeten, bei verdächtigen Gegenständen aufzupassen und umgehend die Polizei zu verständigen. Als dann ein Mitarbeiter der MA 48 eine Mülltonne öffnete, sah er den Plastiksack, in dem sich die Leiche des Mädchens befand. Nur mehr ihre Füße ragten aus dem Sack.

Die Polizei konnte bei einer ersten Durchsuchung schnell feststellen, dass es sich um ein Gewaltverbrechen handelt. Die Suche nach dem mutmaßlichen Täter begann. Spürhunde führten die Ermittler dann zu der Wohnung des Verdächtigen.

Killer hat kein Mitgefühl

In der Nacht auf Dienstag, um Punkt Mitternacht, wurde Robert K. dann festgenommen. Er ist geständig, zeigt allerdings kein Mitgefühl für die Tat. Die Mutter des Kindes tue im zwar leid, das Mädchen aber nicht.

Wie K. gegenüber den Ermittlern erklärte, hätte es an diesem Tag jeden treffen können. Hadishat war einfach "zur falschen Zeit am falschen Ort." Die Familie des 16-Jährigen zum Tatzeitpunkt nicht zu Hause und gerade einkaufen.

"heute.at" war bei der Pressekonferenz live vor Ort und berichtete von dem Gespräch. In unserem Ticker können Sie die Konferenz nachlesen.

http://www.heute.at/oesterreich/wien/st ... S-56681539


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 15. Mai 2018, 22:16:31 
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Ticker

Es tickert für Sie:
Die "Heute"-Redaktion

11:28
Wir bedanken uns für Ihr Interesse und wünschen Ihnen noch einen schönen Tag.

11:28
Wir halten Sie über alle Neuigkeiten zu dem Mordfall der kleinen Hadishat natürlich auf dem Laufenden!

11:26
Die Pressekonferenz geht damit zu Ende!

11:25
Verbrechen ist ihm "egal"

11:25
Täter ist "emotionslos"

11:25
Die Familie befindet sich nicht mehr in der Wohnung, wurden von einem Freund abgeholt!

11:24
Es gäbe keine Hinweise!

11:24
Keine Angaben zu einem Streit!

11:23
Er ist nicht in Österreich geboren, als er zwei Jahre alt war kam er nach Österreich

11:22
Die Mutter tut ihm leid, aber nicht das Mädchen...

11:22
20 cm Küchenmesser mit gezackter Schneide

11:22
Bisher konnte kein Messer gefunden werden

11:22
Das Messer hat er in eine andere Mülltonne geworfen

11:22
Kein Krankheitsbild bekannt... Ist zu überprüfen!

11:21
Er beginnt bei Minus, wenn er einem Menschen begegnet...

11:21
Weder Mobbing, noch böse auf irgendwen...

11:20
Die Polizei geht davon aus, dass die Tat nicht geplant war...

11:19
"Er war voller Wut"

11:19
Die Kinder sind wenige Meter voneinander getrennt!

11:19
Er ist Gymnasiast, guter Schüler!

11:18
Polizei kennt 16-Jährigen nicht

11:17
Es war üblich, dass das Mädchen zu Besuch kam

11:17
"Sie war zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort"

11:16
Die Wohnung ist jetzt leer, der kleine Bruder spielte im Hof mit anderen Kindern

11:16
Polizei hat mit den Eltern des Verdächtigen gesprochen... sie sind geschockt

11:16
Das Mädchen war zu Besuch, hat Eis gegessen...

11:16
Gegen 15.00 Uhr und später soll die Tat passiert sein

11:15
"Fescher junger Bursche, dem sie so eine Tat nicht zutrauen würden"

11:15
Er ist nicht vorgemerkt, nicht polizeibekannt

11:15
Er wollte niemanden dabei haben!

11:15
Die Erstbefragung war ohne seine Eltern!

11:15
Dann warf er das Mädchen weg...

11:14
Der 16-Jährige hat das Mädchen verpackt... mit Tragehilfe transportiert... und dann eingepackt...

11:14
Er verstopfte den Abfluss...

11:14
In der Dusche stach er zu

11:14
Er hatte bereits ein Küchenmesser in der Hand

11:13
Er hatte eine "allgemeine Wut"

11:13
Das Mädchen aß Eis

11:13
Er war alleine, das Mädchen kam zu Besuch

11:13
16-Jähriger hat Tat gestanden

11:12
In der Wohnung wurden Blutspuren gesucht, auch im Badezimmer

11:12
Eltern, zwei Kinder... 16-Jähriger und jüngerer Sohn

11:12
In der Wohnung vier Personen

11:11
Diensthunde schlugen bei einer Wohnung an

11:11
Kopf wurde fast abgetrennt

11:11
Massiver Angriff auf den Hals des Mädchens

11:11
Zahlreiche Befragungen: Kinder, Erwachsene, einschlägige Personen

11:10
Der Tatort ist eine Wohnung, die Stiegen wurden abgesucht

11:10
Die Polizei ging beim Tatort von einer Waschküche aus, da das Mädchen gesäubert wurde

11:10
Diensthunde, darunter auch Stöberhunde, wurden eingesetzt

11:10
Mit den Angehörigen wurden gesprochen, Einvernahmen wurden durchgeführt

11:09
Über 520 Bewohner, 16 Stiegen

11:09
Zwei Mordgruppen standen im Einsatz

11:09
Er spricht über die Festnahme des Täters

11:09
Oberst Gerhard Haimeder hat das Wort

11:08
Hadishat hat mit Freunden und Bekannten dort gespielt

11:08
Die Anlage wurde genau dokumentiert, zahlreiche Spuren wurden sichergestellt

11:08
Kräfte wurden zugezogen, unter anderem auch Diensthunde

11:08
Ca. 300 Wohnung im Gemeindebau

11:08
"Es liegt ein Gewaltdelikt vor"

11:07
Es war die kleine Hadishat!

11:07
Ein Mitarbeiter hat dann beim Öffnen einer Mülltanne einen Sack entdeckt, bei dem die Füße eines Kindes herausgestreckt waren

11:07
Samstagfrüh war die Polizei ebenfalls vor Ort.

11:06
Polizei fuhr sofort zu dem Gemeindebau in Wien-Döbling!

11:06
Der Bruder hatte am Freitag um 23.00 Uhr seine Schwester als abgängig gemeldet

11:05
Mimra fasst den Stand der Ermittlungen zusammen

11:05
Lepuschitz übergibt das Wort an Oberst Michael Mimra

11:05
"Eine Entwicklung, die uns zum Denken geben sollte"

11:04
Kein besonderes Messer...

11:04
In letzter Zeit sind deutlich mehr Taten mit Messern begangen worden, nicht nur Tötungen, sondern auch bei Raufereien...

11:03
Tatwaffe ist ein Messer!

11:03
12 Tötungsdelikte gab es heuer bisher in Wien, 11 konnte man bisher klären!

11:02
Er ist sehr froh darüber, dass der Tatverdächtige so schnell gefasst werden konnte

11:02
Er war besonders betroffen, auch weil er selbst Vater ist

11:02
Er hat am Samstag über den Fall der kleinen Hadishat erfahren!

11:02
Es ist sein erster medialer Auftritt!

11:01
Der Landespolizeivizepräsident Dr. Michael Lepuschitz hat das Wort

11:01
Die Pressekonferenz beginnt!

10:59
Nur mehr wenige Augenblicke, dann beginnt die Pressekonferenz!

10:58
In der Nacht auf Dienstag konnte schließlich ein Verdächtiger festgenommen werden.

10:58
Die Suche nach dem mutmaßlichen Täter lief seitdem auf Hochtouren. Die Polizei ermittelte in alle Richtungen. Dann der Durchbruch!

10:58
Gegen 8.30 Uhr wurde der Leichnam der kleinen Hadishat gefunden. Er lag in einem Müllcontainer, eingewickelt in Plastik. Laut Obduktion wurde das Mädchen durch einen Messerstich getötet.

10:57
Irgendwann verlor er die 7-Jährige allerdings aus den Augen. Stundenlang suchte er nach seiner kleinen Schwester, doch ohne Erfolg. Am Abend erstatte er dann Anzeige. Die Polizei leitete daraufhin umgehend eine Suchaktion nach dem vermissten Mädchen an. Am Samstag dann die schreckliche Entdeckung:

10:57
Ausgangslage: Am Freitag, den 11. Mai, spielte Hadishat mit anderen Kindern, darunter auch ihre 13-jährige Schwester, im Freien. Ihr älterer Bruder beaufsichtigte sie.

10:53
In wenigen Minuten soll die Pressekonferenz beginnen.

10:50
Das Tatmotiv ist aber weiterhin noch völlig unklar und Gegenstand der Ermittlungen. Die Einvernahmen sind noch nicht abgeschlossen.

10:47
Der Nachbar soll in einer ersten Einvernahme die Tat ohne jegliche Emotionen gestanden haben. Er "wollte töten", sagte er laut "Heute"-Informationen gegenüber den Ermittlern.

10:46
Er soll die Familie der kleinen Hadishat gut gekannt haben.

10:46
Bei dem Festgenommen handelt es sich laut "Heute"-Informationen um einen eingebürgerten Tschetschenen, der ebenfalls in dem Gemeindebau in Döbling wohnt.

10:45
Wie "heute.at" berichtete, hat die Polizei um Mitternacht einen Verdächtigen im Mordfall der 7-jährigen Hadishat festgenommen.

10:45
Um 11.00 Uhr äußert sich die Polizei in einer Pressekonferenz zu dem Mordfall der kleinen Hadishat. "heute.at" ist vor Ort und berichtet LIVE.

http://www.heute.at/oesterreich/wien/st ... S-56681539


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Mittwoch, 16. Mai 2018, 06:21:52 
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Registriert: Donnerstag, 04. Januar 2018, 18:43:55
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Robert K.s Vater:
15.05.2018 23:04
Mädchen-Mörder (16) „wollte auch Bruder umbringen“
Er ist erst 16 - und hat gestanden, auf äußerst brutale Art und Weise das siebenjährige Nachbarsmädchen Hadishat umgebracht zu haben. Mehr noch: Der Mord an der Kleinen tut ihm laut Polizei nicht einmal leid. Von Empathie keine Spur. Von einer psychischen Störung spricht nun auch der Vater von Robert K. Das allerdings habe ihm erst die Polizei erzählt - ebenso wie dass der Teenager schon einmal jemanden habe töten wollen: seinen eigenen Bruder!

Am Dienstag wurde der 16-jährige Robert K. als Tatverdächtiger im Mordfall Hadishat festgenommen. Die Leiche der Siebenjährigen war in einem Müllcontainer im Dittes-Hof im Wiener Bezirk Döbling gefunden worden.


Der Vater des Mordverdächtigen ist entsetzt, eine Nachbarin sagte gegenüber krone.at, dass er seinem Sohn eine solche Tat niemals zugetraut hätte.

Vater spricht im tschetschenischen Fernsehen über seinen Sohn
In einem Video, das angeblich das tschetschenische Fernsehen ausstrahlte, sagte der Vater Berichten zufolge selbst, dass er mit den Nerven am Ende sei. Er habe Hadishat geliebt „wie meine eigene Tochter“. Mit seinem Sohn habe er noch nicht sprechen dürfen, von der Polizei habe er aber erfahren, dass der 16-Jährige wohl psychisch krank sei. „Sie haben mich gefragt, warum ich das nicht bemerkt habe“, so der Mann.

Der 16-Jährige, der bei den Vernehmungen bisher keine Reue zeigte und angab, er habe das kleine Mädchen, das er schon so lange kannte und das oft bei der Familie zu Besuch war, um mit der Katze zu spielen, getötet, weil er an dem Tag schlecht drauf gewesen sei, habe bereits zuvor Mordfantasien gehabt. Laut Robert K.s Vater habe er der Polizei erzählt, „dass er auch schon seinen jüngeren Bruder töten wollte“.

Familie des Mädchens: „Wie soll man das ertragen?“
Auch die Familie der kleinen Hadishat wandte sich am Dienstag an die Öffentlichkeit. Im von Anwalt Nikolaus Rast medienwirksam initiierten Treffen nach der Verhaftung des mutmaßlichen Mörders der Siebenjährigen trat die Familie vor die Kameras - völlig am Ende ...

http://www.krone.at/1708626


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Mittwoch, 16. Mai 2018, 10:20:11 
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Registriert: Donnerstag, 04. Januar 2018, 18:43:55
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Hadishat klopfte um 15 Uhr an der Tür ihres Killers
Der Mord an der kleinen Hadishat ist geklärt! Drei Tage nach dem Verbrechen wurde der 16-jährige Robert K. festgenommen. Reue oder Mitgefühl zeigt er keine.

So viel Kälte macht fassungslos: Robert K. (16) soll Hadishat G. in
einem Gemeindebau in Wien-Döbling ermordet und im Müll entsorgt haben – weil er "in schlechter Stimmung" und "die ganze Woche über schon voller Wut" gewesen war.

Das sagte er wörtlich bei der ersten Einvernahme nach seiner Festnahme Montagnacht aus. Er schilderte den Ermittlern auch, wie furchtbar das Drama auf Stiege 1 des "Ditteshof" ablief:

Freitag gegen 15.00 Uhr hatte das kleine Mädchen an die Tür ihres späteren Killers geklopft. Sie wollte die Katze streicheln, die Robert K. von Verwandten geschenkt bekommen hatte. Die beiden aßen zusammen Eis.

"Dann dirigierte er das Mädchen ins Badezimmer", sagte Polizei-Oberst Gerhard Haimeder. Davor hatte er unauffällig ein Küchenmesser eingesteckt. "Der Verdächtige stieß sie in die Duschtasse und verübte dort die Tat."

"Kopf war fast zur Gänze abgetrennt"

Dabei ging er mit unfassbarer Brutalität vor, schildert Haimeder:
"Die Obduktion ergab massivste Gewalteinwirkung gegen den Hals des Opfers. Der Kopf war fast zur Gänze abgetrennt."


In einer Wohnhausanlage in der Heiligenstädter Straße 11-25 in Wien-Döbling ist am Samstag 12. Mai eine Leiche in einem Mistkübel entdeckt worden. Bild: picturedesk.com


Doch warum musste ausgerechnet Hadishat sterben? "Sie war zur falschen Zeit am falschen Ort", sagte Robert K. im Polizei-Verhör.
Der 16-Jährige –angeblich war er alleine daheim – reinigte selbst den Tatort. Dabei verstopfte der Abfluss. Er packte die Leiche, die er davor gewaschen hatte, in schwarze Einkaufssackerl.

Weil ein Henkel abriss, brachte er sie mit einer Tragehilfe zum Müll. Da Beine herausragten, flog das Verbrechen bei der Container-Entleerung auf. Ob er nicht damit gerechnet habe, dass er entlarvt werde, wollte die Kripo wissen. Antwort: "Wahrscheinlich schon, aber ich dachte, vielleicht ist die Müllabfuhr ja schneller."

Robert K. log Polizei an

Blutspuren führten die Polizei-Spürhunde letztlich zur Wohnung des 16-Jährigen. Zuerst log er die Beamten noch an: "Ich habe mich in der Schule geschnitten." Als die Ermittler forsch nachhakten, knickte Robert K. ein.


Robert K. soll das Mädchen in der elterlichen Wohnung ermordet haben. Er will am Freitag eine "allgemeine Wut" verspürt haben: Hadishat war nach seinen Angaben einfach "zur falschen Zeit am falschen Ort". Bild: privat


Seine Mutter brach nach dieser Beichte zusammen – Rettungseinsatz! Er selbst bereut nichts: "Hadishat tut mir nicht leid, nur ihre Mutter."

Doch wer ist der eiskalte Killer? "Er ist ein fescher junger Bursche
und ein guter Schüler. Sie würden ihm ein derartiges Verbrechen nie zutrauen, wenn Sie ihm auf der Straße begegnen würden", meint Oberst Haimeder.

Elite-Gymnasium besucht

Robert K. kam im Alter von zwei Jahren nach Österreich, besuchte ein Elite-Gymnasium, war gut integriert und unbescholten, hatte keine Probleme mit anderen Teenagern - die ganze Biografie lesen Sie hier. Für ihn gilt die Unschuldsvermutung.

http://www.heute.at/oesterreich/wien/st ... u-48724619


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Mittwoch, 16. Mai 2018, 10:21:58 
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Brutal und gefühlskalt
16.05.2018 06:05
Erschreckende Parallelen zwischen 2 Kindermördern
Ein Teenager tötet ein Kind aus der Nachbarschaft - so unfassbar diese Tat klingt, es handelt sich dabei um keinen Einzelfall. Der kaltblütige Mord an der kleinen Hadishat im Wiener Bezirk Döbling weckt traurige Erinnerungen an die grausame Bluttat im deutschen Herne. Der 19-jährige Marcel H. ermordete im März des Vorjahres den neunjährigen Nachbarsbuben Jaden - mit 52 Messerstichen.

Anfang März des letzten Jahres lockte der Deutsche Marcel H. seinen Nachbarn unter einem Vorwand in den Keller seines Elternhauses. Dort stach er wie von Sinnen auf den kleinen Körper ein. Danach verbreitete der damals 19-Jährige Bilder der grausamen Tat im sogenannten Darknet. Anschließend ergriff Marcel H. die Flucht, fand Unterschlupf bei einem Schulfreund (22) - und tötete auch diesen mit 68 Messerstichen. Wenig später stellte sich der 19-Jährige der Polizei.

Die Parallelen zwischen dem Fall in Herne zum aktuellen Mord in Wien sind erschreckend: Sowohl der neunjährige Jaden als auch die erst sieben Jahre alte Hadishat kannten ihre späteren Mörder gut. Beide gingen daher mit großem Vertrauen zu ihren Tätern nach Hause - und fanden dort den Tod.

Unfassbar brutale Vorgehensweise
Hadishats Mörder Robert K. (16) griff wie Marcel H. zu einem Messer, um sein Opfer zu töten. Beide jungen Männer gingen bei der Bluttat unfassbar brutal vor: Während der Deutsche sein kleines Opfer mit 52 Messerstichen am ganzen Körper malträtierte, schnitt Robert K. der Siebenjährigen so tief und heftig in den Hals, dass ihr Kopf fast vom Rumpf getrennt wurde.


Fadenscheinige Motive
Besonders erschreckend sind auch die Motive, die hinter den Wahnsinnstaten der beiden jungen Männer stecken. Marcel H. wollte eigentlich Selbstmord begehen. Als ihm dies nicht gelang, fasste er den Entschluss, etwas „Knastwürdiges“ zu tun - und beging zwei Morde. Robert K. berichtete den Ermittlern, „voller Wut“ gewesen zu sein. Beiden Tätern ist gemein, dass sie ihre Opfer vollkommen willkürlich aussuchten. „Sie war zur falschen Zeit am falschen Ort“, erklärte der 16-Jährige in seinem Geständnis.


Gefühlskalte Geständnisse
Eine weitere Parallele der beiden Killer: Die jungen Männer stehen zu ihren Taten. In den Einvernahmen zeigten sie sich vollkommen gefühlskalt. Marcel H. veröffentlichte nach dem Mord am kleinen Jaden eine Audio-Nachricht im Internet: „Ich hab hier gerade den Nachbarn umgebracht. Fühlt sich ehrlich gesagt gar nicht so besonders an, um ehrlich zu sein. Meine Hand blutet jetzt - und das ist das Einzige, was mich daran stört.“ Und auch Robert K. ist das Gefühl von Reue offenbar fremd. Gegenüber der Polizei gab er zwar an, dass ihm die Mutter der Siebenjährigen leidtue, für sein Opfer selbst empfinde er aber keinerlei Mitleid.

Im Jänner dieses Jahres wurde Marcel H. am Bochumer Landesgericht zur Höchststrafe verurteilt - er muss lebenslang hinter Gitter. Der heute 20-Jährige war als vollkommen schuldfähig eingestuft worden, außerdem wurde er nach dem Erwachsenenrecht verurteilt.

Da Robert K. erst 16 Jahre alt ist, wird bei ihm das Jugendstrafrecht schlagend. Bisher galt er als vollkommen gesund. Gutachter werden sich nun wohl aber intensiv mit der Psyche des Kindermörders auseinandersetzen müssen …

http://www.krone.at/1708390


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Mittwoch, 16. Mai 2018, 15:05:33 
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Mord an Hadishat († 7)16. Mai 2018 12:54; Akt: 16.05.2018 13:39 Print
Bleibt die Tatwaffe für immer verschollen?
Mit äußerster Brutalität soll Robert K. der kleinen Hadishat mit einem Messer fast den Kopf abgetrennt haben. Nach dem Mord warf er ihre Leiche und die Tatwaffe in den Müll.


Auch einen Tag nach der Festnahme des mutmaßlichen Mörders der 7-jährigen Hadishat, Robert K., sitzt der Schock in Österreich noch immer tief.


Viele Fragen zu dem grausamen Verbrechen verlangen noch nach Antworten, doch der 16-Jährige soll laut Informationen von "Heute" nicht mehr mit den Ermittlern sprechen wollen. Die Verhöre scheinen ihn zu nerven - mehr dazu hier.

Auch wenn der eingebürgerte Tschetschene die Tat bereits gestanden hat, für die Beamten sind die Untersuchungen nicht vorbei. Im Gegenteil! Die Polizisten haben noch viel Arbeit vor sich. Der Akt "Hadishat" wird vermutlich noch mehrere Wochen auf den Tischen der zuständigen Ermittler liegen.

Robert K. war in "schlechter Stimmung"

Zwar konnte das Motiv für den Kindermord mittlerweile geklärt werden (Anm. Robert K. hatte erklärt, dass er in "schlechter Stimmung" und die "ganze Woche über schon voller Wut" war), die Tatwaffe konnte aber bis dato noch immer nicht gefunden werden.


Die Kripo suchte am Montag mit Spürhunden nach dem Killer der kleinen Hadishat. Bild: Tageszeitung "Heute"/Sabine Hertel



Der 16-Jährige soll, wie "heute.at" bereits berichtete, mit einem gezackten Küchenmesser in der Duschtasse im Badezimmer auf Hadishat eingestochen haben. Dabei ging er so brutal vor, dass die 20cm lange Klinge den Kopf des Mädchens fast abtrennte.

Messer in Müllcontainer geworfen

Unmittelbar nach dem Mord verpackte er das Mädchen in einen Plastiksack und warf ihn auf den Müll. Nur mehr die Füße von Hadishat ragten heraus. Auch die Tatwaffe ließ Robert K. verschwinden. Er soll sie laut Ermittlern in einen anderen Müllcontainer geworfen haben.


Ein Mitarbeiter der MA 48 fand die Leiche schließlich am Samstagfrüh beim Abholen des Mülls in einem der Container, doch von dem Küchenmesser fehlt weiterhin jede Spur. Ob es jemals gefunden wird, ist völlig unklar.

Fest steht: Sollte der 16-Jährige es tatsächlich in einen Container geworfen haben und die Müllabfuhr bemerkte das Messer beim Entleeren nicht, wird es für die Beamten äußerst schwer werden, die Tatwaffe zu finden. Doch die Ermittlungen der Polizei laufen auf Hochtouren.

Robert K. wurde mittlerweile in die Justizanstalt Wien-Josefstadt überstellt. Die Staatsanwaltschaft Wien beantragt im Laufe des heutigen Tages die Verhängung der Untersuchungshaft über den 16-Jährigen.

Hadishats-Familie bekommt neue Wohnung

Während K. im Gefängnis sitzt und seinen Prozess wartet, erhielt die Familie des Opfers bereits eine neue Wohnung in einem anderen Wiener Bezirk.


"Wir haben der Familie verschiedene Wohnungsangebote vorgelegt und sie haben sich für eine Wohnung entschieden", erklärt Markus Leitgeb, Sprecher von Wiener Wohnen. Auch ein Mietvertrag soll schon unterschrieben worden sein.

Umzug nächste Woche

Bereits nächste Woche soll der Umzug stattfinden. Die Familie der toten Hadishat könne und wolle nicht mehr in ihrer alten Wohnung in Döbling wohnen. In welchen Bezirk genau die Mutter mit ihren Kindern ziehen wird, darüber gibt es keine Auskunft.

Laut Leitgeb habe sich die Familie aber bewusst für diesen Bezirk und Gegend entschieden. Die Familie von Robert K. ist unterdessen weiterhin bei einem Bekannten untergebracht. Auch sie sollen eine neue Wohnung suchen.

http://www.heute.at/oesterreich/wien/st ... --41659720


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Mittwoch, 16. Mai 2018, 16:54:36 
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vor 3 Stunden

Hadish getötet: Familie glaubt, dass Robert K. Helfer hatte

Roberts K.s Vater äußerte sich in tschetschenischen Medien. Sein Sohn sei krank.

Fünf Tage ist es her, dass die siebenjährige Hadish tot in einem Müllcontainer im Gemeindebau gefunden wurde. Ihr Kopf war beinahe abgetrennt worden. Am Dienstag dann der Durchbruch der Polizei: Robert K., der 16-Jährige Nachbar des Mädchens, soll die Tat aus Wut verübt haben. Danach soll er alleine die Wohnung geputzt, die verstopfte Dusche repariert und die Leiche in den Müllcontainer gelegt haben.

Hadishs Familie glaubt nicht an diese Version, wie der Onkel des Mädchens Zavalu G. sagt: "Das Kind hat drei Liter Blut verloren, die Dusche war verstopft. Es braucht Zeit, das zu putzen und zu reparieren. Wir glauben nicht, dass er das alles alleine gemacht hat. Die Eltern haben sicher nichts mit dem Mord zu tun, aber wir glauben, dass sie Angst davor hatten, dass ihr Sohn ins Gefängnis muss und sie ihm deshalb geholfen haben, das Kind zu verstecken. Sie hatten vielleicht auch Angst vor Blutrache."

Vater des Verdächtigen gab Interview

Angst, mit tschetschenischen Medien zu sprechen, hatte Robert K.s Vater hingegen jedenfalls nicht. Am Tag der Festnahme seines Sohnes sprach er mit dem tschetschenischen Sender Radio Marsho. Im Interview, das auch im Internet abrufbar ist, beteuert der Mann, dass er seinem Sohn so eine Tat nie zugetraut hätte. Er wisse nicht, was er falsch gemacht habe. Die Polizei habe ihm gesagt, dass Robert auch seinem jüngeren Bruder etwas antun wollte. Im Moment sei Robert laut dem Vater suizidgefährdet. Auch in tschetschenischen Medien wird umfassend über den Fall berichtet.

Der 16-jährige Täter ist mittlerweile in die Justizanstalt Josefstadt eingeliefert worden. Das bestätigte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Nina Bussek, am Mittwoch der APA. "Wir bereiten gerade den Antrag auf Untersuchungshaft vor", sagte sie.

Hadishs Familie will heute Mittwoch die Beerdigung planen, die in ihrer Heimat stattfinden soll. Der KURIER traf am Mittwoch auch Hadishs Mutter im Dittes-Hof. "Wir haben schon eine neue Wohnung. Wir sind froh, dass wir hier weg kommen", sagt Zarema G.

Erstellt am ‎16‎.‎05‎.‎2018

https://kurier.at/chronik/wien/hadish-g ... /400036237


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Mittwoch, 16. Mai 2018, 16:58:08 
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16. Mai 2018 11:25; Akt: 16.05.2018 13:26 Print

Hadishats Killer will nicht mehr mit der Polizei reden

Jetzt schweigt er! Robert K., der die kleine Hadishad im Gemeindebau getötet haben soll, verweigert jedes Gespräch mit der Kripo. Er ist jetzt im Gefängnis.

Nach dem entsetzlichen Mädchen-Mord im "Ditteshof" in Wien-Döbling ist die Wiener Kriminalpolizei noch immer mit aller Kraft dabei, die Hintergründe des Verbrechens aufzuklären. Da der dringend tatverdächtige Nachbarsbub bisher kein schlüssiges Motiv angegeben hat, sollen nun das Handy und der Computer des 16-Jährigen weitere Aufschlüsse geben.

"Er lehnt Einvernahme ab"

Der von der Polizei Montagnacht festgenommene Teenager ist den Ermittlern keine große Hilfe – er will laut "Heute"-Informationen nämlich nicht mehr mit der Polizei sprechen. Auf Anfrage bestätigte Pressesprecherin Irina Steirer: "Es ist korrekt, dass er die Einvernahme, die für den gestrigen Tag geplant war, abgelehnt hat." Einen Grund für sein plötzliches Schweigen hat er den Ermittlern dem Vernehmen nach nicht genannt. Denkbar erscheint, dass er Angst vor einem intensiveren Verhör bezüglich den Tag der Tat, mögliche Mitwisser und Mithelfer hat.

Eltern sollten nicht mithören

Gleich nach seiner Festnahme hat Robert K. – wie berichtet – eine erschütternde Beichte bei der Polizei abgelegt. Montagnacht hatte er nur einen Wunsch: Er wollte nicht, dass seine Eltern dabei sind. Dann gestand er: "Ja, ich habe Hadishat getötet." Seine Beweggründe machen fassunglos. Robert K. zur Kripo: "Ich war einfach in schlechter Stimmung und hatte die ganze Woche über schon eine allgemeine Wut in mir."

Die Chronologie im Mordfall Hadishat

"Dann machte es Klick bei mir"

Als das Mädchen an seiner Wohnungstüre klopfte, weil sie seine Katze streicheln wollte, aß er zuerst noch seelenruhig ein Eis mit Hadishat (7). "Dann machte es irgendwie Klick bei mir", erinnert sich Robert K. Also schnappte er sich heimlich ein Küchenmesser (die Klinge war rund 20 Zentimeter lang), dirigierte die Kleine ins Badezimmer und stieß sie in die Duschtasse. "Dort verübte er die Tat", schilderte Polizei-Oberst Gerhard Haimeder bestürzt. Die Beamten wollten wissen: "Warum dieses Mädchen?" Antwort: "Sie war zur falschen Zeit am falschen Ort."

Video: So wurde nach der 7-Jährigen gesucht

Polizei-Oberst: "Es ist ihm egal"

Diese erste Einvernahme dauerte laut Polizei bis in die frühen Morgenstunden. Oberst Gerhard Haimeder konnte keinerlei Reue beim Teenager erkennen: „Von seinen Aussagen und seiner Körpersprache her ist es ihm egal." Die Ermittler wollten natürlich auch wissen, ob er jetzt Mitleid mit dem Opfer empfindet. Die schnoddrige Antwort: "Hadishat tut mir nicht leid, nur ihre Mutter."

Nähere Angaben erhofften sich die Kriminalisten durch eine zweite Einvernahme – doch dazu kam es nicht mehr. Robert K. wurde daher mittlerweile in die Justizanstalt Wien-Josefstadt überstellt.

U-Haft-Antrag wird abgeschickt

Aller Voraussicht nach wird er dort vorerst für länger verweilen müssen: Die Staatsanwaltschaft Wien beantragt im Laufe des heutigen Tages die Verhängung der Untersuchungshaft über Robert K. Es ist im gegenständlichen Fall (Mordverdacht) davon auszugehen, dass das Landesgericht dem Begehren der Ermittlungsbehörde zustimmen wird. Für Robert K. gilt die Unschuldsvermutung.

Die Fotos: Hier wurde Hadishat tot entdeckt

http://www.heute.at/oesterreich/wien/st ... n-53161979


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Mittwoch, 16. Mai 2018, 21:08:44 
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Totes Mädchen: Mutter erhebt Vorwürfe

Bericht und VIDEO:

Die Mutter der getöteten Siebenjährigen erhebt schwere Vorwürfe gegen die Eltern des mutmaßlichen Täters. Denn der 16-Jährige könne die Tat nicht alleine verwischt haben, sagt sie. Die Familie des Opfers bekam eine neue Wohnung.

Die Eltern des mutmaßlichen Täters hätten sich bei ihr gemeldet, schilderte die Mutter des Opfers im „Wien heute“-Interview. Beide hätten ihr Beileid ausgesprochen und erklärt, nichts von dem Mord gewusst zu haben. „Das ist unmöglich zu glauben. Meine Tochter ist am helllichten Tag verschwunden und am Abend war es so sauber, als hätte es ein Profi-Killer gemacht. Wie kann das sein. Ohne Hilfe kann er das nicht geschafft haben“, so die Mutter. Zudem hätte die Mutter sie noch während der Suche nach dem Mädchen ausgefragt.

Möglicherweise „Hilfestellung“

Diese Meinung herrsche auch unter den Bewohnerinnen und Bewohnern des Gemeindebaus vor, so der Anwalt der Familie. „Es gibt Hinweise darauf, dass die Tat zwar durch den Sohn alleine begangen wurde. Aber dass nachher beim Wegschaffen der Leiche und beim wieder Herrichten der Wohnung, also beim Beseitigen der Blutspuren, unter Umständen Hilfestellung da war“, sagte er.

Denn es gäbe Bewohner, die sagen, sie hätten noch um Mitternacht alle Mistkübel durchsucht. „Zu dieser Zeit waren die Eltern schon zuhause. Da muss man sich schon die Frage stellen, wo war die Leiche, wenn sie nicht im Mistkübel war“, so der Anwalt.

Familie zieht um

Die Familie des getöteten Mädchens bekam von Wiener Wohnen bereits einen Mietvertrag und den Schlüssel für eine neue Gemeindewohnung. Die Mitarbeiter von Wiener Wohnen hatten laut dem Sprecher bereits kurz nach der Tat nach einer Ersatzwohnung gesucht und gemeinsam mit der Familie in den letzten Tagen passende Wohnungsangebote begutachtet. Die neue Wohnung soll zudem in einem anderen Bezirk liegen.

Wien heute, 16.05.2018

Die Familie des mutmaßlichen Täter ist in der Zwischenzeit bei Bekannten untergekommen. Sie hat bei Wiener Wohnen noch nicht wegen eines Wohnungswechsels angefragt. Ruhe kehrt am Tatort Ditteshof unterdessen aber nicht ein. Bewohner können die Tat nicht fassen, den 16-Jährigen beschreiben sie als „ruhig und gescheit“ - mehr dazu in Bewohner im Ditteshof: „Finde keine Ruhe mehr“.

http://wien.orf.at/news/stories/2913083/


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Donnerstag, 17. Mai 2018, 11:40:07 
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16. Mai 2018 21:21

Mädchen-Killer ging nach Mord in die Elite-Schule

Bei der Polizei gibt der Mordverdächtige die Rolle, die er auch in der Schule am besten konnte: den großen Schweiger.

Wien. Das irrste ­Detail über Robert K. – Sohn integrierter tschetschenischer Zuwanderer, der die Tochter (7) einer befreundeten Familie kaltblütig getötet haben soll:

Nach dem Mord, als die Polizei dem Tatort und ihm immer näherkam, ging der Teenager Montagfrüh seelenruhig zur Schule. Die Mutter einer Klassenkameradin des katholischen Privat-Gymnasiums Maria Regina in Döbling zu ÖSTERREICH: „Er kam in die Schule, als wäre nichts passiert, setzte sich in die Klasse und spielte mit dem Handy rum. Den ganzen Tag blieb er völlig unauffällig. Er redete mit niemandem, beteiligte sich kaum am Unterricht und war wie immer mitnichten ein Musterschüler.“

16-Jähriger ein Repetent und totaler Außenseiter

Sitzen geblieben. Den Aus­sagen der Informantin zufolge war Robert K. ganz im Gegenteil ein schlechter Schüler, der sitzen geblieben war und die 5. Klasse zum zweiten Mal machte. Und es sah nicht danach aus, dass er es heuer schaffen würde: „Er war einfach seltsam. Ein Außenseiter, der sich etwa als Einziger weigerte, der WhatsApp-Gruppe der Klasse beizutreten. Mit meiner Tochter hat er in den neun Monaten, die sie zusammen in die Klasse gingen, kein einziges Wort gesprochen.“

Kalter Schauer. Dafür soll er einer anderen Schülerin unverhohlen gedroht haben: „Ich würde dich gerne erwürgen, weil du so klein bist.“ Alle, die davon erfuhren, dachten an einen bösen Scherz, doch im Licht der jüngsten Ereignisse läuft ihnen der kalte Schauer über den Rücken.

Dienstag wurde der Umstand, dass ein mutmaßlicher Mörder in das Gymnasium in die Hofzeile ging, noch unter den Tisch gekehrt. Die Tochter der Informantin sah die ersten Bilder des Verdächtigen im Internet – und erlitt wie alle anderen Mitschüler des Burschen den Schock ihres Lebens, bei dem viele Tränen flossen.

Seit gestern, Mittwoch, ist wenigstens das Kriseninterventionsteam in der Schule. Zusammen mit Priestern und Psychologen versucht es, die aufgebrachten Mitschüler (und ihre überaus besorgten Eltern) zu beruhigen.

Er wollte eigenen Bruder töten – jetzt in Justiz überstellt

„Hatte Wut“. Nach dem eiskalten Geständnis, warum Robert K. (für den die Unschuldsvermutung gilt) die siebenjährige Hadishat ermordet und ihr in der Dusche fast den Kopf abgeschnitten hat – „Ich war nicht gut drauf und hatte eine Wut in mir. Ich wollte töten. Es hätte jeden treffen können“ –, verfiel der 16-Jährige wieder in die Rolle seines Lebens und schwieg im Verhör nur noch. Einzig, dass er auch schon einmal geplant hatte, seinen eigenen Bruder (10) zu töten, soll er noch verraten haben. Einen Anwalt wollte er nicht haben. Dr. Michael Bereis soll ihn aber vertreten. Am Mittwoch wurde der 16-Jährige an die Justiz überstellt.“

Roland Kopt

http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/ ... /333794516


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Donnerstag, 17. Mai 2018, 11:48:27 
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Eiskalt nach Mord

16.05.2018 15:00

Das Böse hinter der Eliteschüler-Fassade

Während viele selbst eine kleine Notlüge nur schlecht vor Familie und Freunden verbergen können, gelingt es anderen sogar, ein blutiges Gewaltverbrechen zu vertuschen - so offenbar geschehen in Wien, nur knapp einen Tag nach dem brutalen Mord an der sieben Jahre alten Hadishat. Die Familie des Burschen lud am Samstag Freunde zum Teetrinken in die Tatwohnung ein. Nahezu nichts an dem Verhalten des Burschen verriet, dass er nur Stunden zuvor das sieben Jahre alte Mädchen auf grausamste Weise getötet hatte.

Robert K. verzog sich an diesem Tag nur recht rasch in sein Kinderzimmer. In einem Video ist der blutige, zusammengerollte Teppich aus dem Bad im Wohnzimmer zu sehen. Auch die kleine Katze, mit der die sieben Jahre alte Hadishat so gerne spielte …

Das Blut erklärt Robert K. zunächst mit einer Schnittverletzung, die er sich im Bad zugezogen habe. Auch am Montag, Stunden vor seiner Festnahme, verhält er sich Mitschülern gegenüber ganz normal, ehe am Abend Spürhunde vor der Wohnung anschlagen.

„Es hätte jeden treffen können“

Und bei der Einvernahme der Polizei? Auch hier agiert Robert K. nahezu völlig emotionslos, berichtet nach seinem Geständnis trocken und kalt über seine Taten. „Es hätte jeden treffen können.“ „Ich war schlecht drauf“, antwortet der 16-Jährige auf die Fragen der Ermittler, warum er die sieben Jahre alten Hadishat mit einem Brotmesser attackierte, tötete und ihr im Zuge der wuchtigen Stiche beinahe den Kopf vom Körper trennte.

Lediglich als Robert K. nach einem möglichen sexuellen Motiv für seine Taten gefragt wird, kommt Emotion in Gesicht und Stimme des Jugendlichen: „Die war doch noch ein Kind“, so seine Reaktion - ehe er wieder in eine stoische Mimik verfällt und gefühlskalt weiterspricht.

Aber wer ist dieser Robert K. eigentlich? Spurensuche im Leben eines nach außen hin immer freundlichen 16-Jährigen. Robert K. kommt mit den Eltern im Alter von zwei Jahren aus Tschetschenien nach Wien. Er besucht nach der Volksschule das Elitegymnasium Maria Regina in Döbling, galt als guter Schüler.

„Das wäre nur der Anfang gewesen“

Soziale Kontakte zu Gleichaltrigen hatte er allerdings kaum, spielte im Dittes-Hof am liebsten mit kleineren Kindern - wie eben Hadishat. Auf seinem Computer tauchte der Teenager auch immer wieder gerne in eine andere Welt ein. Wie lange schon trug er wohl diese Mordfantasien, gut versteckt, mit sich herum? Die Ermittler sind sich jedenfalls sicher, mit seiner Festnahme noch Schlimmeres verhindert zu haben. „Das wäre nur der Anfang gewesen.“

http://www.krone.at/1708958


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Donnerstag, 17. Mai 2018, 16:10:17 
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Mord an Siebenjähriger: Verdächtiger in U-Haft
Das Landesgericht hat über jenen 16-Jährigen die Untersuchungshaft verhängt, der am Freitag in Wien-Döbling eine Siebenjährige erstochen haben soll. Vor dem Haftrichter machte der Jugendliche keine Angaben.

Als Haftgründe wurden Flucht-, Verdunkelungs- und Tatbegehungsgefahr angenommen, teilte Gerichtssprecherin Christina Salzborn mit. Der 16-Jährige, gegen den von der Staatsanwaltschaft wegen Mordes ermittelt wird, machte vor dem Haftrichter keine Angaben.

Er wolle sich vor weiteren Aussagen mit seiner Rechtsvertreterin besprechen, meinte er. Die Verteidigung hat die Wiener Rechtsanwältin Liane Hirschbrich übernommen. Diese verzichtete auf Rechtsmittel gegen den U-Haft-Beschluss, der daher vorerst bis zum 1. Juni rechtswirksam ist.


„Allgemeine Wut“ als Motiv
Die Leiche des siebenjährigen Mädchens wurde am vergangenen Samstag in einem Müllcontainer in einem Gemeindebau in Wien-Döbling gefunden. In der Nacht auf Dienstag wurde der 16-jährige Tatverdächtige festgenommen. Bei einer Einvernahme gab er „allgemeine Wut“ als Motiv an - mehr dazu in Totes Mädchen: „Allgemeine Wut“ als Motiv.

http://wien.orf.at/news/stories/2913378/


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Freitag, 18. Mai 2018, 09:44:36 
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Robert K. im Gefängnis von Mithäftlingen bedroht
Der mutmaßliche Mörder darf nicht alleine auf den Hof der Justizanstalt. Auch sonst wird der Wiener von den anderen Insassen isoliert.

Der Mord der kleinen Hadischat (7) hat sich offenbar schon bis in die Justizanstalt Wien-Josefstadt gesprochen. Schon am ersten Tag der Untersuchungshaft soll der 16-Jährige mit dem Tod bedroht worden sein, berichtet die "Krone".

Der Grund dafür ist ganz einfach: Kindermörder haben kein hohes Ansehen in der Gefängnishierarchie. Im Gegenteil - sie stehen an letzter Stelle. Das macht den Häfnalltag für Robert K. nicht einfach. Er darf keine Sekunde von den Beamten aus den Augen gelassen werden. Nicht einmal beim Hofgang. Mehrere Polizisten bewachen den mutmaßlichen Mörder, wenn er kurz frische Luft schnappt.

Bis zu 15 Jahre Haft

Bis zu seiner zu erwartenden Verlegung in die Sonderanstalt für Jugendliche in Gerasdorf, muss Robert K. wohl weiterhin so gut es nur geht von seinen Mithäftlingen isoliert werden. Dort wird er dann auf seinen Prozess warten.

Dem 16-Jährigen drohen im Fall einer Verurteilung bis zu 15 Jahre Haft. Ob er danach wieder auf freien Fuß kommt ist nicht sicher. Ein Gerichtsgutachter wird davor über den Geisteszustand von Robert K. entscheiden.

Verdächtiges Video aufgetaucht

Derzeit rumort auch der Verdacht, dass die Eltern des 16-Jährigen womöglich von der Tat gewusst haben. Am Mord beteiligt sollen sie nicht gewesen sein - ihr Alibi scheint wasserdicht: Sie befanden sich offenbar zum Tatzeitpunkt auf einem Konzert.



Beim Wegschaffen der Leiche sowie beim Säubern des Bades könnten sie aber beteiligt gewesen sein. Ein Video, dass "heute.at" zugespielt wurde, soll diesen Verdacht belegen. Darauf zu sehen: blutige Badematten, die mitten in der Wohnung herumliegen.

Doch auch wenn die Eltern vom Mord gewusst haben sollten, so würden sie ohnehin straffrei bleiben. Die Ermittlungen laufen außerdem weiter. Derzeit werden der Computer und das Handy von Robert K. ausgewertet.

http://www.heute.at/oesterreich/wien/st ... t-50883078


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Freitag, 18. Mai 2018, 12:30:42 
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17.05.2018 12:38

Fall Hadishat: Was wussten die Eltern des Täters?

„Das sind noch ziemlich viele Fragen nicht geklärt“, fordert Rechtsanwalt Nikolaus Rast jetzt die Kripo auf, die Ermittlungen im grausamen Mordfall im Wiener Gemeindebau fortzusetzen. Vor allem müsste restlos geklärt werden, was die Eltern des Täters Robert K. (16) wussten - und ob sie bei der Beseitigung der Leiche des Kindes mithalfen. Rast im Gespräch mit der „Krone“: „Das wäre der Tatbestand der Begünstigung. In diesem Fall würden die Familienangehörigen aber ohnehin ohne Strafe davonkommen. Mir geht’s einfach darum, dass keine Fragen offen bleiben.“

Er hat gestanden, die siebenjährige Hadishat brutalst umgebracht zu haben: Robert K. (16)

Dass der junge Gymnasiast ganz alleine den Körper der kleinen Hadishat beseitigt hat, kann der Wiener Anwalt eigentlich nicht glauben: „Da sprechen gleich mehrere Umstände dagegen.“ Und zwar diese Punkte:

„Zwei bis drei Liter Blut. Das muss aufgefallen sein“
Erstens sei es unwahrscheinlich, dass die Eltern auch nach ihrem Heimkommen nichts vom Mord in der Wohnung im Dittes-Hof in Wien-Heiligenstadt bemerkt hätten. Rast: „Das Mädchen hat zwei bis drei Liter Blut verloren. Das muss aufgefallen sein.“

Dieser Teppich voller Blut lag mitten in der Wohnung, in der Robert K. mit seiner Familie lebte, zeigt ein Video, das am Tag nach dem Mord an Hadishat aufgenommen wurde. (Bild: "Krone")

Dieser Teppich voller Blut lag mitten in der Wohnung, in der Robert K. mit seiner Familie lebte, zeigt ein Video, das am Tag nach dem Mord an Hadishat aufgenommen wurde.

Zweitens sei höchst unglaubwürdig, dass ein 16-jähriger Schüler nach dem Mord das Badezimmer von jeglichen Blutspuren fein säuberlich reinigt. Rast: „Jeder, der Kinder hat, weiß, wie diese putzen.“ Ebenso seltsam ist die hohe Professionalität des Buben, Einweghandschuhe bei der Beseitigung der Leiche anzuziehen.

Wie brachte Robert K. die Leiche alleine in den Hof?
Drittens sei laut Rast nochmals zu hinterfragen, wie Robert K. sein Opfer ganz allein aus der Wohnung das ganze Stiegenhaus hinunter in den Hof gebracht hat - und dort in den Müllcontainer gehoben hat. Das Mädchen hatte 20 Kilo, der Täter knapp 40 Kilo. Und: Auch der Transport des toten Kindes aus dem Bad durch die Wohnung ins Stiegenhaus soll den Eltern von Robert K. in dieser Nacht nicht aufgefallen sein. Ebenso wenig wurde von den Eltern das Faktum hinterfragt, dass im Badezimmer plötzlich die Dusche verstopft war.

Rast: „Da sind wirklich noch einige wichtige Fragen offen. Die Mordkommission hat hervorragende Arbeit geleistet, jetzt soll noch der Rest erledigt werden. Die Wahrheit muss ans Tageslicht kommen.“

http://www.krone.at/1709374


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Freitag, 18. Mai 2018, 12:50:03 
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Schnelle Klärung des Falles18. Mai 2018 12:25; Akt: 18.05.2018 12:25 Print
Diese Polizeihelden klärten Mord an Hadishat (†7)
Innerhalb weniger Tage hat die Wiener Polizei den kaltblütigen Mord an der kleinen Hadishat geklärt und den mutmaßlichen Killer gefasst.

Am Freitag wurden in der Landespolizeidirektion Wien insgesamt 49 Polizistinnen und Polizisten geehrt, die bei der Klärung des Mordes an der kleinen Hadishat (†7) in Döbling beteiligt waren. Landespolizeipräsident Gerhard Pürstl bedankte sich bei allen Kolleginnen und Kollegen für die hervorragende Arbeit.


Nachdem das Opfer am 11. Mai abgängig gemeldet wurde, konnte nach einer Suchaktion durch Beamte des Stadtpolizeikommandos Döbling der Leichnam des Mädchens gefunden werden. In weiterer Folge wurden Ermittler des Landeskriminalamtes Wien, die Tatortgruppe, Beamte der WEGA sowie der Bereitschaftseinheit und Diensthunde zugezogen.

Schnelle Klärung

Nach der Überprüfung mehrerer Räumlichkeiten (Keller, Stiegenhäuser, Dachboden, Wohnungen) stießen die Ermittler auf Blutspuren in der Wohnung des 16-jährigen Nachbarn Robert K. Der mutmaßliche Mörder wurde in der Nacht auf Dienstag festgenommen – nur drei Tage nach der Bluttat.

"Die Klärung dieses tragischen Falles hat gezeigt, dass bei der Wiener Polizei auf allen Ebenen sehr professionell gearbeitet wird. Ich bedanke mich bei allen involvierten Kolleginnen und Kollegen für die hervorragende Arbeit", so Präsident Pürstl.

http://www.heute.at/oesterreich/wien/st ... t-51537161


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Freitag, 18. Mai 2018, 19:32:46 
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Mord an kleiner Hadishat

Anwältin des Grazer Amokfahrers übernimmt Verteidigung

Die Wiener Anwältin Liane Hirschbrich verteidigt ab sofort den gebürtigen Tschetschenen Robert K.

19.41 Uhr, 17. Mai 2018

Das Landesgericht für Strafsachen hat am Donnerstagnachmittag über den 16-jährigen Gymnasiasten die U-Haft verhängt, der am vergangenen Freitag im "Dittes-Hof" in Wien-Döbling ein siebenjähriges Mädchen erstochen haben soll. Als Haftgründe wurden Flucht-, Verdunkelungs- und Tatbegehungsgefahr angenommen, teilte Gerichtssprecherin Christina Salzborn auf Anfrage der APA mit.

Der Bursch, gegen den von der Staatsanwaltschaft wegen Mordes ermittelt wird, machte vor dem Haftrichter keine Angaben. Er wolle sich vor weiteren Aussagen mit seiner Rechtsvertreterin besprechen, meinte er. Die Verteidigung hat die Wiener Rechtsanwältin Liane Hirschbrich übernommen. Diese verzichtete auf Rechtsmittel gegen den U-Haft-Beschluss, der daher vorerst bis zum 1. Juni rechtswirksam ist.

Liane Hirschbrich tritt immer wieder in aufsehenerregenden Fällen als Verteidigerin auf: Sie verteidigte den "Kannibalen von Saalfelden", einen Russen, der eine Bekannte missbraucht, ermordet und dann Leichenteile gekostet haben soll. Auch den Grazer Amokfahrer Alen R. verteidigte Hirschbrich, die in Russland geboren wurde und daher keine Sprachbarrieren zu russischsprechenden Mandanten hat.

Suche nach Gutachter

Irritationen lösten justizintern namhafte psychiatrische Sachverständige aus, die bereitwillig Interviews zur möglichen psychischen Disposition des 16-Jährigen gaben, ohne den Akteninhalt und die Person des Tatverdächtigen zu kennen. Die Staatsanwaltschaft Wien hat auf diese "Ferndiagnosen" insofern reagiert, als bewusst ein Experte zum Gutachter bestellt wurde, der sich zu dem Fall nicht öffentlich geäußert hat. Damit möchte die Anklagebehörde sicherstellen, dass der psychiatrische Sachverständige, der den Mordverdächtigen auf eine allfällige seelische Erkrankung untersuchen wird, unbefangen an seine Aufgabe herangeht.

https://www.kleinezeitung.at/oesterreic ... mokfahrers


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Freitag, 18. Mai 2018, 19:35:50 
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Talk im Hangar-7 - Teenager tötet Kind: woher kommt diese Gewalt?

Diese Bluttat hat alle entsetzt: Eine Siebenjährige wird mit einem Brotmesser getötet, die Leiche in einen Müllcontainer geworfen. Doch obwohl die Wiener Polizei schnell einen Tatverdächtigen ermittelte, ist die Verunsicherung groß. Er habe „einfach jemanden töten wollen“, sagt der 16-jährige Gymnasiast, der wie das Opfer tschetschenische Wurzeln hat. Ein Mord aus purer Lust, nur ein unfassbarer Einzelfall? Oder stehen wir vor einer neuen Spirale an Gewalt, die auch mit der Herkunft der Täter et

Wie kann ein Mensch zu einer solchen Tat fähig sein, was treibt ihn dazu? Über die Grenzen hinaus sorgte der Kindermord in Wien-Döbling für Schlagzeilen, Wut und Trauer entlud sich in den Sozialen Medien. Hätte die Tat verhindert werden können? Manche verstiegen sich sogar in Vorwürfen gegenüber der Opferfamilie: Hat die aus Tschetschenien stammende Mutter von sieben Kindern ihre Aufsichtspflicht verletzt? Für weiteres Entsetzen sorgte das unfassbare Geständnis des ebenfalls aus Tschetschenien stammenden Mörders, der angeblich aus Lust heraus einen Menschen töten wollte und damit tief in eine kaputte Seele blicken ließ.

Kritiker sehen Österreich hingegen erst am Anfang einer neuen Gewaltspirale: In Imst starb ein 17-Jähriger Österreicher durch einen Stich mitten ins Herz, Anlass der Auseinandersetzung war ein zuvor harmloser Streit in einer Diskothek. Liegen bei Jugendlichen immer öfter die Nerven blank? Fehlt es an Streitkultur, kommt es immer häufiger nach vermeintlichen Ehrverletzungen zu blutigen Streits? Was läuft falsch bei der Erziehung, in der Schule - welche Rolle spielen soziale und kulturelle Herkunft?

Laut Statistiken jedenfalls steigt die Zahl der Messerattacken seit wenigen Jahren deutlich an, Sozialarbeiter und Lehrer bekennen selbst, dass sie zu manchen Jugendgruppen den Kontakt verloren haben. „Schärferes Durchgreifen und härtere Strafen zur Abschreckung“, fordern einige Politiker. Oder benötigen wir in der Sozialarbeit umgekehrt mehr Stellen und neue Konzepte?

Gäste:

Gerhard Haslinger, Sicherheitssprecher FPÖ-Wien
Reinhard Haller, Psychologe
Rudolf Mayer, Strafverteidiger
Maynat Kurbanova, Journalistin
Carsten Stahl, Anti-Gewalt-Trainer
Lisa Oberbichler, Pädagogin

Moderation: Michael Fleischhacker

https://www.servus.com/at/p/Talk-im-Han ... NSN1W1W12/


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Freitag, 18. Mai 2018, 19:40:34 
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Talk im Hangar-7 - Teenager tötet Kind: woher kommt diese Gewalt?

VIDEO:

https://www.servus.com/de/p/Talk-im-Han ... NSN1W1W12/


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Freitag, 18. Mai 2018, 19:47:04 
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vor 4 Std

Schwere Zeit

Hadishats Mama weint: "Darf nicht zu Begräbnis"

Die Familie der kleinen Hadishat trauert, darf aber nun nicht nach Tschetschenien, um das Mädchen auf seinem letzten Weg zu begleiten.

Die letzte Reise der kleinen Hadishat (†7) wird eine einsame. Der Sarg des Kindes soll am Freitag von einer darauf spezialisierten Agentur nach Tschetschenien überstellt werden. Bei der Beerdigung im Herkunftsland der Familie sollen nach derzeitigem Stand weder Mutter Zarema G. (35) noch die Brüder anwesend sein.

"Wir haben uns gestern am islamischen Friedhof in Wien von unserer ermordeten Tochter verabschieden können. Es war unbeschreiblich schmerzvoll für mich, vor dem aufgebahrten kleinen Sarg meines Kindes zu stehen", erzählt die trauernde Mutter "Heute".

Spenden ermöglichten Begräbnis

Zaremas Bruder hat die Organisation des Begräbnisses übernommen und unterstützte die erschütterte Familie in dieser schweren Zeit. Eine Welle der Unterstützung kam von den Landsleuten, erzählt die Mutter: "Die tschetschenische Community in Wien hat Spenden für die Beerdigung gesammelt und uns das Geld überwiesen."

Eine Erlaubnis für die Reise hat die Familie nicht erhalten, sagt Zarema G.: "Es zerreißt mir das Herz, dass meine Kinder und ich nicht zum Begräbnis unserer Hadishat nach Tschetschenien fliegen dürfen." Der Vater sitzt in Italien im Gefängnis, wird ein Video von der Aufbahrung in Wien erhalten.

Auf "Heute"-Nachfrage sagte das österreichische Innenministerium, dass es nicht zuständig sei. Ein Sprecher verwies darauf, dass die tschetschenischen Behörden den Antrag abgelehnt haben könnten. Eine Bestätigung dafür steht aus.

Grundsätzlich gilt: Ein längerer "Heimaturlaub" von anerkannten Flüchtlingen führt zwangsläufig zur Prüfung eines bestehenden Status in Österreich.

Begräbnis im Familiengrab

Trotzdem hält Zarema G. an der weit von ihren Liebsten entfernten letzten Ruhestätte fest: "In Tschetschenien, in Gekhi, ist unserer Familiengrab, alle Verwandten liegen hier – wir haben uns deshalb dazu entschlossen. Mein größter Wunsch wäre, dass sich ein Mensch mit Herz findet, der uns die Ausreise gestattet. Meine Hadishat auf ihrem letzten Weg alleine lassen zu müssen, zerreißt mir das Herz."

Ein Hilferuf: "Vielleicht gibt es noch irgendeine eine Möglichkeit für uns, an den Feierlichkeiten teilzunehmen, sonst werden ihre Großeltern sie zu Grabe tragen und mir Fotos schicken."

Der mutmaßliche Killer Robert K. sitzt in Untersuchungshaft, schweigt und wird von Mithäftlingen bedroht! Lesen Sie mehr dazu hier >>> Der Verdächtige wird jetzt von Psychiater Peter Hofmann untersucht. Dieser analysierte auch den Amokfahrer von Graz sowie Jafar S., den "Messerstecher vom Praterstern".

http://m.heute.at/oesterreich/wien/story/50405728


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